News aus unserem Magazin Wohnen in Bielefeld


Newsarchiv 2005 - 2007

News der dreiundachtzigsten Sendung 1/2012

TOP-NAMEN 2011

Die Stadt Bielefeld hat die Hitliste der beliebtesten Namen bei Neugeburten herausgegeben. Klarer Favorit bei den Mädchen ist demnach mit 92 Eintragungen in die Geburtsurkunde der Name "Sophie". Auf Platz zwei landen "Marie" und auf Platz drei "Emma". Bei den Jungen ist "Ben" der Sieger und hat den Vorjahresfavoriten "Maximilian" auf den zweiten Platz verdrängt. "Felix" und "Leon" teilen sich den dritten Platz. Insgesamt sind die Geburtszahlen im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. 4259 Kinder haben in Bielefeld das Licht der Welt erblickt.
Namen

SCHÖNERES VIERTEL

Das Viertel rund um die Greifswalder Straße im Stadtteil Sieker soll verschönert werden. Die Stadt Bielefeld plant in Zusammenarbeit mit dem Mieterbund OWL und dem Vermieterbüro "Gagfah" Hochhäuser, Wohnblocks und Grünanlagen neu zu gestalten. Das Viertel, welches im Volksmund auch "Conti-Bronx" genannt wird, ist in die Jahre gekommen und gilt als sozialer Brennpunkt. Ungefähr 5000 Menschen verschiedener Nationalitäten leben dort in 1500 Wohnungen auf engstem Raum zusammen. Die Stadt will im sogenannten Gesamtkonzept "Sieker" das Projekt durchführen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2013 angesetzt.
Obersieker

BUNTES BIELEFELD

Die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft, kurz BGW, hat mal wieder ein paar Modernisierungen ihres Wohnbestandes abgeschlossen. So erstrahlt nicht nur die Kita am Möllerstift im neuen Glanz. Auch das Quartier rund um die Melanchthonstraße ist in ein helles Gelb getaucht worden. Das neueste Projekt sind zwei Gebäude nahe der "Lohbreite". Die Gebäude sind gedämmt worden und haben ein neues Dach erhalten. Die Fassaden haben ein orangefarbenen Anstrich erhalten. Damit hat die BGW Bielefeld wieder ein Stück bunter gemacht.
BGWbunt

News der zweiundachtzigsten Sendung 12/2011

VORSICHT VOR COMPUTERVIRUS!

Die Bielefelder Polizei warnt vor einem fiesen Computervirus, der im Moment im Umlauf ist. Der sogenannte „GEMA-Virus“ benutzt dabei den Namen der Behörde GEMA, die selber nichts damit zu tun hat. Ist ein Rechner infiziert, öffnet sich ein Pop-Up-Fenster, in dem steht, dass man illegal Musik heruntergeladen hätte. Das Heimtückische: Man verliert die Kontrolle über den Computer, da der Virus die gesamte Steuerung blockiert. Nun wird man dazu aufgefordert, 50 Euro oder mehr zu bezahlen, damit die Sperrung aufgehoben wird. Die Polizei rät allen Betroffenen, auf keinen Fall zu bezahlen, da die Internetbetrüger keinesfalls den Rechner entsperren werden. Viel mehr sollte man in den abgesicherten Modus gehen und dort die Virus-Datei löschen und danach das Betriebssystem neu aufziehen. Um der Gefahr des Viruses zu entgehen, sollte man die Firewall überprüfen und die Anti-Virus-Software aktualisieren.
Virus

SHOPPING-CENTER GEPLANT

In der Bielefelder Innenstadt planen Großinvestoren zwei Shopping-Center. Die Hamburger ECE hat vor, die vor kurzem erworbene City-Passage zu modernisieren und vergrößern. Die MFI mit Sitz in Essen möchte gerne das Wilhelmstraßen-Quartier zwischen Kesselbrink und Jahnplatz komplett abreißen und dort ein hochmodernes Einkaufszentrum bauen. Die Stadt Bielefeld verfolgt diese Pläne mit Interesse, da das Viertel wirtschaftlich schwächelt. Zusätzlich zieht wie schon bekannt die Stadtbibliothek in das Amerikahaus und verursacht an der Wilhelmstraße einen weiteren Leerstand. Allerdings macht man sich im Rathaus auch Sorgen, dass mit den neuen Einkaufsparadiesen die bestehenden Einzelhandelsflächen in der Altstadt darunter leiden könnten. Der Einzelhandelsverband in Bielefeld ist gar nicht begeistert von den Plänen und argumentiert damit, dass die von der Stadt Bielefeld genehmigten Flächen deutlich überschritten wird. Die nächsten Monate werden zeigen, wie entschieden wird. Wohnen in Bielefeld bleibt an diesem Thema dran.
ShoppingCenter

STREIT IM NEUSTÄDTER VIERTEL

Der Abriss des Hochbunkers sorgt im Neustädter Viertel für Unmut. Die Anwohner des alten Bunkers sind schlichtweg genervt von dem Lärm, den die Abrissarbeiten verursachen. Sie haben sogar Angst davor, dass die Neustädter Marienkirche in ihren Grundfesten angegriffen werden könnte. Bis zu 85 Dezibel laut waren die Bagger – 65 waren erlaubt. Nun wurde ein Kompromiss geschlossen. Die Abrissarbeiten dürfen pro Tag 2,5 Stunden durchgeführt werden. Nicht länger. Für die Bewohner aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der alte Hochbunker in der Bielefelder Altstadt wird zur Zeit zu einem Wohnhaus umgebaut. Die Abrissarbeiten sollen noch bis ins Frühjahr hin andauern.
Hochbunker

News der einundachtzigsten Sendung 11/2011

PAVILLON FEIERLICH WIEDERERÖFFNET

Der Pavillon im Nordpark wurde am 9. September diesen Jahres feierlich wiedereröffnet. Damit endete ein über mehrere Monate andauernder Um- und Anbau des Gebäudes inklusive der angrenzenden Terrasse. Bis Ende Oktober wurde dem Areal noch der letzte Feinschliff gegeben. Auf insgesamt acht Monate beliefen sich die Renovierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich. Neben einer neuen Beleuchtung für den Eingang zur Grünanlage wurden drei auch von außen zugängliche Toilettenanlagen errichtet. Der Anbau besticht durch eine gläserne Ansicht und moderner Optik. Im Pavillon ist ein türkisches Restaurant beheimatet, welches seit der Wiedereröffnung gut besucht ist.
Pavillon

ZEITREISE MIT DER BGW

Im Zuge ihres 60-jährigen Bestehens lässt die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft, kurz BGW, zur Zeit sechs Gebäude ihres Wohnbestandes an der Carlmeyerstraße umgestalten. Die Diplom-Designerin Petra Breuer erstellte ein Konzept, bei dem jedes Gebäude einem Jahrzehnt gewidmet ist - Von den 50ern bis hin zu den 2000er Jahren. Zu sehen sind typische Symbole der jeweiligen Zeit, wie hier zum Beispiel aus den 50er Jahren. Doch nicht nur an die schöne Optik wurde gedacht. In Zukunft werden hier 50 Prozent der Energie durch energetische Nachrüstungen eingespart. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres abgeschlossen sein.
BGWZEitreise

ENERGIESPARER AUFGEPASST!

Dank des kostenlosen Heizgutachtens sparen Sie vielleicht schon bald mit. Ob die aktuellen Heizkosten günstig oder zu hoch sind, kann ab sofort durch das Heizgutachten festgestellt werden. Dazu lieferte das Jahr 2011 Vergleichswerte, die in die Berechnungen mit einbezogen werden. Abrufbar ist das Gutachten unter www.bielefeld-wills-wissen.de . Gültig allerdings ist Dieses nur bis zum 31. Januar nächsten Jahres.
Energieparer

News der achtzigsten Sendung 10/2011

Neuer Service der BGW

Die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft, kurz BGW, bietet ab sofort einen neuen Service an. Durch die Erfassung von E-Codes können Wohnungssuchende nun schneller an eine neue Wohnung gelangen. Und so funktioniert das Ganze: Den E-Code aus den Immobilienanzeigen der Tageszeitungen mit einem Smartphone abfotografieren und danach aktivieren. Dadurch gelangt man in die Suchmaschine der BGW und erhält zusätzliche Informationen zur Wunschwohnung wie zum Beispiel Grundrisse und Fotos. Vorteil: Der User kann von jedem Ort aus sich die aktuellsten Angebote anzeigen lassen. Für den neuen Service ist allerdings ein Barcode-Reader erforderlich.
BGW

Laubentsorgung im Herbst

Der Herbst ist da mit dem Herbst wieder jede Menge Laub, welches entsorgt werden muss. Doch wohin damit? Wer eine Biotonne oder zumindest eine Saison-Biotonne besitzt, kann das Laub dort entsorgen. Voraussetzung ist die Zwischenlagerung im eigenen Garten. Eine weitere Möglichkeit der Entsorgung ist der Komposthaufen. Das Laub wird dort aufgehäuft und mit einer dünnen Erdschicht abgedeckt. Ebenso könnten Tiere im Garten von dem Laub profitieren, in dem der Gartenbesitzer das Laub unter Büsche und Sträucher verteilt. Hier finden dann Tiere Unterschlupf bis zum Frühjahr. Wer gar nicht mehr weiter weiß, kann sich an die Wertstoffhöfe der Stadt wenden. Die Stadtreinigung nimmt das Laub gegen ein Entgelt von 15 Euro 15 pro Kubikmeter an. Unter www.bielefeld.de finden Sie weitere Informationen.
Laub

Neues Amt im Rathaus

Anfang Oktober hat im Bielefelder Rathaus das Amt für Demographie und Statistik seine Arbeit aufgenommen. Diese neue Behörde ist die erste ihrer Art in ganz Deutschland. Die bisherige Demographiebeauftragte der Stadt, Susanne Tatje, hat die Amtsleitung übernommen. Laut Oberbürgermeister Pit Clausen setzt Bielefeld damit die nötigen Zeichen für die Zukunft. Die Bevölkerung wird in den nächsten Jahren deutlich weniger, älter und kulturell vielschichtiger. Mit dem neuen Amt wird darauf geachtet, dass der Faktor 'Demographie' bei allen wichtigen städtischen Entscheidungen und Planungen berücksichtigt wird.
NeuesAmt

News der neunundsiebzigsten Sendung 9/2011

Neuer Haltepunkt in Senne

Die Bauarbeiten zum neuen Haltepunkt in Bielefeld-Senne an der Windelsbleicher Straße haben wie geplant am Montag, dem 12. September 2011 begonnen. Mit der Realisierung des neuen Haltepunktes wird der im Jahr 2000 modellhaft praktizierte Gedanke einer engen Verzahnung von Siedlung und Verkehr konsequent fortgeführt. Im Zuge des Neubaus wird ein 120 Meter langer Bahnsteig entstehen. Dieser wird mit einer Höhe von 76 Zentimetern einen barrierefreien Einstieg in die Züge der Sennebahn ermöglichen. Auch an eine gute Beleuchtung wird gedacht. Finanziert wird das Projekt durch den Zweckverband "Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe". Die Kosten liegen bei 800.000 Euro. Grund für den Bau des Haltepunktes ist das in unmittelbarer Nähe liegende Neubaugebiet "Breipohls Hof".
Erdbeerfeld

Füttern verboten!

Der Heimattierpark Olderdissen bittet alle Kinder, Eltern und Tierfreunde auch in diesem Jahr keine Eicheln und Kastanien für den Tierpark zu sammeln. Laut Herbert Linnemann, dem stellvertretenden Leiter des Tierparks, sind deren Speisekammern gut gefüllt. Außerdem ist die Verarbeitung dieser Baumfrüchte zu haltbarem Futter sehr arbeitsaufwendig. Aus diesen Gründen werden keine Sammelboxen am Eingang des Tierparks aufgestellt. Desweiteren weist der Heimattierpark daraufhin, dass Eicheln und Kastanien auf keinen Fall durch die Besucher selbst an die Tiere verfüttert werden dürfen.
Fahrrad

Energiesparendes Licht

Seit Anfang September 2009 gilt das Verbot für herkömmliche Mattglasglühlampen mit einer Leistung von 100 Watt. Bereits ein Jahr später folgten Lampen mit mehr als 60 Watt. Nun solche mit mehr als 40 Watt. Und im September 2012 sind dann Standardglühlampen mit einer Leistung von mehr als 10 Watt dran. Von 2016 an ist auch ein Großteil der Halogenlampen betroffen, die nicht so sparsam wie Leuchtstofflampen sind. Zweck dieser EU-Regel: Herkömmliche Glühlampen gelten als Stromfresser. Sie wandeln nur etwa 5% der aufgenommenen Energie in Licht um. Der Rest wird als Wärme abgegeben. Die Bürger sollen deshalb zur Beleuchtung ihrer Wohnung auf Leuchtstoff- oder LED-Lampen umsteigen. Mit der EU-Verordnung werden keine Lampenarten verboten, sondern Anforderung an Effizienz und Tauglichkeit aufgestellt. Da die herkömmlichen Lampen diesen Anforderungen nicht entsprechen, müssten sie aber schrittweise vom Markt verschwinden.
Stolperfallen

News der achtundsiebzigsten Sendung 8/2011

Aus Erdbeerfeld wird Gewerbefläche

Am Ostring im Bielefelder Stadtteil Oldentrup soll auf einer 36 Hektar großen Fläche in naher Zukunft Gewerbe entstehen. Die Stadt-Holding BBVG hat die Fläche, auf der zur Zeit noch Erdbeeren angebaut werden, vor kurzem erworben. Grund für diese Entscheidung ist der dringend notwendige Bedarf an neuen Gewerbeflächen. Zum Ausgleich werden in Heepen mindestens 40 Hektar dieser Areale aus dem Flächennutzungsplan gestrichen. Kritik zur Entscheidung kommt zum Einen seitens der Grünen, die eine so große Grünfläche nicht opfern wollen und zum Anderen von den Anwohnern, die noch mehr Schwerlastverkehr befürchten. Geplant ist an der Stelle vorwiegend produzierendes Gewerbe.
Erdbeerfeld

Appell an Fahrradfahrer

Vorrausschauendes Fahren und mehr Vorsicht im Straßenverkehr: Dazu ermahnt die Bielefelder Polizei alle Fahrradfahrer der Stadt. Zwar gab es im letzten Jahr weniger Verletzte als 2009, dennoch ist jedes vierte Unfallopfer mit dem Fahrrad unterwegs. Gründe hierfür sind zumeist eine riskante Fahrweise, die Missachtung von Verkehrsregeln sowie fehlende Sicherheitsmaßnahmen, zum Beispiel das Tragen eines Fahradhelms. Aus diesem Grund rät die Polizei, rücksichtsvoll zu fahren und immer einen Radweg benutzen, falls dieser vorhanden ist. Erwachsene Fahrer sollten hierbei ein Vorbild sein. Nur wenn sich möglichst viele Fahrer an die Regeln halten, können schwere Unfälle vermieden werden.
Fahrrad

Einbrüche in Mietwohnungen nehmen zu

Bewohner von Mietwohnungen werden vermehrt Opfer von Einbrüchen. Laut Angaben der Nordrhein-Westfälischen Polizei hat sich Zahl der Wohnungseinbrüche von Januar bis Juli gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt. Die Bielefelder Zahlen liegen im Langzeitvergleich dabei noch in einem eher niedrigen Niveau. Um die Anzahl der Vorfälle zu verringern, gibt es Vorsichtsmaßnahmen. Fenster sollten geschlossen bleiben, wenn Sie die Wohnung verlassen, vor allem wenn Sie im Erdgeschoss wohnen. Schließen Sie Ihre Wohnungstür gut ab, auch wenn Sie nachts schlafen. Eine Türkette bietet zusätzlichen Schutz. Wertsachen sollten Sie an eher ungewöhnlichen Orten aufbewahren. Falls ein Einbruch dann doch passiert ist, wenden Sie sich in jedem Fall an die örtliche Polizei.
Stolperfallen

Geniale 2011

Vom 26. August bis zum 3. September findet wieder das Wissenschafts-Event „Geniale“ statt. Unter dem Motto „Macht euch schlau!“ gibt es an mehreren Orten in Bielefeld wieder eine Menge zu entdecken. Spannende Experimente, spektakuläre Shows und jede Menge Spaß versprechen die Veranstalter. Zu den diesjährigen Highlights gehören vor allem das naturwissenschaftliche Experimentierzelt auf dem Rathausplatz und die beiden Schwerpunkte „Gesundheit“ und „Mensch-Maschine“. Die „Geniale“ ist ein Projekt von Bielefeld Marketing und findet dieses Jahr zum zweiten Mal nach 2009 statt. Unter www.geniale-bielefeld.de finden Sie weitere Informationen und das komplette Programm.
Stolperfallen

News der siebenundsiebzigsten Sendung 7/2011

Ferienzeit - Baustellenzeit

Mit Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen nimmt auch die Anzahl der Baustellen in Bielefeld zu. Neben der Dauerbaustelle entlang der Engerschen Straße wird in den nächsten Tagen auch an anderen Orten der Stadt gebuddelt. Betroffen ist da vor allem der Bereich Alfred-Bozi-Straße / Oberntorwall, wo die Fahrbahndecke saniert wird. Weitere Engpässe wird es am Ostwestfalendamm Ecke Südring, der Osningstraße in Sieker, der Friedrichsdorfer Straße und der Queller Straße geben. Auch der Bereich an der Campus-Baustelle "Lange Lage" sollten Autofahrer weiträumig meiden. Es kommt an manchen Baustellen zu Vollsperrungen. Die Stadt Bielefeld nutzt jedes Jahr das niedrige Verkehrsaufkommen in den Ferien um möglichst viele Projekte abzuschließen. Im Online-Kartendienst auf der Internetseite www.bielefeld.de können Sie alle Baustellen der Stadt jederzeit abrufen.
BaustellenSommer2011

Dämmung von Dachböden

Hausbesitzer, die ihre Dachböden noch nicht gedämmt haben, sollten sich beeilen. Denn laut der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, läuft Ende 2011 die nächste Frist ab. Bis dahin muss die Dämmung vollzogen sein. Gerade Altbauten verbrauchen einen hohen Anteil an Energie und verursachen so immense Kosten. Besitzer solcher Immobilien sind zum Dämmen verpflichtet. Ausgenommen von der Regelung sind Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, sofern Sie das Eigentum vor dem 1. Februar 2002 angeschafft haben. Günstiger ist dabei die Dämmung der obersten Geschossdecke im Gegensatz zur Dämmung des Daches.
DämmungDachböden

Keine Stolperfallen im Treppenhaus

Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern sollten möglichst frei von jeglichen Gegenständen sein. Das rät die Feuerwehr den Mietern und verweist dabei auf die Brandschutzordnung. Lieb gewordene Angewohnheiten wie zum Beispiel Schuhregale auf Podesten, abgestellte Schuhe oder hübsche Pflanzen könnten im Notfall ein hohes Risiko darstellen. Brennt es im Haus führt der starke Rauch zu einer massiven Sichtbehinderung. Gegenstände werden dann schnell zu Stolperfallen, die eine schnelle Flucht verhindern. Folgen wie Unfälle oder Rauchvergiftungen wären dann möglich. Jede Hausgemeinschaft sollte deshalb darauf achten, dass sich keine Möbel oder sonstige Gegenstände im Treppenhaus befinden. Weitere Informationen und Auskünfte bekommen Sie bei den örtlichen Feuerwehren und ihrem jeweiligen Vermieter.
Stolperfallen

News der sechsundsiebzigsten Sendung 6/2011

Stadt Bielefeld erhebt Klage

Nach Rheda-Wiedenbrück hat nun auch Bielefeld Klage gegen die Stadt Gütersloh erhoben. Grund ist der gerade im Bau befindliche Porta-Möbelfachmarkt auf dem Pfleiderer-Gelände im Gütersloher Stadtgebiet. Die Verkaufsfläche des geplanten Projekts sei nach Angaben der beiden Kläger zu groß und würde somit Kundschaft eher nach Gütersloh locken. Damit würde Porta dem Wettbewerb nicht mehr gerecht werden. Zudem wird gegen das regionale Einzelhandelskonzept verstoßen. Die Klägerstädte wollen eine Verringerung der Verkaufsfläche erreichen. Eilanträge wurden zwar noch nicht gestellt, sind aber wahrscheinlich.
Porta

Zwei Bauprojekte am Adenauerplatz

Am Adenauerplatz nehmen der geplante Bürokomplex „Haus Kreuzstraße 35“ und der so genannte „Cube“ langsam Formen an. Seid Ende Mai wird an beiden Projekten kräftig gebaut. Auf der Ecke Kreuzstraße / Am Sparrenberg entsteht ein siebengeschossiges Gebäude mit kompletter Glasfassade. Zuvor wurde dafür innerhalb mehrerer Monate die alte Volksfürsorge abgerissen. Der „Cube“ entsteht zwischen Gadderbaumer Straße und Artur-Ladebeck-Straße direkt neben dem 360-Grad-Haus. Durch die Bauarbeiten ist auch weiterhin die Kreuzstraße in Richtung Landgericht nur einspurig befahrbar. Der Abschluss beider Projekte ist für Ende des Jahres geplant.
BauenAdenauer

Johannisberg im neuen Glanz

Der Johannisberg präsentiert sich seit kurzem in einem neuen Gewand. Damit endet eine seit Monaten andauernde Umgestaltung der Anlage und des Platzes entlang der Zufahrt zum „ParkInn“ - Hotel. Entstanden sind eine neue Freifläche sowie neue Wege und Bepflanzungen. Zudem wurde der Kletterpark erweitert. Ebenfalls neu ist ein Denkmal, welches an die Zwangsarbeiter aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Am Sonntag, dem 17. Juli wird der neue Park und Festplatz Johannisberg mit einem kleinen Sommerfest offiziell eingeweiht.
Johannisberg

Neue Buslinien im Osten

Den Bürgern im Bielefelder Osten stehen seit dem 12. Juni neue Busverbindungen zur Verfügung. Das Bielefelder Verkehrsunternehmen „moBiel“ verspricht damit eine deutliche Verbesserung im Bus-Netz. Kernstück des Fahrplanwechsels ist die neue Linie 30, die die Stadtteile Heepen, Stieghorst, Hillegossen, Ubbedissen, Lämershagen und Sennestadt miteinander verbindet. Mit der Linie 34 kommen Sie nun direkt von Sieker aus nach Stukenbrock. Die Linie 39 fährt von Sennestadt nach Oerlinghausen. Zusätzlich gibt es Änderungen auf mehreren Linien. Alle Neuerungen im Fahrplan erfahren Sie auch hier: www.mobiel.de
NeueBuslinien

News der fünfundsiebzigsten Sendung 5/2011

Rundgang durch Siedlungen

Im Rahmen ihres 100-jährigen Jubiläums lädt die Freie Scholle von Ende Juni bis Mitte Juli zu Spaziergängen in den verschiedenen Siedlungen ein. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Entstehungsgeschichte der Freien Scholle, ihre Entwicklung und die Zukunftsperspektiven des genossenschaftlichen Wohnens. Neben den Führungen „Wirtschaftswunder Scholle“ und „Scholle schlicht und modern“ bietet vor allem der Rundgang „Scholle historisch“ tiefere Einblicke in die Entwicklung der Wohngenossenschaft. Welche Umstrukturierungen in den Siedlungen „Albert-Schweitzer-Straße“ und „Allensteiner Straße“ in Angriff genommen werden und welche Perspektiven die Scholle für modernes Wohnen und Leben anbietet, kann beim Rundgang „Scholle im Wandel“ in Erfahrung gebracht werden. Die Veranstalter bitten bei Interesse einer Teilnahme um Voranmeldung.
Scholle

Spenden für Erweiterung

Bis Ende Mai bittet der Förderverein des Botanischen Gartens um Spenden für die Erweiterung der Anlage. Für dem Erwerb des 3000 Quadratmeter großen Grundstückes benötigt der Verein insgesamt 150.000 Euro. Allerdings drängt die Zeit, denn bereits Anfang Juni berät die Bezirksvertretung Gadderbaum über eine Änderung des Bebauungsplans. Um die Erweiterung finanzierbarer zu machen muss auf das zunächst geplante Gewächshaus verzichtet werden. Stattdessen soll ein Atrium in naher Zukunft als grünes Klassenzimmer für Kindergärten und Schulen dienen.
Gartenspende

Vorsicht vor Hausbränden!

Nach dem verheerendem Brand in der Obernstraße am 9. Mai bittet vor noch größerer Vorsicht vor Hausbränden. Vor allem Wohnungen und Appartments im Bielefelder Zentrum stehen unter Brandgefahr. Hier kann sich das Feuer aufgrund der engen Hinterhöfe und der meist miteinander verbundenen Dachstühle schnell ausbreiten. Da Fluchtwege wegen der schmalen Gassen und hoch liegenden Wohnungen nur selten in ausreichender Form gegeben sind, sollten sie schon früh ins Auge gefasst und in jedem Fall immer frei gehalten werden. Darüber hinaus bietet sich das Anbringen von Feuermeldern an. Diese sind günstig zu erwerben und beugen Brandgefahr vor allem beim Kochen und Rauchen vor.
Hausbrände

News der vierundsiebzigsten Sendung 4/2011

Vorsicht vor Einbrechern!

Im Jahr 2009 wurden insgesamt ca. 114.000 Einbruchsfälle gemeldet. Etwa die Hälfte davon ereignen sich entgegen der Meinung vieler nicht in der Nacht sondern am Tag. Die Polizei geht aber davon aus, dass sich noch mehr Fälle von Einbrüchen am Tag ereigenen.

So können sie sich vor einem Einbruch schützen:
- Sichern Sie Haus- und Wohnungstüren, sowie Nebeneingänge und Fenster mit mechanischen Apperaturen.
- Ihre Eingangstür können Sie mit einem guten Zusatzschloss und einem Sperrbügel ausstatten.
- Massive, gut verankerte Gitter vor Kellerfenstern erschweren Einbrechern das unerlaubte Betreten des Hauses.

So sind Sie vor unerwarteten Gästen besser geschützt.
Einbruch

Neues Parkplatzangebot

Die schlechte Parksituation und die damit verbundenen negativen Auswirkungen haben dazu geführt, dass die Zufahrt zur Feuchtwiese am Tierpark Olderdissen mit Steinquadern abgesperrt und das wilde Parken damit dort verboten worden ist. Damit sich die Parksituation dort wieder verbessert, sind seit der 14. Kalenderwoche rund 50 neue Parkplätze im vorderen Bereich des Johannisberges entstanden. Die dortige Gesamtparkfläche wird ab Sommer 2011 zur Verfügung stehen.
Parkplatz

Stadtentwicklungstage 2011

Unter dem Motto „Energie, Verkehr, Klima“ finden am 18. und 19. Mai die 6. Bielefelder Stadtentwicklungstage statt. Dort werden Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Vorträge zu den jeweiligen Themen halten. Hauptsächlich wird es darum gehen, wie man in diesen 3 Bereichen nachhaltige Veränderungen in unserer Stadt schaffen kann. Ein wichtiger Punkt in diesem Jahr ist zum Beispiel die Verringerung von Lärm und Abgasen am Beispiel Jahnplatz. Dort soll der Autoverkehr verschwinden.
Stadtentwicklungstage

Sparrenburg wird umgestaltet

Die Sparrenburg, das Wahrzeichen der Stadt Bielefeld, wird innerhalb der nächsten Jahre umgestaltet. Frank Heinze stellte im Stadtentwicklungsausschuss den Plan vor, bis zum 800 jährigen Jubiläum der Stadt im Jahr 2014 die Burg grundlegend zu verändern. Vor- gesehen ist, dass die Burg gleichzeitig Museum, Begegnungsfläche, Freizeitort und Tourismusmagnet sein wird.
Sparrenburg

News der dreiundsiebzigsten Sendung 3/2011

Mietspiegel 2011 ungültig!

Der Bielefelder Mietspiegel 2011 wird für ungültig erklärt. Trotz sorgfältiger Auswertung hat sich nach Veröffentlichung des Dokuments bei einer erneuten Datenprüfung herausgestellt, dass einzelne Werte der Berechnung fehlerhaft sind. Der Mietspiegel 2009 ist wieder bis auf Weiteres gültig.
MietspiegelUngültig

Blick ins Haus der Bildung

Das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek werden künftig unter einem Dach sein. Die Architekten des Büros Oehme präsentierten vor kurzem die Innengestaltung des ehemaligen Amerikahauses. Helle und großzügige Räume bieten viel Platz für verschiedene Lesebereiche, in denen sich die Besucher gemütlich zurücklehnen und schmökern können. Im Stadtarchiv kann man in sogenannten Studienzonen in aller Ruhe recherchieren. Durch große Öffnungen oberhalb des Ausgangsbereiches kann viel Tageslicht in das Gebäude reinkommen. Die Gestaltung des Mobilias ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Das Projekt soll noch dieses Jahr fertig gestellt werden.
HausderBildung

Schloßhof - Investor zeigt Pläne

Seit Anfang März liegen erste Pläne zur Neugestaltung der Gaststätte auf dem Schlosshof vor. Das historische Gebäude soll durch neue Anbauten, die sich gegenüber dem alten Teil deutlich zurückhalten sollen, ergänzt werden. Insgesamt soll es etwa 450 Quadratmeter für die Gäste geben. Die Celona Gastro Gmbh, die das Objekt in einer Zwangsversteigerung gekauft hatte, will etwa 4 Millionen Euro in das Projekt investieren. Die Eröffnung ist für Mai 2012 vorgesehen.
Schlosshof

"So schön ist Bielefeld"

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – der ganzjährige Fotowettbewerb „So schön ist Deutschland“ hat begonnen. Hobbyfotografen haben jetzt die Möglichkeit ihre Lieblingsschnappschüsse von Bielefeld zu veröffentlichen und dabei tolle Preise zu gewinnen. Auf der Internetseite www.so-schoen-ist-deutschland.de kann jeder Fotograf bis zu zehn Bilder pro Jahreszeit hochladen. Unter dem Menüpunkt „Schöne Orte – A bis Z“, können Sie Ihre Bilder auf der Bielefelder Aktionsseite hinterlegen.
Fotowettbewerb

News der zweiundsiebzigsten Sendung 2/2011

A33 - Ausbau geht voran!

Der Weiterbau der A33 zwischen Bielefeld und Steinhagen geht nach der Frostphase in eine neue Runde. Es sind erste Veränderungen an der Gütersloher Straße zu erkennen. Dort wird eine Brücke gebaut, die beide Städte durch die Erweiterung der A33 verbinden soll. Für dieses Teilstück mussten in der Heidekampstraße, nahe der Gütersloher Straße, Häuser abgerissen werden. Auch Bäume wurden für die weiteren Arbeiten gerodet. Ziel des Ausbaus ist, den Verkehr auf dem Südring zu reduzieren und Anwohner dadurch zu entlasten.
Autobahn

Bielefeld-Preis 2011

Der Bielefeld-Preis 2011 zeichnet Projekte und Initiativen aus, die sich für Bildung einsetzen. Dabei geht es um die Frage, wie durch Bildung zur Teilnahme an der gesellschaftlichen Entwicklung motiviert werden kann. Bis zum 11.März kann man Projekte, Initiativen und Einzelpersonen vorgeschlagen, die sich im Bereich „Zukunft durch Bildung“ engagieren. Auf der Internetseite www.bielefeld-preis.de können Sie Ihre Vorschläge einreichen. Eine Jury entscheidet über die Gewinner. Der Bielefeld-Preis wurde von der BGW und Radio Bielefeld ins Leben gerufen. Die Preisverleihung findet am 6.Juni im Theater am Alten Markt statt.
Bielefeldpreis

Umgestaltung des Kesselbrinks

Die Pavillions auf dem Kesselbrink sind nun abgerissen. Der Platz jedoch bleibt weiterhin eingezäunt, bis im Spätsommer die Bauarbeiten beginnen. Eine Jury entschied einstimmig für einen von zehn Entwürfen. Das Berliner Büro „Lützow 7 Landschaftsarchitekten“, welches schon für die Neugestaltung der Altstadtfußgängerzone verantwortlich war, gewann den Wettbewerb. Die Berliner sehen vor, den Kesselbrink mit Bäumen und Hecken zu umranden sowie eine Grünfläche und eine Skateranlage einzurichten. Der jetzige Markt- und Parkplatz soll eine Multifunktionsfläche werden, auf der sich ein gläßener Cafepavillion befinden wird. Stellplätze für PKW bleiben teilweise erhalten. Die Tiefgarage wird jedoch verkleinert.
Kesselbrink

Immobilientage 2011

Bauen, renovieren oder Grundstücke erwerben – die Immobilientage 2011 informieren erneut Besucher über die derzeitigen Möglichkeiten. Das Thema Nachhaltigkeit ist Schwerpunkt der Messe. Innerhalb der drei Tage haben Besucher verschiedene Möglichkeiten sich zu informieren. Es werden Fachvorträge gehalten, zu denen jeder herzlich eingeladen ist. Die Immobilientage finden zum 13ten Mal statt.
Immobilientage

News der einundsiebzigsten Sendung 1/2011

Mietspiegel 2011

Im Amerikahaus wurde Mitte Januar der Mietspiegel 2011 vorgestellt. Für den Bericht wurden 10.000 Bielefelder Haushalte nach ihren Mietverhältnissen befragt. In der Befragung ging es unter anderem um das Gebäudealter, Nebenkosten und die Wohngegend. Insgesamt sind die Mieten in Bielefeld leicht gesunken. Zum ersten Mal enthält der Mietspiegel den Heizspiegel, in dem mit Vergleichswerten zu Heizenergieverbrauch und Heizkosten das Einsparpotenzial ausgewertet werden kann. Der aktuelle Mietspiegel kann auf www.bielefeld.de nachgeschlagen werden oder liegt als Broschüre in der Bürgerberatung aus.
Mietspiegel 2011

Neues Jesidenzentrum

Der „Ezidische Verein OWL“ hat in Bielefeld einen festen Standort gefunden. In Baumheide am Rabenhof 20 entsteht für die rund 250 Mitglieder das neue jesidische Zentrum. Mit Eigenkapital, Spenden und Krediten wurde der Kauf des 310.000 Euro teuren Gebäudes finanziert. Zur Zeit wird die neue Anlaufstelle von den Mitgliedern umgebaut und soll in ungefähr fünf Wochen fertig gestellt sein. In den neuen Räumen möchte die kurdische Religionsgemeinschaft ihre traditionellen Feste feiern und Deutschkurse anbieten.
Neues Jesidenzentrum

Handwerkskammer zieht um

Der geplante Neubau der Handwerkskammer auf dem ehemaligen Droop & Rein-Gelände ist von Bund und Land bewilligt. Auf dem seit Jahren brach liegenden Gelände zwischen dem Ishara und den Stadtwerken soll ein großes Bildungszentrum entstehen. Drei Architektenvorschläge sollen im Juli der Öffentlichkeit präsentiert werden. Anfang 2013 ist die Grundsteinlegung geplant, zwei Jahre später soll das Gebäude bezugsfertig sein. Mit 60 Millionen Euro Gesamtkosten ist der Neubau einer der größten Bauprojekte in Bielefeld.
Handwerkskammer zieht um

News der siebzigsten Sendung 12/2010

Städtische Gebühren steigen an

2011 müssen sich die Bürger auf einen Anstieg der städtischen Gebühren einstellen. So werden zum Beispiel die Kosten für Schmutzwasserentsorgung um ca. 8% teurer, für Regenwasserableitung um ca. 9%. Wegen des schlimmen Winters müssen die Bürger auch für Straßenreinigung und Winterdienst mehr zahlen. Bielefeld gehört zu den günstigsten Städten in punkto Müllentsorgung und hier bleiben die Gebühren 2011 stabil.
Was viele Bürger nicht wissen ist, dass diese sogar noch günstiger werden könnten, wenn mehr Leute die Biotonne nutzen würden. Oft wird Biomüll im Wald entsorgt, welcher dann teuer abgeholt werden muss.
Städtische Gebühren steigen an

Abhilfe bei Wasserschäden

Im Winter kommt es vermehrt zu Wasserschäden. Eine Pfütze auf dem Boden kann ein erster Hinweis auf einen möglichen Wasserschaden sein. Auch Flecken an Wand und Decke deuten oftmals auf eine undichte Wasserleitung hin. „Was nun?“ fragt man sich dann. Zuerst sollte man schauen woher das Wasser kommt. Ist dies klar, reicht es das nächstgelegene Absperrventil der Zuleitung zuzudrehen. Falls allerdings unklar ist, wo das Wasser austritt, muss man das Hauptventil schließen. Darauffolgend sollte man versuchen, Schäden einzugrenzen. Unter eine tropfende Decke wird zunächst ein Eimer gestellt. Der Boden wird mit wasserdichter Folie abgedeckt. Bei Überschwemmung legt man Handtücher vor die Türöffnung um eine Ausbreitung zu verhindern. Bekommen Sie die Überschwemmung alleine nicht in den Griff, wenden Sie sich an einen Profi.
Abhilfe bei Wasserschäden

Neues Wohnprojekt der BGW

In Brackwede, an der Düsseldorfer Straße, wurde die erste Wohnanlage für ältere Menschen mit Migrationshintergrund errichtet. Der nach dem „Bielefelder Modell“ gestaltete Neubau besitzt 13 öffentlich geförderte Wohnungen. Die Fassaden sind dabei durchgehend in blau-weiß gehalten. In einem Servicestützpunkt befindet sich ein ambulanter Pflegedienst mit türkisch sprechenden Mitarbeitern, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Die Lage ist durch die gute Verkehrsanbindung und die nahen Einkaufsmöglichkeiten ideal für hilfsbedürftige, ältere Menschen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf ca. 1,3 Millionen Euro.
Neues Wohnprojekt der BGW

„Wohnen in Bielefeld“ gewinnt Medienpreis

Das gesamte Team von „Wohnen in Bielefeld“ war Ende November in Feierlaune. Grund: Wir haben beim NRW-Bürgermedienpreis 2010 eine Auszeichnung bekommen. In der Kategorie „Format“ belegte die Juni-Ausgabe den zweiten Platz. Redaktionsleiter Benjamin Petzak und Moderatorin Susanne Kuscholke nahmen den Preis dankend entgegen. Die Jury würdigte „Wohnen in Bielefeld“ als kurzweiliges und informatives Servicemagazin, immer nah dran am Bielefelder Bürger. Zur Belohnung gab es eine Urkunde und ein Preisgeld in dreistelliger Höhe. Insgesamt hatten sich rund 200 Formate im Vorfeld beworben.
„Wohnen in Bielefeld“ gewinnt Medienpreis

News der neunundsechzigsten Sendung 11/2010

Winterfester Garten

Um den Garten winterfest zu machen, sollten einige Dinge beachtet werden. Kübelpflanzen sollten vor dem Einlagern auf Schädlings- und Krankheitsbefall untersucht werden. Bei leichtem Befund kann man die kranken Triebe abschneiden. Bei stärkerem Befall sollte man auf Pflanzenschutzmittel zurückgreifen.
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Anfallendes Laub sollte nicht einfach auf die Straße gefegt werden, da dies mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Besser das Laub in den Kompost oder in die Biotonne werfen. Auf Beeten oder an Stauden kann das Laub vor Bodenfrost schützen.
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Aus dem Gartenteich sollten absterbende Pflanzenteile wie Seerosenblätter entfernt werden, da sonst der Sauerstoffgehalt sinkt. Im Winter sollte das Wasser nicht umgewälzt werden. So friert der Teich nicht bis zum Grund durch und die Tiere könen überwintern.
Winterfester Garten

Wohnungsmarktbericht 2010

Zum zehnten Mal ist der Wohnungsmarktbericht für Bielefeld erschienen. Der Landesbetrieb Informatik und Technik NRW hat dazu unter anderem den Wohnungsbestand und die Bautätigkeit untersucht. Im Vergleich zu den Vorjahren schrumpft die Bevölkerungszahl der Stadt weiterhin und liegt aktuell bei rund 323.000 Einwohnern. Insgesamt ist der Wohnungsbau in Bielefeld um rund 16% zurückgegangen. Obwohl die Quadratmeterpreise angestiegen sind, waren die Wohnkosten insgesamt niedriger. Im Vergleich zu anderen Großstädten hat Bielefeld damit weiterhin ein günstiges Preisniveau. Unter der folgenden Internetadresse kann der gesamte Bericht noch einmal angeschaut werden: www.bielefeld.de/de/pbw/muw/mubeo/woh05
Wohnungsmarktbericht 2010

Abriss auf dem Kesselbrink

Anfang Dezember sollen die Pavillons auf dem Kesselbrink endgültig abgerissen werden. Zur Zeit werden einzelne Gebäudeteile abmontiert und der Abriss vorbereitet. Mit dem Abriss der kleinen Läden beginnen die ersten sichtbaren Veränderungen des Platzes in der Bielefelder Inenstadt. Dies geschieht im Zusammenhang mit der geplanten Neugestaltung des Kesselbrinks. Wie der Platz nach dem Umbau aussieht, entscheidet sich Anfang nächsten Jahres. Dann sollen Vorschläge, die im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs entstanden sind, vorgestellt werden. Für die geplante Neugestaltung wird mit Kosten von etwa 18 Millionen Euro gerechnet.
Abriss auf dem Kesselbrink

News der achtundsechzigsten Sendung 10/2010

Viele Studenten, kaum Wohnungen

Für Bielefelder Studenten bleibt die Wohnungssuche weiterhin schwierig. Aufgrund des überdurchschnittlichen Zuwachses an neuen Studenten gibt es bis zu 40 Bewerber auf ein Zimmer. Dazu kommt, dass zur Zeit einige Studentenwohnheime renoviert werden und zum Teil nicht bewohnbar sind. Dieses Jahr gibt es rund 4500 neue Studenten an Universität und Fachhochschule. Erfahrungsgemäß bessert sich die Lage in wenigen Wochen.
Viele Studenten, kaum Wohnungen

Kostenloses Heizgutachten

Bielefelder Bürger haben die Möglichkeit eines kostenlosen Heizgutachtens. Die Kampagne Heizspiegel untersucht die Heizkosten und den Energieverbrauch und gibt konkrete Tipps, diese zu senken. Neben dem Sparpotenzial am Gebäude werden auch Nebenkosten wie Brennstoffkauf und Wartungskosten auf mögliche Einsparungen überprüft. Ein Heizgutachten kann unter www.bielefeld-wills-wissen.de noch bis zum 31. Dezember angefordert werden. Das Angebot ist kostenlos, da es vom Bundesumweltministerium gefördert wird.
Kostenloses Heizgutachten

Engersche bald wieder frei

Die Bauarbeiten an der Engerschen Straße werden voraussichtlich im November beendet sein. Dann ist das Teilstück zwischen Beckhausstraße und Schäferstraße wieder in beide Richtungen befahrbar. Während den 10 Monaten Bauzeit wurden neue Versorgungsleitungen verlegt und die Fahrbahndecke erneuert. Bis die Arbeiten beendet sind, können Autofahrer weiterhin die Umleitung über Westerfeldstraße und Beckhausstraße benutzen.
Engersche bald wieder frei

News der siebenundsechzigsten Sendung 09/2010

Krebse im Obersee

Zur weiteren Aufwertung des Sees sollen im Mai nächsten Jahres Flusskrebse, genauer gesagt deutsche Edelkrebse, ausgesetzt werden. Diese stammen aus der Aabachtalsperre und sind dort im Übermaß vorhanden. Flusskrebse sind Allesfresser. Sie verzehren Wasserpflanzen, Algen und Herbstlaub und tragen so zum Erhalt des biologischen Gleichgewichts bei. Die Aussetzung der Krebse wird nicht zuletzt durch die Spenden vieler Bielefelder Bürger und Vereine ermöglicht. Für dieses Engagement bedankt sich das städtische Umweltamt.
Krebse im Obersee

Kletterpark wird erweitert

Im Zuge der Umgestaltung des Festplatzes auf dem Johannisberg wird auch der Kletterpark aufwendig erweitert. Neben dem Waldparcours entsteht auf der Freifläche zwischen 15 Meter hohe Masten, eine Anlage mit 30 Kletterstationen, sowie ein Biergarten mit Kiosk und Toiletten. Ob hier auch Kletterparcours für Kinder unter 9 Jahren eingerichtet werden, ist noch offen. Läuft alles nach Plan wird das neue Gelände im nächsten Frühjahr zum Saisonstart eingeweiht.
Kletterpark wird erweitert

Weltladen am neuen Standort

Am 5. August eröffnete die Ladengruppe des Bielefelder Welthauses des Karibuni-Weltladen an der Breiten Straße in der Bielefelder Altstadt. An diesem weit zentraleren Standort bieten 15 ehrenamtlich und 3 geringfügig beschäftigte Mitarbeiter fair gehandelte Produkte aus aller Welt an. Ebenso finden sich Bücher und Unterrichtsmaterial zu diesen und weiteren Themen. Während des dritten Straßenfestes im Neustädter Viertel am Samstag, den 25. September hat auch der Weltladen bis 20 Uhr geöffnet.
Weltladen am neuen Standort

News der sechsundsechzigsten Sendung 08/2010

Wohnungen für Senioren

Im Stadtteil Sieker wurde im Juli eine Seniorenanlage der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft, kurz BGW, bezugsfertig. In dem Neubau am Kammermühlenweg gibt es 32 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 47 bis 69 Quadratmetern und jeweils zwei bis drei Zimmern. Alle barrierefrei. Die Anlage, gebaut nach dem Bielefelder Modell, besteht aus zwei dreigeschossigen Gebäuden, sowie einem zweigeschossigen, frei stehendem Haus. Das Gesamtprojekt kostete 3,5 Millionen Euro.
Wohnungen für Senioren

Jodokuskirche wird saniert

Die katholische Sankt-Jodokus-Kirche in der Bielefelder Altstadt wird umfassend saniert. Im Zuge ihres 500-jährigen Bestehens soll der alte Sakralbau auf Hochglanz poliert werden. Zu den Bauarbeiten, die Anfang August begonnen haben, gehören unter anderem eine Umgestaltung des Kirchenschiffes und eine Modernisierung des Eingangsbereichs. Die Sanierung ist der finale Schritt, nachdem im letzten Jahr schon das Klostergebäude renoviert wurde. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Abgeschlossen werden die Bauarbeiten zum Weihnachtsfest Ende des Jahres.
Jodokuskirche wird saniert

Messe „Renovieren & Wohnen“ 2010

Es ist mal wieder soweit! Vom 12. bis zum 14. November findet in der Bielefelder Stadthalle die Messe „Renovieren und Wohnen“ statt. Wie jedes Jahr können sich die Besucher auch dieses Mal über Innovationen, Materialien und Dienstleistungen zu den Themen Renovieren, Wohnen und energiebewusstes Sanieren informieren. Veranstalter ist auch dieses Jahr wieder die Bünder Firma Heitkamp-Messen.
Messe „Renovieren & Wohnen“ 2010

News der fünfundsechzigsten Sendung 07/2010

Schulen von Schließung bedroht

Die Grundschulen Schröttinghausen, Hellingskamp und die Brocker Schule sollen geschlossen werden. Die obligatorische Anzahl von 190 Schülern wird bei diesen Schulen nicht erreicht. Deshalb werden ab 2011 keine neuen Schüler mehr aufgenommen und im Jahr darauf die übrigen Schüler auf andere Schulen verteilt. Die Räumlichkeiten können finanziell nicht unterstützt werden. Die Schulen versuchen ihren Bestand mit der Hilfe von Eltern durchzusetzen. Andere Grundschulen werden zusammengelegt und einigen sich auf eine Schulleitung, wie zum Beispiel die Grundschulen Dornberg und Hoberge- Uerentrup.
Schulen von Schließung bedroht

Grünzug statt Schnellstraße

Das sogenannte "Grüne Band" soll 6 km vom Stadtbezirk Stieghorst bis zur Seidenstickerhalle verlaufen. Die Leitidee des Konzepts ist die Anlegung eines Fuß- und Radwegs bis in die Innenstadt mit bestimmten Ankerpunkten, die in ihrer städtebaulichen Entwicklung gefördert werden. Treff- und Aufenthaltspunkte sollen so gewährleistet und verknüpft werden. Das Rahmenprogramm des "Nördlichen Innenstadtrands" und Sieker Mitte wurde bereits beschlossen. Konkrete Maßnahmen zur Förderung werden Anfang September vorgestellt.
Grünzug statt Schnellstraße

Neues Bauprojekt in Citynähe

Im ehemaligen Fabrikgebäude an der Ravensberger Straße sollen demnächst 14 neue, hochwertige Lofts enstehen. Jede Wohnung wird über einen Balkon oder eine Dachterrasse verfügen und ist 100-150 m² groß. Zudem enstehen auf dem Grundstück zwei anspruchsvolle Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 40 Eigentumswohnungen. Jeder Grundriss entsteht individuell nach den Wünschen des neuen Eigentümers. Die Bauarbeiten an dem Projekt Ravenswerk beginnen Ende diesen Sommers und werden vorraussichtlich Ende 2011 abgeschlossen.
Neues Bauprojekt in Citynähe

News der vierundsechszigsten Sendung 06/2010

Neue Mehrzweckhalle in Planung

An der Meisenstraße in Sieker plant die Gesellschaft für Arbeits-und Berufsförderung, kurz GAB, auf ihrem Gelände eine Mehrzweckhalle. In dem Neubau können in Zukunft unter anderem Rassegeflügelschauen, Mitgliederzusammenkünfte und Fernsehkonzerte von Kanal 21 sowie weitere kulturelle und soziale Veranstaltungen stattfinden. Die Halle wird den Namen "Kultur- und Kommunikationszentrum Sieker" tragen und ist Teilbereich des Projektes "Soziale Stadt Sieker". Die Baugenehmigung wurde kürzlich erteilt und die gemeinnützige Einrichtung befindet sich momentan im Ausschreibungsverfahren. Der Bau beginnt voraussichtlich Ende Juli und endet im Frühjahr 2011.
Neue Mehrzweckhalle in Planung

Wohnbarometer 2010

Zum zehnten Mal ist nun der Wohnungsmarktbarometer für Bielefeld erschienen. Im Zuge dessen wurden von der Stadt Bielefeld rund 80 Akteure am lokalen Wohnungsmarkt befragt. Herausgekommen ist, dass die Lage bei Neubauten von Eigenheimen und Mietwohnungen eher schlecht bewertet wird, während der Erwerb von gebrauchten Eigenheimen mit wärmedämmenden Maßnahmen eher gut läuft. Den gesamten Barometer können Sie sich auch im Internet anschauen oder direkt bei der Stadt Bielefeld als Broschüre abholen.

Wohnungsmarktbarometer 2010 PDF-Dokument
Wohnbarometer 2010

Lärmaktionsplan liegt aus

Am Freitag, den 23. Juni 2010 findet im Murnausaal der Ravensberger Spinnerei eine Informationsveranstaltung zum Lärmaktionsplan der Stadt Bielefeld statt. Koordiniert vom Umweltamt können sich die Bürger und Bürgerinnen darüber informieren, wie der Lärm in den nächsten Jahren gemindert werden soll. An dem Projekt beteiligt sind das Verkehrsamt, das Bauamt, MoBiel, die Deutsche Bahn und der Landesbetrieb Straßen.NRW. Ziel des Lärmaktionsplans ist die Senkung des Lärmbelastungsniveaus in Bielefeld, vor allem an den großen Verkehrsachsen der Stadt. Den gesamten Plan können Sie auch im Internet nachlesen. Dort sehen Sie dann auch, wie viel Lärm es an ihrer Straße gibt.

Lärmaktionsplan 2010 (PDF-Dokument)
Lärmaktionsplan liegt aus

News der dreiundsechszigsten Sendung 05/2010

A33: Brücken bald befahrbar

Nach dem langen und harten Winter geht der Bau der A33 in eine neue Phase. Im Zuge des Baus der Zufahrtsrampen für die Brücken der Wilhelmsdorfer Straße sowie der Postheide über die A33, sind diese beiden Straßen gesperrt. Die Sperrung der Postheide zwischen der Einmündung der Straßen An der Windflöte und Niederheide wird vorraussichtlich noch bis Juli 2010 andauern. Der Verkehr wird momentan über die Straße An der Windflöte und der Friedrichsdorfer Straße umgeleitet. Die Wilhelmsdorfer Straße wird künftig zwischen Dalbkeweg und Mönkeweg gesperrt. Eine Umleitung führt hier über die Krackser Straße. Für Fußgänger und Radfahrer werden Wege durch das Baufeld eingerichtet.
A33: Brücken bald befahrbar

Quartiersentwicklung: Auf dem Langen Kampe

Die Freie Scholle plant eine Umstrukturierung des größten Siedlungsgebiets ihrer Genossenschaft. Neben baulichen Maßnahmen wie dem Anbau von Balkonen, energetischer Nachrüstung und der Einrichtung von passivem Lärmschutz, soll vor allem auch die soziale und kulturelle Infrastruktur der Siedlung verbessert werden. Hierzu ist eine Anlegung von Innenhöfen als Ort der Kommmunikation und Begegnung geplant, sowie die Einführung eines Freizeitzentrums, welches aktiven und kreativen Gruppen ein abwechslungsreiches Programm bieten soll. Ziel der Umstrukturierung ist unter anderem, das Wohngebiet für neue Zielgruppen attraktiver zu machen. Besonders wichig ist der Genossenschaft, alle Entscheidungen in enger Zusammenarbeit mit den Bewohnern zu treffen. Deshalb führte sie die "Zukunftwerkstatt Wohnen" ein, in der sich die Anwohner einmal in der Woche über die aktuelle Planung und Entwicklung erkundigen, sowie Ideen und Anregungen einbringen können. Die Genossenschaft sieht für das 10 Jahres-Projekt eine Investition von 25 Mio. Euro vor. Beginnen sollen die Bauvorhaben bereits in diesem Jahr.
Quartiersentwicklung: Auf dem Langen Kampe

Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?

... fragen sich auch alle Badelustigen. Denn der Saisonstart der Bielefelder Freibäder lässt dieses Jahr einige Zeit auf sich warten. Das kalte Wetter, was uns auch in den Mai hinein begleitet, macht es den meist unbeheizten Bädern schwer, die geplanten Öffnungstermine zwischen Anfang und Mitte Mai einzuhalten. Doch trotz Wassertemperaturen unter 15°C öffnete das Freibad Gadderbaum als erstes Bielefelder Bad am 13. Mai seine Türen. Die anderen Bäder sollen am Pfingstwochenende folgen. Der alljährliche Saisonstart des beheizten Wiesenbads am 1. Mai konnte dieses Jahr nicht eingehalten werden, da die Sanierung des Beckenkopfes aufgrund der lang andauernden Kälte noch nicht fertig gestellt werden konnte. Ab Juni soll dort das lange Warten mit einer neue Wasserrutsche belohnt werden.
Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?

News der zweiundsechszigsten Sendung 04/2010

Vierte Bauphase hat begonnen

Der Umbau der Detmolder Straße zwischen der Prießallee und der Osningstraße wurde am 01.März 2010 nach einer langen Winterpause wieder aufgenommen. Frostempfindliche Arbeiten wie der Schienenverguss oder Schweißarbeiten an Versorgungsleitungen waren innerhalb der unerwartet langen Winterperiode nicht möglich. Die Wetterbesserung mit durchgehenden Temperaturen über Plus 5 Grad haben die Arbeiten in der vierten Bauphase wieder möglich gemacht. Autofahrer, die in die Innenstadt wollen, müssen weiterhin über die Otto-Brenner-Straße ausweichen.
Vierte Bauphase hat begonnen<

Neuerungen bei Solaranlagen

Im Bundestag wurde die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes diskutiert. Ziel ist eine drastische Kürzung der Vergütungssätze für solarerzeugten Strom. Ab dem ersten Juli 2010 erhält jeder Eigentümer einer Solaranlage statt 39 Cent nur noch rund 33 Cent für jede Kilowattstunde. Auf der Internetseite der Stadt Bielefeld ist ein Solaratlas zu finden, mit dem man einsehen kann, ob das eigene Dach für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Um noch die volle Förderung zu erhalten, kann man sich bei dem Umweltamt telefonisch informieren.
Neuerungen bei Solaranlagen

Stadtteilzeitung im neuen Design

Die neue Stadtteilzeitung "Mittelpunkt" ist mit neuem Design erschienen und berichtet über alles, was das Ostmannturmviertel bewegt. Im Vordergrund stehen bauliche und soziale Projekte des Förderprogramms "Stadtumbau West" und bürgerschaftliche und soziale Aktivitäten der vor Ort tätigen Einrichtungen. "Mittelpunkt" erscheint viermal im Jahr und ist kostenlos im Quartiersbüro beim DRK, dem Umweltzentrum und in zahlreichen anderen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften im Quartier zu erhalten.
Stadtteilzeitung im neuen Design

News der einundsechszigsten Sendung 04/2010

Sturmschäden nach Xynthia

Der Orkan "Xynthia" erreichte auch Bielefeld und hinterließ seine Spuren. Böen mit bis zu Tempo 180 rasten unter anderem über unsere Stadt. Die Polizei und Feuerwehr kam um die hundert mal zum Einsatz. Umgefallene Bäume, Strommasten, Schilder und Bauzäune mussten bei den Einsätzen von den Straßen beseitigt werden, die teilweise gesperrt waren. In einigen Bielefelder Haushalten fiel auch der Strom zeitweise aus. Glücklicherweise gab es in Bielefeld keine Verletzten. Es wird geraten beispielsweise Dächer genauer zu untersuchen, da nicht alle Schäden auf den ersten Blick erkennbar sind. Die Betroffenen sollten entstandende Schäden der Versicherung schnellstmöglich mitteilen.
Sturmschäden nach Xynthia<

Osterfeuer in Bielefeld

Ostern steht vor der Tür und somit auch das Osterfeuer! Alle aktuellen und offiziellen Osterfeuer in Bielefeld finden Sie unter:
www.bielefeld-meine-stadt.de/Alle_Osterfeuer_in_Bielefeld.html
Wer in Erwägung zieht ein privates Osterfeuer zu machen, sollte das rechtzeitig bei der Stadt anmelden. Zum Brennen eignen sich trockene Äste und Reisig - Abfälle wie Sperrmüll, Papier, Hausmüll, Kunststoffe oder behandeltes Holz darf man nicht zum Brennen verwenden. Der Platz an dem das Feuer letztendlich entfacht wird, sollte weit entfernt von Gebäuden oder Anpflanzungen gewählt werden. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sollte man Brandwachen in der Nähe des Feuers einsetzen.
Osterfeuer in Bielefeld

Wohngebiet Albert-Schweitzer-Straße

Rund um die Albert-Schweitzer-Straße wird kräftig gebaut. Die Freie Scholle als Bauträger modernisiert an dieser Stelle der Stadt ihren Wohnbestand. Im Zuge dieser Arbeiten werden nach und nach die noch aus den 50er Jahren stammenden Häuser abgerissen und durch moderne Neubauten ersetzt. Dort werden dann barrierefreie, sowie familiengerechte Wohnungen vorhanden sein. Möglich wurde der Stadtumbau, weil durch Bürgerproteste der von der Stadt Bielefeld geplante Ausbau der Albert-Schweitzer-Straße zur Schlosshofstraße gestoppt wurde. In den kommenden Jahren sollen nach und nach alle neuen Häuser in diesem Viertel nach diesem Konzept entstehen. Abgeschlossen ist das Gesamtprojekt voraussichtlich im Jahre 2015.
Wohngebiet Albert-Schweitzer-Straße

News der sechszigsten Sendung 02/2010

Alles wird teurer

Die schlechte Wirtschaftslage hat nun auch Bielefeld erreicht. Nun will die Stadt versuchen, einen Fehlbetrag von 150 Millionen Euro innerhalb der nächsten vier Jahre auszugleichen. Darum müssen alle Bielefelder ab April dieses Jahres tiefer in die Taschen greifen. Die Erhöhung der Grundsteuer um bis zu 30 Euro im Monat betrifft sowohl Heimbesitzer als auch Mieter. Auch die Freizeitgestaltung wird BielefelderInnen künftig mehr kosten. Für Museen, Theater, Kinobesuche sowie für Sportkurse und Tanzveranstaltungen soll nun bald mehr gezahlt werden. Und auch Beamte sind betroffen. Ab April dürfen sie die Arbeitszeit erst mit 60, also 5 Jahre später als zuvor, beantragen und müssen auf Leistungszahlungen verzichten. Die Sparmaßnahmen sollen der Stadt dieses Jahr Mehreinnahmen in Höhe von 6,5 Millionen Euro. Ab 2011 sogar 7,2 Millionen Euro einbringen, da nächstes Jahr auch die Hunde- sowie Zweitwohnsteuer steigen soll.
Alles wird teurer<

Frost verursacht Gehwegschäden

Durch den starken Winter in Bielefeld werden immer mehr Gehwegplatten bis zu vier Zentimetern und mehr hoch gedrückt. Dies entsteht dadurch, dass sich Wasser unter den Steinen sammelt, welches bei diesen Minus-Graden (/Temperaturen) gefriert. Das Eis dehnt sich aus und schiebt die Platten nach oben. Gerade bei schneebedeckten Platten wird somit um verstärkte Vorsicht gebeten, da die Kanten dann kaum erkennbar sind. Die dem Umweltbetrieb bereits bekannten Stellen wurden besonders ausgeschildert. Dazu gehören beispielsweise die Straßen Kammeratsheide, Wendischhof, Hageresch, Am Töllenkamp, Grundstraße und die Voltmannstraße. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Umweltbetriebes versichern, dass die Schäden beseitigt werden, sobald die Wetterlage es zulässt.
Frost verursacht Gehwegschäden

Gute Nachricht für Wohnungssuchende

Die deutschte Energie-Agentur und der Mieterbund weisen interessierte Mieter darauf hin, sich vor Abschluss eines Vertrages den Energieausweis des Gebäudes vorlegen zu lassen. Obwohl Eigentümer dazu verpflichtet sind potenziellen Mietern dieses Dokument zu präsentieren, erkundigen sich nur wenige danach. Der Energieausweis gibt Auskunft über die tatsächlich zu erwartenden Heizungs- und Warmwasserkosten und gibt Mietinteressierten so mehr Sicherheit bei der Entscheidung. Ausführliche Informationen erhalten Sie in dem von der Dena und des Mieterbundes zusammengestellten Info-Flyer, den Sie auf den Internetseiten der beiden Institute finden können.
www.zukunft-haus.info | www.mieterbund.de
Gute Nachricht für Wohnungssuchende

News der achtundfünfzigsten Sendung 12/2009

Neue Ablesetechnik

Ab Januar gibt es Änderungen in der Ablesetechnik für Strom und Gas in Neubauten und umfassenden Umbauten. Dann müssen intelligente Zähler eingebaut werden. Diese sogenannten Smart Meter können aus der Ferne abgelesen werden und helfen außerdem, den eigenen Stromverbrauch zu analysieren. Kritiker befürchten jedoch unter anderem, das durch diese Geräte der Schutz der Privatsphäre gefährdet ist.
Der Hintergrund für die Einführung der Smart Meter ist das Klimaschutzpaket II der Bundesregierung. Bis 2020 sollen 80 Prozent der Haushalte mit den intelligenten Zählern ausgerüstet sein.
Was sich sonst noch 2010 für Verbraucher ändert, finden Sie unter:
www.verbraucherzentrale-nrw.de
Neue Ablesetechnik<
Bildquelle: Wikipedia

Stadtentwicklungstage

Viel vorgenommen haben sich BGW, Stadt Bielefeld und Wohnungswirtschaft OWL für die 5. Stadtentwicklungstage. Gemeinsam mit namhaften Referenten und zahlreichen Teilnehmern befassen sie sich am 21. und 22. April 2010 mit dem Motto "Stadt, Wirtschaft, Arbeit". In der Stadthalle Bielefeld werden die Themen des Kongresses in sechs Workshops vertieft. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung der Innenstädte. Die Referenten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden Klaus von Dohnanyi, Lutz Freitag und Henning Krumrey sein.
Was sich sonst noch 2010 für Verbraucher ändert, finden Sie unter:
www.kooperative-stadtentwicklung.de
Stadtentwicklungstage

Abfallkalender 2010 im Internet

Zusätzlich zur Papierform, die in diesem Monat an alle Bielefelder Haushalte versendet wird, gibt es den Abfallkalender für Bielefeld auch im Internet. Der Kalender des städtischen Umweltbetriebes ist einfach in der Bedienung. Sobald Straße und Hausnummer eingegeben sind, erscheint eine übersichtliche Liste mit allen Abfuhrterminen des entsprechenden Abfuhrbezirkes für die Restmüll-, Bio- und Papiertonne sowie für die Abfuhr der Gelben Säcke im kommenden Jahr.
Den Abfallkalender 2010 finden Sie unter:
www.umweltbetrieb-bielefeld.de
Abfallkalender 2010 im Internet

News der siebenundfünfzigsten Sendung 11/2009

Stromsparservice

Die gemeinnützige private Stiftung Solidarität bietet den Bielefelder Bürgern seit dem 15.4.2009 einen kostenlosen Stromsparservice an. Vorraussetzung dafür ist, dass Bürger/innen die ALG II bzw. die Grundsicherung beziehen oder einen Bielefeld-Pass besitzen müssen. Qualifizierte Beraterinnen und Berater kommen zu Ihnen nach Hause und finden gemeinsam mit Ihnen die Stromfresser und Schwachstellen in Ihrem Haushalt. Sie sollten sich ca. eine Stunde für das Gespräch Zeit nehmen und benötigen lediglich die letzte Stromrechnung. Bei Ihrem Beratungsgespräch erhalten Sie ein kostenloses Energie- und Stromsparpaket mit folgenden Helfern: Eine schaltbare Dreifachsteckdosenleiste, zwei hochwertige Energiesparlampen mit hoher Lebensdauer und ein Kühlschrankthermometer.
Weitere Informationen und nützliche Tipps finden Sie unter:
www.stromsparservice-bielefeld.de
Stromsparservice

Neuer Bielefeld-Band

Der Bielefelder Fotograf Christian Weische hat im Wartberg-Verlag einen neuen Fotoband mit Ansichten aus Bielefeld veröffentlicht. Auf 71 großformatigen Seiten werden nicht nur Orte und Gebäude, sondern auch viele Details wie etwa Gebäudeverzierungen oder Kunstwerke gezeigt. In den kurz gehaltenen Textpassagen werden die gezeigten Objekte zusätzlich in einen historischen Kontext gestellt, so dass der Band auch als eine kurze Stadtgeschichte betrachtet werden kann. Besonders zu erwähnen ist, dass die Textpassagen dreisprachig gehalten sind. Neben den deutschen finden sich auch englische und französische Erläuterungen. Es wird niemanden wundern, dass sich Fotos vom Neumarkt oder vom Kesselbrink oder Bau- oder Stadtplanungssünden nicht finden. Der Preis für den Band beträgt 15,90 Euro.
Neuer Bielefeld-Band

Schimmel in der Wohnung

Mit der kalten Jahreszeit kommt auch der Schimmel. Viele Mieter plagen sich mit diesem Problem herum. Viele Vermieter fühlen sich für die Beseitigung des Schimmels nicht zuständig und schieben die Schuld auf die andere Partei. Sie werfen den Mietern falsches Lüften und falsches Heizen vor. Weiter argumentieren sie, dass Mieter ihre Möbel nicht zu dicht an Wände schieben sollten. Doch das Landgericht Mannheim entschied:
Mieter sind dazu verpflichtet, ihre Möbel in einer bestimmten Anordnung aufzustellen. Auch an die Außenwände dürfen Mieter Möbel rücken, denn Wohnungen müssen so beschaffen sein, dass sich keine Feuchtigkeitsschäden bilden können" (Az. 4 S 62/06).
Mieter sollten bei einem Schimmelproblem schnell handeln, in dem sie dem Vermieter am besten per Schreiben dazu auffordern, den Schimmel zu beseitigen, sonst kann man auf weiteren Schaden, wie zum Beispiel an Möbelstücken sitzen bleiben, weil man sich nicht rechtzeitig darum gekümmert hat
Schimmel in der Wohnung

News der sechsundfünfzigsten Sendung 10/2009

Uni-Städte-Ranking

Passend zum Beginn des Wintersemesters hat die Immobiliensuchmaschine "immobilio" die Wohnungsangebote in den 50 größten Städten mit den höchsten Studentenzahlen ausgewertet. Neben Bewertungskriterien wie dem Quadratmeterpreis oder dem Gesamtpreis für eine uninahe Behausung wurde auch der Anteil uninaher Zimmer und Wohnungen, sowie die Kneipendichte berücksichtigt.
Nach diesem Maßstab erreicht Bielefeld in der Gesamtwertung den 24. Platz. Rund drei viertel der verfügbaren Studentenwohnungen befinden sich hier in der Nähe der Universität, wobei der durchschnittliche Mietpreis bei rund 233 Euro liegt. Am günstigsten können Studenten vergleichsweise in Jena wohnen (180,99 Euro). Die höchsten Mieten bezahlt man in Frankfurt (414,87 Euro) und München (466,50 Euro). Mit einem Quadratmeter-Preis von 5,78 Euro und einer recht ansehnlichen Kneipendichte kann Bielefeld also den 2.350 neuen Erstsemestern einen guten Start ins Studium möglich machen.
Uni-Städte-Ranking

Open Pavillon

Am 9. Oktober wurde in Sennestadt der Open Pavillon 2009 mit einem Hip Hop-Konzert eröffnet. Bis Ende des Jahres wird den Jugendlichen ermöglicht, sich an den Bau- und Umstrukturierungsplänen aktiv zu beteiligen. Jeden Freitag und Samstag Abend gibt es einen offenen Café-Treff mit freier Ideenwerkstatt. Außerdem sind ein Videoworkshop, Ausstellungen, Kicker- und Tischtennisturniere, Konzerte und Turntable-Sessions geplant. Wer die Gestaltung seiner Sennestadt nicht nur Stadtplanern überlassen möchte, ist herzlich eingeladen.
Weitere Informationen gibt es unter www.op09.sennestadt-pavillon.de
Open Pavillon

Messe: Renovieren und Wohnen

Auf der Fachverbrauchermesse "Renovieren und Wohnen", sowie "energiebewusstes Sanieren" in der Stadthalle Bielefeld präsentieren regionale Fachfirmen die neusten Dienstleistungen und Innovationen. Darunter sind unter anderem Themen wie Badezimmereinrichtungen, Solaranlagen, Kamine oder Wärmedämmung. Vom 13.-15. November können sich Besucher über diese Themen informieren. Der Eintritt ist wie jedes Jahr frei.
Messe: Renovieren und Wohnen

News der fünfundfünfzigsten Sendung 09/2009

Energiesparlampen

Seit dem 1. September diesen Jahres dürfen Glühbirnen und Lampen mit einer Leistung über 75 Watt aufgrund ihres hohen Stromverbrauchs in Europa nicht mehr verkauft werden. Als umweltfreundliche, wirtschaftlichere Alternative bieten sich Energiesparlampen an. Diese kosten zwar beim Kauf etwas mehr Geld, aber unterm Strich spart man zum Teil weit über 100 Euro gerechnet auf die Lebenszeit der Lampe. Der einzige Nachteil allerdings ist, dass Energiesparlampen in geringen Mengen Quecksilber enthalten. Aus diesem Grund dürfen sie auch nicht in der grauen Restmülltonne entsorgt werden. Abgeben kann man die ausgebrannten Energiesparer u. a. kostenlos bei den Umweltbetrieben an der Herforder Straße ,am Schadstoffmobil, sowie auch bei der Bürgerberatung in den bereitgestellten Rücknahmekartons.
Energiesparlampen

Gartentipps für den Herbst

Mit dem September kommt der Herbst. Und somit kommt auch die Zeit, in der man seinen Garten auf den Winter vorbereiten muss. Hier sollte man zuerst sämtliches Herbstlaub vom Rasen entfernen und den Rasen noch einmal gründlich schneiden oder mähen. Auf Beeten kann es allerdings vor Frost schützen. Anfallende Abfälle sollten auf dem Kompost oder auf dem Wertstoffhof entsorgt werden. Der Herbst ist außerdem die Zeit, in der Früchte wie Äpfel, Beeren oder Pflaumen geerntet werden müssen. Herbstblumen wie der Mönchspfeffer oder der Kopfbusch dürfen auch nicht in Vergessenheit geraten. Zu guter letzt sollten auch Sträucher, Stauden und Hecken unbedingt zurückgeschnitten werden. So kann man schon mit geringem Aufwand die Voraussetzung schaffen, dass die nächste Saison genauso erfolgreich wird wie die Letzte.
Gartentipps für den Herbst

Schilderwald in Stieghorst

Am 29. und 30. August finden wieder Open-Air-Konzerte zu Unter dem Motto "Mehr Sicherheit durch weniger Verkehrszeichen" plant die Stadt Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Polizei eine weitere Aktion zum Abbau von Verkehrsschildern - diesmal im Stadtbezirk Stieghorst. Für das Aufräumen im Schilderwald bat das Amt für Verkehr Bürgerinnen und Bürger um ihre Unterstützung. Zu viele Verkehrszeichen überfordern den Verkehrsteilnehmer in seiner Wahrnehmung. Das führt dazu, dass Zeichen nicht beachtet werden. Weniger Verkehrszeichen sind eine Voraussetzung für eigenverantwortliches Verhalten aller Verkehrsteilnehmer und fördern die Sicherheit auf den Straßen. Nur dort, wo dies wirklich erforderlich ist, sollen künftig noch Schilder stehen.

www.bielefeld.de
Schilderwald in Stieghorst

News der vierundfünfzigsten Sendung 08/2009

Stadtwerke bauen Biomasse-Kraftwerk

Die Stadtwerke Bielefeld bauen derzeit ein neues Kraftwerk auf ihrem Gelände an der Schildescher Straße. Die 8,5 Millionen Euro teure Anlage soll Ende des Jahres fertiggestellt sein. Das Biomasse-Kraftwerk wird mit Restholz aus den Wäldern der Umgebung befeuert und erzeugt Wärme für anderthalbtausend und Strom für zweieinhalbtausend Haushalte. Diese Kraft-Wärme-Kopplung ist wichtiger Bestandteil des neuen Energieversorgungskonzeptes der Stadt Bielefeld, mit dem Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien. Das neue Kraftwerk wird etwa 17.000 Tonnen weniger CO2 ausstoßen als die Kohlekessel des aktuellen Heizkraftwerkes.Mit allen Anlagen zusammen, erwarten die Stadtwerke eine Einsparung von rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.
Stadtwerke bauen Biomasse-Kraftwerk
 

Brandprävention durch Rauchmelder

In Deutschland gibt es (leider) noch keine einheitliche, gesetzliche Regelung für den Einsatz von Brand- und Rauchmeldern. Und so gibt es bisher nur in sieben Bundesländern eine Rauchmelderpflicht für private Wohnräume. Die meisten Brände werden zwar tagsüber entfacht. Die meisten Todesfälle gibt es allerdings bei nächtlichen Bränden in den eigenen vier Wänden.

Deshalb rät die Feuerwehr zusätzlich:
  • Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen!
  • Nie im Bett rauchen!
  • Keine Geräte im Standby(-Modus) lassen!
  • Heizlüfter nie abdecken!
...und falls doch etwas passiert, ist die Feuerwehr schnell zur Stelle.
Brandprävention durch Rauchmelder
 

Klassik auf der Burg

Am 29. und 30. August finden wieder Open-Air-Konzerte zu Füßen der Sparrenburg statt: Dieses Jahr werden neben "Don Pasquale" von Donizetti noch weitere zwei Konzerte unter dem Motto "Klassik auf der Burg" gegeben. Am Sonntag präsentieren dann die Bielefelder Philharmoniker im Rahmen der Reihe "musik voll fett" dem jüngeren Publikum ab fünf Jahre eine musikalische Zeitreise. Ganz im Zeichen des diesjährigen Mendelssohn-Jahres wird dem Publikum vom Bielefelder Vokalensemble dann am Nachmittag Chormusik von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn geboten. Die Burg bietet dabei eine außergewöhnliche Kulisse für das abwechslungsreiche Programm. Tickets gibt es schon jetzt im Neuen Rathaus bei der Tourist-Information.
Klassik auf der Burg
 

News der dreiundfünfzigsten Sendung 07/2009

Vom Dienstmädchen zur Raumpflegerin

Seit dem 10.05 bis zum 6.09 findet im Historischen Museum am Ravensberger Park eine Austellung statt, die den Wandel dieses Berufsbildes seit 1900 bis Heute dokumentiert. Wer sich für diese, bis heute viel zu wenig gewürdigte Arbeit interessiert oder einfach nur eine interessante Ausstellung besuchen will, hat für einen fairen Eintrittspreis die Möglichkeit dazu.
Nähere Infos unter: www.historisches-museum-bielefeld.de
Vom Dienstmädchen zur Raumpflegerin
 

Jung und Alt unter einem Dach

Am Kammermühlenweg entsteht bis zum Juni 2010 eine Seniorenwohnanlage. 32 Wohnungen samt Wohncafé und einer Servicestation, in dem der Pflegedienstleister "Alt und Jung e.V." rund um die Uhr für eine Versorgung garaniert ohne das die Mieter eine Betreuungspauschale entrichten müssen. Vier weitere Projekte dieser Art sind in Planung.
Jung und Alt unter einem Dach
 

Freiluftkino Bielefeld

Nun ist es wieder soweit!
Das Freiluftkino Luna im Ravensberger Park öffnet am 11. Juli seine Tore. Noch steht hier alles leer und die Leinwand des Kinos ist noch nicht aufgebaut, aber bald begeistert das Freiluftkino-Team auch in diesem Jahr das Publikum mit interessanten und unterhaltsamen Filmen.
Freiluftkino Bielefeld
 

News der zweiundfünfzigsten Sendung 06/2009

Kesselbrink im Wandel

Es tut sich was am Kesselbrink. Zumindest die Spekulationen sprießen aus dem Asphalt. Aktuell wird spekuliert, dass das ganze Areal zwischen Kesselbrink und Jahnplatz abgerissen wird und ein neues großes Einkaufszentrum entstehen könnte.
Hintergrund ist der bevorstehende Umzug der Stadtbibliothek ins "Amerikahaus". Ob so ein großes Projekt funktionieren kann und ob jemand investiert, steht jedoch in den Sternen.
Tatsache ist, dass die Stadt zur Neugestaltung des Kesselbrinks eine EU-Förderung in Höhe von 11 Mio. Euro erhält. Dieses Geld wird zur Umgestaltung des Platzes genutzt werden. Zur Diskussion stehen die bisherigen Nutzungen, - Markt, Parken, Skaten -, jedoch mit mehr Grün und der Möglichkeit für ein Public Viewing.
Kesselbrink im Wandel
Bildquelle: Oliver Meyer

Stiftsgarten

Neue Wege der Gartengestaltung betreten. Das kann man im Stiftsgarten, auf dem Gelände des Johanneswerkes. Die Einweihung des neuen Ortes der Naherholung fand am 27. Mai statt. Die Grünanlage wurde innerhalb von 3 Jahren errichtet und bestückt mit Gewächsen und Elementen aus der Natur, Kunst und Spiel. Für Kinder ist dies ein ganz besonderer Abenteuerspielplatz. Für Spaß auf dem Spielplatz sorgt u.a. ein großes Holzxylophon, auf welchem man mit Gummihämmern musizieren kann. Ein Barfußpfad lädt zum Erkunden der eigenen Sinne ein. Und sogar eine rollstuhlfahrergerechte Schaukel ist vorhanden.
Stiftsgarten
Bildquelle: Johanneswerk

Kunst im Quartier

Die beiden größten Bielefelder Wohnungsunternehmen lassen ihre Bewohner selber das Wohngebiet verschönern. Bei der Freien Scholle entstehen Mosaiksäulen, die von den Bewohnern des Quartiers selber gestaltet werden. Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum der Freien Scholle im Jahre 2011 soll in jeder der 11 Siedlungen eine Mosaiksäule stehen.
Die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft spricht die Kinder an. In der Brodhagensiedlung haben 14 Kinder in den letzten Sommerferien unter fachlicher Leitung aus Ton und Beton Tierköpfe gebaut. Das nächste Projekt der BGW findet in der Plaßstraße statt.
Kunst im Quartier
Bildquelle: Oliver Meyer

News der einundfünfzigsten Sendung 05/2009

Badesaison ist eröffnet

In diesem Monat öffnen die Bielefelder Freibäder ihre Schleusen für den Sprung ins kühle Nass. Die Stadt und private Fördervereine hoffen auf heiße Tage und viele Besucher. Ein neues Badevergnügen gibt es im Bielefelder Süden: am 23. Mai heisst es im Naturbad Brackwede: Wasser marsch. Das Bad bietet alles, was ein normales Freibad auch hat. Die Besonderheit des neugestalteten Naturbades ist: es kommt ohne Chlor aus - Das Wasser wird über biologische und physikalische Filter im Boden gereinigt. Zum Saisonstart des Naturbades Brackwede am 23. Mai ist der Eintritt frei.
Badesaison ist eröffnet
Bildquelle: Tscheko Demir / Roman Patzke

Neue Feuerwache in Baumheide

Die Bielefelder Feuerwehr hat an der Herforder Straße/ Ecke Rabenhof einen neuen Standort. Im Mai wurde Richtfest gefeiert, im Oktober wird die Station in Betrieb genommen. Durch die neue Feuerwache werden die Anfahrtswege der Feuerwehr nach Baumheide, Brake, Milse und Altenhagen kürzer. Die Baukosten betragen rund 7,5 Millionen Euro - dafür soll es nicht nur mehr Sicherheit für die Bewohner geben, sondern auch eine Solaranlage und eine moderne Pelletheizung.
Neue Feuerwache in Baumheide
Bildquelle: Tscheko Demir / Roman Patzke (amtlicher Stadtplan Bielefeld)

Öffentliche Grillplätze

Wer in Bielefeld ausserhalb des eigenen Gartens Bratwurst oder Schnitzel auf den Rost werfen möchte, muss die ausgewiesenen Grillplätze nutzen. Bei einem Verstoss drohen Verwarn- und Bußgelder. Durch "wildes Grillen" sind die Bielefelder Parks in der Vergangenheit oftmals stark verdreckt worden, argumentieren der Umweltbetrieb und das Ordnungsamt. Zudem bestehe Brandgefahr. 12 öffentliche Grillplätze gibt es über das Stadtgebiet verteilt. Eine Übersicht finden Sie unter: www.bielefeld.de/de/un/uagrfr/grillen/. Neu sind Toilettenkabinen am Ententeich in den Heeper Fichten.
Öffentliche Grillplätze
Bildquelle: Tscheko Demir / Roman Patzke

News der fünfzigsten Sendung 04/2009

51-0 ist 115

Wer in Bielefeld etwas von der Stadt will, hat bislang die 510 angerufen. Jetzt kann man auch die 115 wählen. Diese Nummer soll bundesweit eingeführt werden, um überall einfach Kontakt zu den Behörden aufnehmen zu können.
Wer am Teuto die 115 wählt, landet beim "BürgerServiceCenter". Die 30 Mitarbeiter sind Ansprechpartner für alle Fragen an die Stadt, Behörden und Ämter. Wenn sie nicht direkt helfen können, vermitteln sie weiter.
51-0 ist 115
Bildquelle: Thomas Neumann

Mobilfunk

Mobiltelefone sind an aller Ohren. Aber es gibt immer noch den Verdacht, dass die Strahlung schädlich ist. Besonders in der Nähe der Basisstationen gibt es oftmals Bedenken.
Eine Karte mit allen Sendestationen im Stadtgebiet will einen Überblick geben, wo die Stationen stehen. Die Karte gibt es im Internet auf bielefeld.de. Mit 280 Stationen ist Bielefeld mit allen Netzen fast komplett abgedeckt.
Mobilfunk
Bildquelle: Michelle Hauser

Naherholung Friedhof

Frühling, frische Luft und dazu Ruhe. Friedhöfe, die Orte der Trauer, sind auch Naherholungsgebiete. Sie bieten viel Grün und sind zudem Zeugen der Kultur.
Die Schönheit unserer Friedhöfe zeigt der Umweltbetrieb durch Führungen. Die Veranstaltungen zeigen Pflanzenarten, Bestattungskultur, richten sich an Kinder oder finden um Mitternacht statt. Das Programm gibt es beim Umweltbetrieb. Die nächste Führung heißt "Frühlingsblüten und Vogelgezwitscher" und findet am 26. April um 10 Uhr auf dem Sennefriedhof statt.
Naherholung Friedhof
Bildquelle: Thomas Neumann

News der neunundvierzigsten Sendung 03/2009

14.312 Stimmen gegen Umzug der Stadtbibliothek

Die Stadt Bielefeld plant die Stadtbibliothek vom Jahnplatz ins Amerikahaus an der Paulusstraße umzusiedeln, weil das alte Gebäude sanierungsbedürftig ist. In den letzten Monaten haben sich 14.312 Bürger mit ihrer Unterschrift gegen den Umzug der Stadtbibliothek ausgesprochen. Die Partei "Die Linke" hat die Unterschriften gesammelt und sie Oberbürgermeister David übergeben um ein Bürgerbegehren gegen den Umzug zu erreichen.
Die Linke sieht in dem geplanten Umzug eine Verschwendung und Fehlinvestition öffentlicher Mittel. Die Unterschriften werden jetzt vom Rechtsamt geprüft. Letztlich muss der Rat über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheiden.
14.312 Stimmen gegen Umzug der Stadtbibliothek
Bildquelle: Die Linke

Obdachlose in regulären Mietwohnungen

Bis vor wenigen Jahren lebten in Bielefeld über 1000 Menschen in Obdachlosenunterkünften. Heute sind es nur noch 65. Neun von zwölf Obdachlosenunterkünfte wurden geschlossen, so wie der sogenannte "Bunker" in der Ernst-Rein-Straße.
Ein Projekt vom Sozialamt und der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (BGW) begleitet Menschen von der Obdachlosigkeit in eine eigene Wohnung. Ziel der Aktion ist es, den Betroffenen wieder ein normales soziales Leben zu ermöglichen. Dabei werden sie von Sozialarbeitern unterstützt.
Die Stadt hat durch diese Aktion bisher eine Million Euro gespart.
Obdachlose in regulären Mietwohnungen
Bildquelle: Jan-Gerd Terhechte / Jürgen Kuhlmann

Bielefeld wie New York

Unsere Stadt ist praktisch so bekannt wie New York. Das ergibt eine aktuelle und bundesweite Umfrage von TNS Emnid. Nach 5 Jahren in der ersten Fussball-Bundesliga trägt der DSC Arminia am meisten zu der Bekanntheit unserer Stadt bei.
Der Vergleich zeigt deutlich, dass Bielefeld sich auf aufsteigendem Kurs bewegt. Bei der letzten Umfrage kannte nur die Hälfte der Befragten die Teuto-Metropole. Jetzt haben 97% der Befragten angegeben, dass sie Ostwestfalens größte Stadt kennen.
Neben den Profikickern tragen vor allem auch die Universität und Fachhochschulen sowie das Unternehmen Oetker zu Bielefelds Bekanntheit bei. Wann Bielefeld endlich anerkannte Weltstadt sein wird, konnte die Umfrage leider nicht aussagen.
Bielefeld wie New York
Bildquelle: Jürgen Kuhlmann / Jan-Gerd Terhechte

News der achtundvierzigsten Sendung 02/2009

Windflöter Bürger wehren sich

Im Gütersloher Stadtteil Friedrichsdorf soll eine Ortsumgehung gebaut werden. Damit sind jedoch nicht alle Friedrichsdorfer einverstanden - sie wehren sich gegen den Bau und haben eine Bürgerinitiative gegründet. Nun formiert sich auf Bielefelder Seite ebenfalls eine Initiative in der angrenzenden Windflöte. Die sechs Gründungsmitglieder sind gegen den Straßenbau und kämpfen gegen Naturzerstörung und Lärmbelästigung. Außerdem befürchten sie eine Einkesselung durch die geplante Straße im Süden und die A33 im Norden. Die Stadt Gütersloh erhofft sich durch den Bau eine deutliche Verkehrsentlastung im Ortskern Friedrichsdorf. Ob es rechtens ist, eine Straße zu planen, die über Bielefelder Gebiet führen wird, lässt die SPD in Senne jetzt überprüfen.
Windflöter Bürger wehren sich
Bildquelle: Nina Hagen, Benjamin Petzak

Rund ums Alter

Welche Angebote gibt es für Menschen ab 50 in Bielefeld? Wo gibt es beispielsweise eine Pflegeberatung? Diese und weitere Fragen werden in dem Ratgeber "Rund ums Alter" für Senioren beantwortet. Ein Kapitel informiert auch über das Thema "Wohnen im Alter".
Erhältlich sind die Broschüren in öffentlichen Einrichtungen wie Bürgerberatungen oder in Pflegeheimen. Interessierte, denen es nicht möglich ist, selber ein Exemplar abzuholen, können sich den Ratgeber auch vom Sozialamt zuschicken lassen: Telefon 0521 / 51-3408
Rund ums Alter
Bildquelle: Benjamin Petzak, Nina Hagen

Immobilienmesse im März

Nach dem 10-jährigen Jubiläum 2008 finden in diesem Jahr die 11. Immobilientage in Bielefeld statt. Vom 6. bis 10. März bieten verschiedene Aussteller in der Stadthalle Informationen rund um das Thema Immobilien an. Auch in diesem Jahr wird es wieder Referate von Experten geben. Zum Beispiel Tipps zum sicheren Wohnen, Energiesparen oder alternative Baufinanzierung. Der Eintritt zur Immobilienmesse ist kostenlos.
Immobilienmesse im März
Bildquelle: WiB

News der siebenundvierzigsten Sendung 01/2009

Veränderte Richtlinien für Neubauten

Seit dem 1. Januar 2009 ist ein neues Gesetz in Kraft getreten: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz; kurz :EEG. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Neubauten einen Teil der Wärme aus erneuerbaren Energien gewinnen müssen. Zu diesen gehören Solardächer oder Wärmepumpen. Dadurch sollen ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet - und die Energieeffizienz verbessert werden.td>
Veränderte Richtlinien für Neubauten
Bildquelle: Nina Hagen, Daniel Schutzmeier

Lange Lage erhitzt Gemüter

Der Neubau des Hochschulcampus an der Langen Lage ist weiterhin ein Streitthema. Die "Bürgerinitiative Lange Lage" hat ein Gutachten der Stadt überprüfen lassen. Sie kommt zu dem Schluss, dass durch den Bau im Westen ein Verkehrschaos drohe; außerdem werde die Natur zerstört.
Die Stadt Bielefeld drängt jedoch auf einen Zusammenschluss aller Fachhochschulen auf einem Gelände - sie wird den Bebauungsplan weiter vorantreiben. Durch den Hochschulcampus soll das Angebot für Studenten attraktiver gemacht werden. Falls der Plan umgesetzt werden sollte, droht die Bürgerinitiative mit einer Klage gegen die Stadt.
Lange Lage erhitzt Gemüter
Bildquelle: Daniel Schutzmeier, Nina Hagen

Viel los in Dalbke

Das Paul-Gerhardt-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Sennestadt hat sich für Dalbke zum Stadtteilzentrum entwickelt. Dalbke ist der äußerste Süd-Osten Bielefelds. Im Paul-Gerhardt-Haus gibt es ein umfangreiches Angebot für Kinder, Erwachsene und Senioren. So findet man dort ein Kino, eine Schülerhilfe, den Dalbker Chor, den Abendkreis, die Krabbelgruppe und eine Walking-Gruppe. Das Programm wird größten Teils ehrenamtlich geleitet. Außerdem können die Räumlichkeiten des Hauses für festliche Anlässe angemietet werden. Wer mitmachen will ist herzlich eingeladen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Fördervereins "Leben im Paul-Gerhardt-Haus": www.kirche-in-dalbke.de
Viel los in Dalbke
Bildquelle: Förderkreis "Leben im Paul-Gerhardt-Haus"

News der sechsundvierzigsten Sendung 12/2008

Hinterhoflüftung vergrault Anwohner

Das frisch renovierte "Mantelhaus" in der Altstadt hat im Hinterhof eine überdimensionierte Lüftungsanlage bekommen. Die Anwohner beklagen sich über Anblick und Lärm. Und tatsächlich ist die Anlage ohne Genehmigung errichtet worden. Das Bauamt hat kurzfristig eine vorläufige Genehmigung bis Ende Januar mit verringerter Leistung ausgesprochen. Danach wird sich entscheiden, was mit dem illegalen Bauwerk geschieht. Möglicherweise wird es zusätzlich gedämmt. Die Bewohner erwägen zu klagen.
Hinterhoflüftung vergrault Anwohner
Bildquelle: Kanal 21

Energiepass prüfen

Wer in letzter Zeit umgezogen ist, hat ihn wahrscheinlich schon gesehen, den Energiepass. Der Vermieter muss dem Mieter darstellen, wie viel Energiekosten zusätzlich zur Miete zu erwarten sind. Doch was tun, wenn einem die Angaben nicht richtig erscheinen? Für diesen Fall bietet die Verbraucherzentrale NRW den "Energiebedarfsrechner" an. Auf der Internetseite vz-nrw.de finden Sie alles unter dem Stichwort "Energiebedarfsrechner" Hier können alle wesentlichen Angaben zum Haus eingegeben werden. Die Angaben auf dem Energiepass sollten von der Berechnung im Internet nicht stark abweichen.
Energiepass prüfen
Bildquelle: Kanal 21

Johannisberg-Park

Der Johannisberg soll wieder zum Park werden. Direkt gegenüber dem Sparrenberg gab es einmal eine Parklandschaft mit Gastronomie und viel Aussicht. Das Umweltamt will diesen Ort der Naherholung wieder herstellen. Bis es soweit ist, bedarf es vieler kleiner Schritte. Im Frühjahr werden kleinere Bäume und Buschwerk entfernt. Sichtachsen zur Stadt und zur Sparrenburg sollen wieder entstehen. Die älteste Treppe des Hanges ist die Wiesentreppe. Sie wird im kommenden Sommer renoviert.
Johannisberg-Park
Bildquelle: Umweltamt

News der fünfundvierzigsten Sendung 11/2008

Neue Haltestelle der Linie 2

Am 17 Oktober wurde die neue Stadtbahnhaltestelle Milse eröffnet. Für den Stadtteil war das ein Grund zum Feiern. Das Motto lautete: "Die Stadtbahnlinie 2 fährt in die Zukunft". Die Zukunft ist erst einmal eine Endhaltestelle mit Hochbahnsteig. Dieser Hochbahnsteig ermöglicht aber auch eine Verlängerung der Linie 2 nach Milse-Ost.
Neue Haltestelle der Linie 2
Bildquelle: Jens Christian Eichmann

Mehr Mitsprache für Kinder

Auch Kinder brauchen eine gute Wohnumgebung. Die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft, kurz BGW, hat 4 Kinderbeauftragte ernannt. Wenn Kinder und Jugendliche Kritik oder Anregungen für ihr Wohnumfeld haben, dann können sie sich jetzt direkt an die Kinderbeauftragten wenden. Außerdem hat die BGW eine kinderfreundliche Hausordnung aufgestellt. Diese soll das Miteinander von Jung und Alt stärken.
Mehr Mitsprache für Kinder
Bildquelle: Jürgen Kuhlmann

ZWAR-Gruppe gegründet

Am Ende der Berufstätigkeit sind Menschen oft ratlos: Wer will schon alleine in der Wohnung sitzen, wenn er zuvor täglich zur Arbeit gegangen ist? ZWAR - Zwischen Arbeit und Ruhestand - ist eine Initiative, die sich an Frauen und Männer zwischen 50 und 65 Jahren wendet. Das Motto: Älter werden - aber aktiv und nicht allein.
Der Ev. Gemeindedienst hat jetzt eine ZWAR-Gruppe für den Bereich Bielefeld - Innenstadt. Weitere Informationen erhalten sie von Elke Schubert-Buick unter der Telefonnummer 0521/ 80 12 783.
ZWAR-Gruppe gegründet
Bildquelle: Ev. Gemeindedienst

News der vierundvierzigsten Sendung 10/2008

Der schöne Hermann

Der Hermannsweg ist vom Deutschen Wanderverband mit dem Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet worden. Die Bielefelder wussten es schon lange: der Hermannsweg durch den Teuto ist toll. Nun gehört der beliebte Weg auch offiziell zu den attraktivsten Wanderwegen Deutschlands. Der 160 km lange Hermannsweg bildet zusammen mit dem 70 km langen Eggeweg die Hermannshöhen. Der Weg führt von Rheine über den Teutoburger Wald ins lippische Velmerstot.
Der schöne Hermann
Bildquelle: Toni Lukic / David Kleinekottmann

Tauschen und Verschenken statt Wegwerfen

Der Umweltbetrieb der Stadt bietet seit neuestem einen kostenlosen Service an, bei dem jeder seine Gebrauchtwaren tauschen oder verschenken kann. Unter verschenkboerse-bielefeld.de lassen sich Angebote einstellen und einsehen. Wer etwas anbietet, macht der Umwelt und anderen Menschen eine Freude. Und wer etwas gebrauchen kann, hat ein echtes Gratis-Schnäppchen gemacht.
www.verschenkboerse-bielefeld.de
Tauschen und Verschenken statt Wegwerfen
Bildquelle: David Kleinekottmann / Toni Lukic

"Mach dir ein Bild von Bielefeld"

Kinder und Jugendliche machen sich ein Bild von ihrem Stadtteil. Damit war das Projekt "Mach dir ein Bild von Bielefeld" des Stadtarchivs Landessieger des Wettbewerbs "Archiv und Jugend". Projektgruppen von Bielefelder Realschulen beobachteten mit der Kamera Veränderungen und Typisches ihres Stadtteils. Bis Ende Oktober ist die Ausstellung in der Realschule Bethel zu sehen. Bis Ende Februar 2009 wandern die Bilder durch vier weitere Realschulen.
"Mach dir ein Bild von Bielefeld"
Bildquelle: Toni Lukic / David Kleinekottmann

News der dreiundvierzigsten Sendung 09/2008

Großbau am Kesselbrink

Die Grundfläche des ehemaligen Hallenbads am Kesselbrink ist verkauft. Die Borchard + Dietrich OHG plant die Errichtung eines sechsstöckigen Gebäudes. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW mit 200 Mitarbeitern wird Hauptmieter des neuen Büro- und Geschäftshauses. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr erfolgen. Die Gesamtbaukosten beziffern sich auf etwa 12 Millionen Euro. Die letzten sieben Jahre blieb die Fläche bis auf die 100-Jahrfeier von Arminia Bielefeld im Jahr 2005 ungenutzt.
Großbau am Kesselbrink
Bildquelle: Architekturbüro Gabrysch

Abkochgebot aufgehoben

Die Stadtwerke Bielefeld haben das Abkochgebot für Bethel und das Gebiet oberhalb der Detmolder Straße aufgehoben. In Wasserproben waren zuvor Keime gefunden worden. Probleme mit verkeimten Wasser gibt es in Bethel bereits seit dem letzten Jahr. Die nächsten zwei Monate wird das Trinkwasser in den betroffenen Gebieten zur Desinfektion gechlort. Die Konzentration des Chlors im Wasser sei gesundheitlich unbedenklich. Zur Zeit kann das Wasser in Bielefeld also überall bedenkenlos getrunken werden.
Abkochgebot aufgehoben
Bildquelle: Anna Treptow / Toni Lukic

Vorerst keine Verlängerung der Linie 4

MoBiel möchte die Linie 4 der Stadtbahn bis auf das ehemalige Dürkopp-Gelände verlängern. Dieser Plan stößt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Skepsis. In einem Wohnkomplex mit angrenzendem Park eine Endhaltestelle für die Straßenbahn zu bauen ist für viele Anwohner wegen der Lärmbelästigung nicht akzeptabel. Die Linie 3 verläuft zudem bereits direkt am Dürkopp-Gelände entlang. Den Politikern der Bezirksvertretung Mitte waren die Argumente von MoBiel nicht ausreichend genug. Die Entscheidung über die Verlängerung der Linie 4 wurde zurückgestellt.
Behördenauskunft leicht gemacht
Bildquelle: Toni Lukic / Anna Treptow

News der einundvierzigsten Sendung 07/2008

Aktion sicherer Schulweg

Knapp 1500 Schulwegunfälle verzeichnete Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2007. Im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt ist damit die Anzahl an Unfällen auf Schulwegen seit 2004 um 22 Prozent gestiegen.
Die Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" rät Eltern, den Schulweg mit ihren Kindern schon vor dem ersten Schultag zu üben. Wichtig sei es, einen möglichst sichern Weg zu finden, auch wenn dabei Umwege in Kauf genommen werden müssten. Weiter sollte mit dem Kind ein grosszügiger Zeitrahmen für den Nachhauseweg vereinbart werden - fühlt sich das Kind zeitlich unter Druck gesetzt, wird es oft unaufmerksam.
Eltern sollten sich von ihrem Kind zeigen lassen, wie es sich im Strassenverkehr verhält - und: sie sollten immer mit einem guten Beispiel vorangehen.

Aktion sicherer Schulweg
Bildquelle: Anna Treptow / Markus Gaus

Keine Förderung für StadtparkLandschaft

Gute Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten im Grünen sind eine Stärke unserer Stadt. Um Bielefeld noch attraktiver zu machen, hat sich die Stadt mit dem Projekt "StadtParkLandschaft" um 1,8 Millionen Euro Fördemittel aus Europa- und Landesmitteln beworben. Doch daraus wird fürs Erste nichts, da die Förderung nicht bewilligt worden ist.
Mit dem Geld sollten Sparrenburg, Johannisberg und der Naherholungsbereich Tierpark Olderdissen besucherfreundlicher gestaltet werden. Geplant waren eine bessere Beleuchtung für die Sparrenburg sowie ein Informationszentrum über ihre Geschichte. Eine bessere Beschilderung und die Vernetzung von Wegen und Parkmöglichkeiten rund um Olderdissen sollten den Tierpark noch attraktiver machen. Des Weiteren war ein Erlebnisführer vorgesehen, der über die Naherholungsangebote in Bielefeld informiert.
Politik und Verwaltung stehen jedoch nach wie vor hinter den Konzepten des Projektes StadtParkLandschaft. Nach der Sommerpause werden Ideen präsentiert, wie verschiedene Bausteine der ursprünglichen Projektvorlage auch ohne die Förderung noch umgesetzt werden können. Außerdem werde man Ende 2009 erneut einen Antrag auf Förderung stellen, so das Umweltamt.

Keine Förderung für StadtparkLandschaft
Bildquelle: Anna Treptow / Markus Gaus

Behördenauskunft leicht gemacht

- das verspricht das neue Projekt 'BürgerServiceCenter'.
Unter der Aufsicht von Kai Uwe Koepke werden am 4. August die Leitungen offiziell in Betrieb genommen. Unter der einheitlichen Rufnummer 510 beantworten dann 30 kompetente Mitarbeiter alle Fragen rund um Stadt und Verwaltung, so z.B. wo und wie ein Antrag gestellt werden muss oder wann der Sperrmüll abgeholt wird. Das Callcenter nimmt jedoch auch Beschwerden und Hinweise auf Missstände entgegen, wie Müll im Grünen oder defekte Ampeln. 80 Prozent aller Anrufe sollen so bereits im ersten Gespräch abschließend bearbeitet werden.
Zukünftig soll das Bürgerservicecenter auch am Modellprojekt der bundesweiten Behördenrufnummer 115 teilnehmen.
Behördenauskunft leicht gemacht
Bildquelle: Anna Treptow / Markus Gaus

News der vierzigsten Sendung 06/2008

Umbauprojekt Detmolder Straße

Der Umbau der Detmolder Straße war jahrelang Gegenstand heftiger Debatten zwischen Parteien, Anwohnern und Interessenverbänden. Bürgerinitiativen und Grüne wollten eine dreispurige Lösung, mit Radwegen und Tempo 30-Zone. Nun wird vierspurig gebaut, ohne Radwege und ausgelegt auf Tempo 50.
Inge Schulze, Fraktionssprecherin der Bielefelder Grünen, hat die dreispurige Variante jedoch noch nicht aufgegeben: Sollten nach Ende der Bauarbeiten an der Detmolder Straße die gemessenen Lärm- und Schadstoffbelastungen ähnlich hoch oder höher sein als vor dem Umbau, könnte ein erneutes Klageverfahren sehr wahrscheinlich Erfolg haben. Dann werde der Stadtrat gezwungen sein, erneut über einen Rückbau auf drei Spuren und über Tempo 30 nachzudenken. An der derzeitigen Baustellensituation ist laut Schulze nichts auszusetzen. Sie zeige im Gegenteil, dass bei drei Spuren der Verkehr in der Innenstadt nicht zusammenbreche, entgegen manch panischer Erwartung der Gegner der dreispurigen Lösung, so Schulze. Positiv bemerkbar machten sich außerdem der reduzierte Lärm und der zusätzliche Platz für Radfahrer.

Umbauprojekt Detmolder Straße
Bildquelle: Anna Treptow / Markus Gaus

Energieausweis

Am 01.Juli 2008 wird der Energieausweis für ältere Wohngebäude Pflicht.
Der Ausweis gibt dem Mieter oder Käufer Aufschluss darüber, wie hoch die zu erwartenden Nebenkosten für Strom, Gas und Wasser sein werden. Beim Verkauf oder bei einer Neuvermietung muss der Besitzer dem Interessenten den Energieausweis vorlegen können; andernfalls droht ein Bußgeld.
Dabei kann der Eigentümer zwischen zwei Varianten wählen:
  • der Verbrauchsausweis berechnet den tatsächlichen Energieverbrauch der letzten drei Jahre.
  • der Bedarfsausweis zeigt, wie effektiv die vorhandene Energie eines Hauses genutzt wird.
Dazu werden die Dichte und Isolierung von Wänden und Fenstern sowie der Zustand der Heizungsanlage von einem Fachmann untersucht. Die Deutsche Energieagentur "dena" empfiehlt den Hauseigentümern, auf die Qualität des angebotenen Ausweises sowie die Beratungsleistung des Ausstellers zu achten.
Einen Fachmann in Ihrer Nähe und weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.dena-energieausweis.de. oder wenden Sie sich an die kostenlose Beratungshotline unter 08000 - 736 734

Energieausweis
Bildquelle: Anna Treptow / Markus Gaus

Zweite Buslinie für Bethel

Seit dem 19. Mai fährt in Bethel die neue Buslinie 121. Im vergangenen Oktober hat sie bereits die Strecke von Quelle bis zur Brackweder Kirche der Linie 116 übernommen. Jetzt fährt die 121 werktags einmal stündlich weiter bis zum Betheleck. Die neue Strecke führt über die Bodelschwinghstraße und wird entlang des Quellenhofweges fünf neue, behindertengerechte Haltestellen anfahren.
Durch den Ausbau der Linie 121 werden vor allem die Schulen und der Sportpark besser erreichbar. Das Immobilien- und Mobilitätsmanagement der von Bodelschwinghschen Anstalten hofft, dass die 121 genauso angenommen wird, wie die erste Bethel-Linie, die Linie 122. Diese wird mittlerweile durchschnittlich von 1.300 Menschen am Tag genutzt.
Zweite Buslinie für Bethel
Bildquelle: Anna Treptow / Markus Gaus

News der neununddreißigsten Sendung 05/2008

Asbestfunde in Bielefeld

In der Universität und im Max-Planck-Gymnasium ist aktuell Asbest gefunden worden. Dies ist offensichtlich der Grund, warum die Umweltberatung der Verbraucherzentrale vermehrt Anfragen von Privatpersonen zum thema Asbest bekommt.
Asbest wurde in verschiedenen Baumaterialien eingesetzt, weil es dem Brandschutz dient. Asbestfasern sind jedoch krebserregend, wenn sie eingeatmet werden. Im Wohnbereich können u.a. Nachtspeicheröfen und bestimmte Bodenplatten problematisch sein. Dieses sind z.B. Floor-Flex-Platten, die für den Laien wie PVC-Platten mit Filzunterseite aussehen. - An Hauswänden sind z.T. asbesthaltige Eternitplatten verbaut worden.
Grund zur Panik besteht jedoch nicht. Nicht alle diese Produkte sind asbesthaltig. Und solange Asbest im Material fest gebunden ist, besteht keine Gefahr. Problematisch wird es, wenn verdächtiges Material aufbricht oder wenn man es entfernen möchte. Dann sollte das Material untersucht werden - und muss bei einem Asbestfund unbedingt fachgerecht entsorgt werden. Beim Hauskauf empfiehlt die Umweltberatung der Verbraucherzentrale grundsätzlich, einen Experten für Innenraumschadstoffe einzuschalten.

Asbestfunde in Bielefeld
Bildquelle: Oliver Meyer

Komplettsanierung in 12 Tagen

Um die Dauer einer Wohnungrenovierung erheblich zu reduzieren, hat eine Projektgruppe der BGW eine Idee: ein Sanitär- und Heizungsinstallationsbetrieb wird künftig als Generalunternehmer verpflichtet. Dazu arbeitet die BGW nun mit der Firma IHDE Gebäudetechnik GmbH aus Bielefeld zusammen. Dieser Generalunternehmer steuert alle Massnahmen, die für die Modernisierung einer Wohnung notwendig sind. Die Komplettsanierung dauert sonst oft mehrere Monate; sie kann so in maximal 12 Werktagen fertig gestellt werden.

Komplettsanierung in 12 Tagen
Bildquelle: BGW

Gastfamilien für Senioren

Um älteren Menschen, die nicht mehr allein leben können, eine alternative Betreuungsmöglichkeit zu bieten, sucht die Familienpflege der AWO Familien, die bereit sind einen älteren Menschen in ihre Familie aufzunehmen. Die Senioren sollen in den Familien eine individuelle Betreuung und Pflege bekommen. Außerdem sollen sie an Alltagsaktivitäten beteiligt werden und wieder an einem Familienleben teilhaben können.
Wenn Sie sich für dieses Projekt als Familie zur Verfügung stellen möchten, können Sie sich bei der Familienpflege der AWO melden: per telefon unter 0521-92 16 278
oder schreiben sie eine e-mail an: familienpflege (at) awo-owl.de
Gastfamilien für Senioren
Bildquelle: AWO Familienpflege

News der achtunddreißigsten Sendung 04/2008

Bielefeld - Platz 1 für gute Wohnbedingungen

Im Auftrag des Familienministeriums hat das Meinungsforschungsinstitut "prognos" eine Studie zur Familienfreundlichkeit von 439 Kreisen und 40 kreisfreien Städten durchgeführt. Neben den Aspekten Bildungsstandort, Freizeitmöglichkeiten, Familie und Beruf wurden auch die Wohnsituation und das Wohnumfeld auf die Attraktivität für Familien und Kinder untersucht. Während es bei den ersten 3 Punkten noch Spielraum nach oben gibt, sicherte sich Bielefeld den 1. Platz für gute Wohnbedingungen. Auch die niedrige Kriminalitätsrate, die hohe Kinderarztdichte und die niedrige Zahl verunglückter Kinder im Straßenverkehr wurden positiv für Bielefeld gewertet.

Bielefeld - Platz 1 für gute Wohnbedingungen
Bildquelle: Mareike Gronemeyer / Natalie Pieper

Neue Schilder gegen "wildes" Grillen

Auf Grund von Umweltverschmutzung und der Gefahr von offenem Feuer ist "wildes" Grillen an nicht ausgewiesenen Grillplätzen gesetzlich verboten. Um gegen Zuwiderhandlungen vorzugehen, soll es bald eine neue Beschilderung zwischen der Lutter, der Radrennbahn und den Heeper Fichten geben. Desweiteren sollen verstärkt Kontrollen durchgeführt werden; bei Verstößen wird ein Bußgeld erhoben. Damit soll die Investition von 3800 Euro für die neue Beschilderung wieder reingeholt werden.

Neue Schilder gegen "wildes" Grillen
Bildquelle: Mareike Gronemeyer / Natalie Pieper

Bio-Saison-Mülltonne

In den meisten Fällen wird die Biotonne nur im Frühjahr und Sommer für Gartenabfälle benötigt. In den Wintermonaten bleibt sie vorwiegend ungenutzt, muss aber dennoch für das ganze Jahr bezahlt werden. Deshalb soll ab 2009 die Bio-Saison-Tonne zum Einsatz kommen. Diese bleibt zwar das ganze Jahr über bei den Nutzern, wird aber nur in den Monaten von April bis Oktober geleert. Für die Bio-Saison-Tonne werden dann nur noch sieben Achtel des Jahrespreises berechnet. Die Auslieferung der Tonnen ist bereits für den Herbst 2008 geplant.

Bio-Saison-Mülltonne
Bildquelle: Mareike Gronemeyer / Natalie Pieper

News der siebenunddreißigsten Sendung 03/2008

Kritik am neuen Wohngebiet "Bentruper Heide"

In Heepen ist ein neues Wohngebiet von der Stadt genehmigt worden. Die "Bentruper Heide" darf von der Landesentwicklungsgesellschaft, LEG, vermarktet werden.
Martin Schmelz von der Wählergemeinschaft "Bürgernähe" kritisierte den Standort in einem offenen Brief. Es herrsche dort eine hohe Lärmbelastung - und Kinder und Jugendliche sollten sich zum Gesundheitsschutz gegen Lärm und Abgase möglichst nicht im Freien aufhalten, so Schmelz. Des Weiteren käme zu diesen Belastungen noch "die mangelhafte Infrastruktur bezüglich der Erreichbarkeit von Schulen und Einkaufsmöglichkeiten."
Der Geschäftsführer der LEG, Dr. Uwe Günther, ist zu einer öffentlichen Stellungnahme nicht bereit.

Kritik am neuen Wohngebiet "Bentruper Heide"
Bildquelle: Mareike Gronemeyer / Raphaela Eickhoff

Männer sind immer noch Putzmuffel

Das hat eine Studie der GfK-Marktforschung in Nürnberg ergeben. In den meisten Haushalten sind immer noch die Frauen für die Sauberkeit zuständig. So reinigen mehr als 90% der Frauen Küche und Bad; ebenso kümmern sie sich um die saubere Wäsche.
6 von 10 Männern gaben dazu an, noch nie oder nur gelegentlich Küche und Bad geputzt zu haben. Jedoch fühlen sich 80% von ihnen für kleine Reparaturen zuständig und betrachten die Pflege des Autos als ihre Aufgabe.

Männer sind immer noch Putzmuffel
Bildquelle: Mareike Gronemeyer / Raphaela Eickhoff

Kinderfinder

Bei Wohnungsbränden sind Kinder besonders gefährdet. Aus Angst verstecken sie sich oft unter dem Bett oder im Schrank. Damit die Feuerwehr die Kinder trotzdem findet, gibt es jetzt den "Kinderfinder".
Dieser Aufkleber soll den Einsatzkräften bei einem Wohnungsbrand signalisieren, wo sich das Kinderzimmer befindet und gegebenenfalls weitere Personen zu vermuten sind. Der Aufkleber sollte im unteren Drittel der Tür zum Kinderzimmer angebracht werden, da er dort bei starker Rauchentwicklung am längsten erkennbar ist.
Der Kinderfinder ist eine Aktion der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft, der Feuerwehr und der Provinzial Versicherung.

Kinderfinder
Bildquelle: Mareike Gronemeyer / Raphaela Eickhoff

News der sechsunddreißigsten Sendung 02/2008

Fitnessdrink

Auch unserem Körper wird in der kalten Jahreszeit einiges abverlangt. Ihre Abwehrkräfte können sie z.B. mit einem leckeren Mango-Fitnessdrink stärken. Für diesen benötigt man folgende Zutaten: je einen halben liter Buttermilch und Orangensaft, 3 Esslöffel Traubenzucker und natürlich eine Mango.
Die Mango wird zunächst entkernt und geschält. Einen Spalt sollte man jedoch ungeschält für die spätere Dekoration zurücklassen. Anschließend wird die Mango in kleine Stückchen geschnitten und in einen Mixer gegeben. Zu der Mango gibt man nun Buttermilch und Orangensaft und vermengt alles erneut im Mixer. Zum Schluss noch den Traubenzucker hinzugeben.... Fertig!

Fitnessdrink
Bildquelle: Mareike Gronemeyer

Bauherrenpreis für die BGW

Für ihre Seniorenwohnanlage an der Heinrichstraße ist die BGW (Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft) mit dem Deutschen Bauherrenpreis 2008 ausgezeichnet worden. Das beispielhafte Modell für selbstbestimmtes Wohnen mit Versorgungssicherheit wurde aus 132 Projekten für seinen Neubau prämiert. Den Preis erhielten Neubauprojekte, die eine hohe Qualität aufweisen, aber dennoch zu tragbaren Kosten errichtet wurden.

Bauherrenpreis für die BGW
Bildquelle: bgw

Energiespartipps

Gerade in der Winterzeit verbraucht ein Haus viel Energie. Wer aber Energie sparen möchte, kann das einfach und effizient tun. Heizkörper können nicht optimal funktionieren, wenn sich Luft in ihnen angesammelt hat. Mit einem Entlüftungsschlüssel aus Baumarkt oder Fachhandel lässt sich der Heizkörper schnell entlüften. Dazu ist es sinnvoll die richtige Raumtemperatur zu wählen. 19 bis 20 Grad sind hier am Tag ideal. In der Nacht sollte die Temperatur um 4 Grad gesenkt werden.
Durch 5 bis 10 Minuten Stoßlüften mehrmals am Tag kann außerdem Energie gespart werden. Dabei sollten Sie darauf achten, für diesen Zeitraum die Heizkörperventile zu schließen. Des Weiteren sollten die Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel verstellt werden. So können sie die Wärme frei in den Raum abgeben.
Bei Fernseher & Co. sollten Sie unbedingt darauf achten, den Standby-Modus auszuschalten. Bei einem Strompreis von 20 cent pro Kilowattstunde können Sie so jährlich 70 Euro sparen.
Die Nutzung von Energiesparlampen kann die Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 % senken. Im Vergleich sind Energiesparlampen beim Kauf zwar deutlich teurer als Glühlampen, sie erweisen sich aufgrund ihrer langen Lebensdauer und ihres geringeren Stromverbrauchs aber auf lange Sicht als wesentlich günstiger.

Energiespartipps
Bildquelle: Raphaela Eickhoff

Konzert für Obdachlose

"Musik ist eine unbezwingbare Macht des Guten - das Cello dient den Ärmsten der Armen", das sagt Thomas Beckmann. Seit 1993 gibt der Starcellist Benefizkonzerte und engagiert sich als Initiator des Vereins "Gemeinsam gegen Kälte e.V." Am Freitag, den 7. März ist Beckmann in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld zu Gast. Der Erlös kommt der Versorgung von Obdachlosen durch die ökumenische Bahnhofsmission zugute.
Ab sofort können Sie über den Ev. Gemeindedienst Karten für das Konzert vorbestellen:
unter der Telefonnummer 0521/801-03 oder per E-Mail unter: egd-pforte@johanneswerk.de
Der Eintritt kostet 17 Euro, ermäßigt acht Euro.

Konzert für Obdachlose
Bildquelle: Gemeinsam gegen Kälte e.V.

News der fünfunddreißigsten Sendung 01/2008

Müllabfuhrtermine 2008 online

Abfuhrtermine auf einen Klick: Der Abfallkalender Online vom Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld ist einfach in der Bedienung und komfortabel in der Nutzung. Wer Straße nebst der Hausnummer eingibt, erhält eine übersichtliche Liste mit allen Abfuhrterminen des heimischen Abfuhrbezirks für die Restmüll-, Bio- und Papiertonne sowie für die Abfuhr der Gelben Säcke für das Jahr 2008.

www.umweltbetrieb-bielefeld.de
Müllabfuhrtermine 2008 online
Bildquelle: bielefeld.de

PflegeSorgenTelefon

Wir werden immer älter, zugleich steigt die Zahl pflegebedürftiger Menschen. Ein Großteil von ihnen lebt zu Hause und wird dort von Angehörigen oder Pflegekräften betreut, was nicht immer einfach ist. Eine Hilfe soll das PflegeSorgenTelefon sein: Speziell ausgebildete ehrenamtliche MitarbeiterInnen wollen für eine Entspannung der Lage sorgen. Wer Probleme hat, egal ob selbst betroffen, betreuend oder als Nachbar kann sich an das Team wenden und offen und anonym über Ängste und Schuldgefühle sprechen.
Zu erreichen ist das PflegeSorgenTelefon Montags von neun bis dreizehn Uhr und Freitags von sechszehn bis zwanzig Uhr unter der Telefonnummer 0521-5 22 22 50 und ist eine Kooperation zwischen der Pflegeberatung der Stadt Bielefeld, der TelefonSeelsorge Bielefeld-OWL und dem Sozial- und Kriminalpräventiver Rat Bielefeld.

www.pflegesorgentelefon-bielefeld.de
PflegeSorgenTelefon
Bildquelle: Photocase

Heizen und Lüften

In der kalten und nassen Jahreszeit ist es besonders wichtig im Kampf gegen den Schimmelpilz: das richtige Heizen und Lüften.
Die Raumtemperatur sollte immer zwischen 18 und 22 Grad liegen, auch in Räumen, die wenig oder gar nicht genutzt werden. Das ist kostengünstiger, als kalte Räume aufzuheizen. Tagsüber ist es ideal, wenn alle ein bis zwei Stunden gelüftet werden kann, so das Umweltamt. Dabei sollte man für fünf bis zehn Minuten alle Fenster und Türen weit öffnen, so wird die Luft komplett ausgetauscht.
Weitere Informationen dazu und was Sie tun können, wenn sich der Schimmel bereits ausgebreitet hat, erfahren sie auf

www.bielefeld.de
Heizen und Lüften
Bildquelle: Susanne Kuscholke



 
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