Sendearchiv 2005 - 2007

Sendearchiv 2008-2012: Sendung Nr. 82 |81 |80 |79 |78 |77 |76 |75 |74 |73 |72 |71 |70 |69 |68 |67 |66 |65 |64 |63 |62 |61 |60 |59 |58 |57 | 56 | 55 | 54 | 53 | 52 |51 |50 |49 |48 |47 |46 |45 |44 |43 |41 | 40 | 39 | 38 | 37 | 36 | 35 |

Sendearchiv 82. Sendung




WiB-TEST: FERTIGGERICHTE

Gesunde Ernährung ist sehr wichtig. Vor allem beim Kochen sollte man darauf achten. Was liegt da näher, als frische Zutaten zu kaufen und diese dann frisch zuzubereiten? Doch gerade junge Menschen haben oft nicht die Zeit dazu, sich etwas frisch zu kochen. So greifen sie zu Fertiggerichten. Vorgefertigte Lebensmittel, die man nur noch in der Mikrowelle tun muss. Doch wie schmecken diese Gerichte eigentlich und gibt es zwischen den einzelnen Marken Unterschiede im Geschmack? Unsere "Tester im Einsatz" haben Fertiggerichte von drei unterschiedlichen Produzenten auf den Prüfstand gestellt. Geprüft wurden Schweinemedaillons mit Kartoffelbrei und Rotkohl. Das erstaunliche Ergebnis: Das teuerste Fertiggericht schmeckte überhaupt nicht, während das Billigste noch am Besten abschnitt. Von der Optik waren alle nicht überzeugend.
WiB-Test

WiB-NEWS



WiB-News

WG VS. SINGLEWOHNUNG

Fast jeder Jugendliche wird irgendwann einmal flügge und zieht von Zuhause aus. Dann steht er vor der wichtigen Frage, ob er in eine WG ziehen will oder sich doch eine eigene Bude sucht. Wo liegen die Unterschiede? Was ist besser? Nun, wer Action und nicht allein sein will, für den ist die WG ideal. Hier hat man immer jemanden zum Quatschen oder Abhängen. Man teilt sich die Miete und den Putzplan. Leider fehlt oft die Privatsphäre und Streit bleibt auch nicht aus. Wer alleine wohnt, hat den Vorteil, dass man sich frei entfalten kann. Man muss auf niemanden Rücksicht nehmen und kann die Wohnung so gestalten wie man will. Und wenn man mit jemandem intim werden möchte, stört auch keiner. Andererseits muss man alles selbst bezahlen und sauber halten und manchmal ist es dann doch etwas einsam. Was einem mehr liegt, muss jeder für sich selbst herausfinden. Denn der erste Umzug ist ein wichtiger Schritt im Leben...und der sollte doch gut überlegt werden, oder?
WGSingle

MEIN LIEBLINGSPLATZ: JUGENDZIMMER

Es muss nicht immer ein berühmter Platz oder ein Park sein. Warum auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Für Michelle ist ihr persönlicher Lieblingsplatz ihr eigenes Jugendzimmer. Hier verbringt sie am liebsten Zeit. Unter dem Dach in ihrem Elternhaus befindet sich ihr Reich. Sogar ein eigenes Badezimmer hat sie dort. In hübscher Holzoptik hat sie ihr Zimmer mit Kissen und Postern dekoriert. Eben das richtige Wohnumfeld für einen Teenager. Und wenn sie dann doch mal genug von ihrer eigenen Bude hat, dann kann sie ja immer noch in den Park gehen. Aber man sagt ja nicht umsonst: "Zuhause ist es am Schönsten!"
Mein Lieblingsplatz_Jugendzimmer

WO IN BIELEFELD?

NEUES BAHNHOFSVIERTEL

Etwas versteckt hinter dem Hauptbahnhof zwischen den Bahngleisen und dem Ostwestfalendamm liegt das sogenannte "Neue Bahnhofsviertel". Um das Jahr 1998 wurde auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes ein Spaß- und Entertainment-Viertel mit Gastronomie und Service-Einrichtungen errichtet. Das Viertel ist durch einen Tunnel mit dem Bahnhofsgebäude und der City verbunden. Beim Bau wurde auf eine moderne Optik geachtet. Hingucker ist das Multiplex-Kino "CinemaxX" am Ostwestfalenplatz. Am anderen Ende steht das Spaßbad "Ishara" direkt am Europa-Platz. Verbunden sind beide Plätze durch die Fußgängerzone "Boulevard". Hier sind die vielen Bars und Restaurants zu finden, wie zum Beispiel das "Mexim´s" oder das "Diner´s". In den Diskotheken "Stereo" und "Elephant Club" tanzen Musikbegeisterte bis zum frühen Morgen. Das "Neue Bahnhofsviertel" - Bielefelds Garant für Spaß und Unterhaltung!
Wo in Bielefeld?

STADTTEILPORTRAIT: TEIL 10 - NAHER OSTEN

Nein, hier gibt es keine Kamele oder Pyramiden und Sanddünen schon gar nicht. Der "Nahe Osten" hat seinen Namen von seiner Lage bekommen. Der Bereich zwischen Niederwall und Teutoburger Straße ist so etwas wie der Übergang von der Innenstadt zum Bielefelder Osten. Der Stadtteil ist geprägt von alter Industriearchitektur. Die alten Gebäude der Dürkopp- sowie der Anker-Werke stehen hier. Das Stadttheater, das Rathaus und das Jugendgästehaus sind hier ebenfalls beheimatet. Die Stadtbahnlinie 3 durchquert den Stadtteil. Ein Geschäftszentrum an der August-Bebel-Straße versorgt die Anwohner mit allem, was sie brauchen. Besonderheit ist hier die Ravensberger Straße. Geprägt durch Jugendstilfassaden gilt sie als eine der schönsten Straßen der Stadt. Der Nahe Osten - Geschichte trifft Moderne!
StadtteilportraitNaherOsten

Sendearchiv 81. Sendung




EVENT-REIHE "UP, DOWN´N`AROUND"

Eine Ausstellung der besonderen Art boten Anfang November die Organisatoren der Veranstaltung "Up, Down´n`Around". Zwei Wochen lang gab es an 5 Punkten in ganz Bielefeld Veranstaltungen rund um das Thema Street-Art. Die größte Veranstaltung fand im "verve" am Klosterplatz statt. Im ersten Obergeschoss des ehemaligen "House of America" wurden Bilder, Comics, Videoanimationen und eine Menge mehr ausgestellt. Und der Andrang der interessierten Besucher war groß. Zusätzlich wurden im Zuge der Event-Reihe an mehreren Stellen in der Innenstadt Grafittis an Wände gesprüht, so zum Beispiel im Tunnel unterhalb der Alfred-Bozi-Straße in Höhe der Klosterstraße oder am "Kado Sushi" an der Arndtstraße. Die Veranstalter hoffen, dass durch dieses Projekt Street-Art mit Skateboard-Feeling der vreiten Masse zugänglich gemacht wird. So steht schon jetzt fest: 2012 wird es weitergehen!
Up, Down´n´Around

Kurzmeldungen



kurz gemeldet

WiB-KÜCHE AUS DEM FICHTENHOF

Das Restaurant "Fichtenhof" liegt unweit der Heeper Fichten im Bielefelder Osten an der Heinrich-Forke-Straße. Die Traditionsgaststätte, bis vor Kurzem noch unter der Verwaltung der Freien Scholle stehend, ist dieses Mal Schauplatz der WiB-Küche. Drei Mitarbeiter des Fichtenhofs kochen ein Menü aus dem Kochbuch "Lecker Scholle - Gerichte für gute Nachbarschaft": Inhaberin Ramona da Silva Araujo, Küchenchef Claudiu Bici sowie Barmeister Detlef Rübenach. Es gibt Campo-Feldsalat, Gefüllte Schweinerouladen und zum Dessert Schneewittchenquark.

Hier finden Sie die Rezepte zum Nachkochen: Fichtenhof-Menü .

Wir wünschen einen guten Appetit!
WiB-Küche_Fichtenhof

MEIN LIEBLINGSPLATZ: BÜRGERPARK

Der Bürgerpark ist eine beliebte Parkanlage im Bielefelder Westen. Direkt neben der Rudolf-Oetker-Halle gelegen, fügt er sich idyllisch in die Gegend ein. Ein Teich mit einer Fontäne in der Mitte der Anlage sowie die Elchstatur sind die Besonderheiten des Parks. Die gute Anbindung durch die Stadtbahnlinie 4 und die Buslinie 62 sowie die Hanglage am Teutoburger Wald machen ihn so beliebt - und das zu jeder Jahreszeit. Für manche Bürger ist der Park auch ihr persönlicher Lieblingsplatz. Jetzt im Herbst, wo die Bäume so schön bunt sind, kann man das gut verstehen...
Mein Lieblingsplatz_Bürgerpark

WO IN BIELEFELD?

SPIEGELSCHER HOF

Der Spiegelsche Hof an der Kreuzstraße hat eine lange Geschichte hinter sich. Zunächst war an dieser Stelle der Burgmannshof der Grafen von Ravensberg. 1540 erbaute Johann Spiegel von Peckelsheim auf dessen Grund den Adelshof zu Spiegel, oder auch Spiegelscher Hof. Seine weiteren Funktionen waren im 18. Jahrhundert Posthalterei und Theatersaal. Seit 1927 ist der Hof im Besitz der Stadt Bielefeld. In den 80er Jahren zog in die historischen Räume das Naturkundemuseum, oder kurz namu, ein. Seitdem kann man im Inneren des Gebäudes alles rund um Natur, Tiere, Pflanzen und vielem mehr entdecken. Ein Spaß für Groß und Klein.
Wo in Bielefeld?

STADTTEILPORTRAIT: TEIL 9 - BRACKWEDE

Brackwede liegt im Südwesten der Stadt Bielefeld und ist nach der Innenstadt die zweitgrößte Gemeinde. Ebenso ist hier die zweitgrößte Geschäftszentrum der Stadt vorhanden: die Hauptstraße. Hier finden die Bewohner des Stadtteils alles, was sie brauchen. Trotz der immensen Größe hat Brackwede seinen Dorfcharakter bis heute halten können. Noch bis zur Gebietsreform in den 70er Jahren war Brackwede das größte Dorf Deutschlands. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken: die Fußgängerzone Treppenstraße, der Stadtpark Brackwede, der Frölenberg, der Minigolfplatz, der Brackweder Bahnhof, das Melodie-Filmtheater, die Oetker-Eisbahn, das Hallenbad "AquaWede" sowie die Bartholomäuskirche. Mit der Stadtbahnlinie 1 gelangt man schnell in die Bielefelder City.
StadtteilportraitBrackwede

Sendearchiv 80. Sendung




Freilegung der Lutter an der Ravensberger Straße

Seit Jahren träumen viele Bielefelder und Bielefelderinnen davon, dass die Lutter einmal komplett frei durch die Stadt plätschert. Doch die Realität sieht immer noch anders aus. Bis auf das kleine Stück am Waldhof ist der Bielefelder Stadtbach verrohrt und wenn man es nicht genau weiß, würde man gar nicht bemerken, dass unter einem gerade ein Bach entlang fließt. Eigentlich doch schade, dachte sich der Verein "proLutter" und hat mehrere Versuche unternommen, das Projekt "Lutterfreilegung" voran zu treiben. Erfolg: Die Lutter wurde im "Park der Menschenrechte" am Waldhof offen gelegt. Nun soll das nächste Teilstück kommen. Von der Hammer Mühle bis zum Stauteich I soll in ein paar Jahren die Lutter an der Oberfläche fließen. Um den Anwohnern eine mehrjährige offene Baustelle zu ersparen, streben die Verantwortlichen und die Stadt Bielefeld eine andere Lösung an. Mit Hilfe eines neuen Kanals soll das alte Lutterrohr saniert werden und gleichzeitig oben ein neues Bachbett angelegt werden. Vorteil: Die Platanen entlang der Ravensberger Straße müssten dann nicht gefällt werden. In den nächsten Monaten sollen die letzten Entscheidungen getroffen werden. Wenn dann alles gut geht, kann im Frühjahr 2012 das Projekt gestartet werden. So kommt man der Erfüllung des Traums einer offenen Lutter wieder ein kleines Stück näher...
Lutter

Kurzmeldungen



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WiB-Tipp: Herbstdekotrends

Es ist Herbst! Draußen wird es nass, eklig und kalt. Da ist es in den eigenen vier Wänden doch viel gemütlicher. Und man hat viel Zeit, sich der Dekoration der Wohnung zu widmen. Wie wäre es mal mit einer Herbstdeko? Geht auch ganz einfach und man braucht gar nicht viel Material dazu. Ein paar Blätter, Sträucher, Teelichter oder Blockkerzen. Die Kerzen werden in die Mitte einen Strauches gesetzt, ein paar Dekoelemente, wie z.B. Herzen oder Kürbisköpfe runden das Ganze ab. Bei den Farben bleibt man im dezenten Bereich. Typische Herbstfarben, wie violett, braun, orange oder gelb passen sehr gut. So kann der Regen ruhig kommen...drinnen hat man´s ja jetzt schön harmonisch!
WiB-Tipp_Herbstdeko

Mein Lieblingsplatz: Parkbank auf dem GAB-Gelände

Es muss ja nicht immer ein stadtbekannter Ort oder ein öffentliches Gebäude sein. Auch eine "schnöde" Parkbank kann ein Lieblingsplatz sein. Diese Bank steht auf dem Gelände der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung, kurz GAB, in der Nähe des Kanal 21 - Sendezentrums. Unsere Reporterin Ricarda Meienberg verbringt dort gern ihre Pausen. Man kann dort ein Buch lesen, sich über Kopfhörer mit Musik berieseln lassen oder einfach nur vom Arbeitsalltag ein wenig entspannen.
Mein Lieblingsplatz_GAB-Parkbank

Wo in Bielefeld?

Ostbahnhof

Bahnhöfe sind meistens ja eher unschöne Orte. Entweder total hässlich oder langweilig oder sogar Beides. Der Ostbahnhof ist da ganz anders. Er ist mehr als nur ein Haltepunkt. Das Bahnhofsgebäude im Bielefelder Osten markiert den Endpunkt der Straße "Auf dem Langen Kampe". Im Fachwerkstil gehalten, wurde der Bau zusätzlich mit Grafittis verziert. Der jugendliche Touch hat auch einen Grund. Im Erdgeschoss des Ostbahnhofs befindet sich ein Club, der am Wochenende hauptsächlich House, Electro und HipHop spielt. Kultstatus haben dort die legendären Eurodance-Partys erlangt. Also: Ob Haltepunkt oder Diskothek - Hier lohnt sich das Warten!
Wo in Bielefeld?

Stadtteilportrait: Teil 8 - Lohmannshof

Im Bielefelder Westen liegt der Stadtteil Lohmannshof und ist Teil des Stadtbezirks Dornberg. Der Stadtteil hat eine Menge zu bieten. Der Auenpark und der Hainbuchenpark laden zu jeder Jahreszeit zum Wandern ein. Das Freibad ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Mehrere Spielplätze sorgen für Spaß bei den Kleinen. Das ist mit ein Grund, warum hier viele Familien ein Zuhause gefunden haben. Zwei Geschäftszentren an der Wertherstraße und der Kreuzberger Straße versorgen die Bewohner mit allem, was sie brauchen. Ein architektonischer Hingucker ist das Wellensiek-Viertel mit seinen baugleichen Wohnhäusern. Durch die Nähe zur Universität ist der Stadtteil bei vielen Studenten. Auch an die Bielefelder Innenstadt ist Lohmannshof gut angebunden. Mit der Linie 4 kommt man schnell von A nach B.
StadtteilportraitLohmannshof

Sendearchiv 79. Sendung




Vergleich Klosterplatz vs. Emil-Gross-Platz

Bielefeld hat viele schöne Plätze zu bieten. Einige davon sind beliebte Treffpunkte, und das nicht nur am Wochenende. Dazu gehörte bis vor einigen Jahren auch der Klosterplatz in der Altstadt. In den 70er Jahren entstand dort mit der Zeit ein kulturelles Zentrum. "Dockside", "All about Eve", "House of America", "Astoria Kino"... Hier war immer etwas los! Und heute? Gähnende Leere. Der Klosterplatz ist ein ruhiger Platz geworden. Nur das "verve" hält sich wacker. Doch auch hier hat man zu kämpfen. Ganz anders dagegen ist die Situation am Emil-Gross-Platz in der Bielefelder City. Dieser Platz war früher eher unbekannt, fast schon langweilig. Doch nach und nach siedelten sich hier mehrere Bars und Kneipen an. "Nichtschwimmer", "moccaklatsch", "Mellow Gold", "Casa" oder "Plaza" - Die Auswahl an gut laufenden Gastromiebetrieben ist recht groß. Der Platz boomt. Doch warum hält sich auf dem Klosterplatz nichts und warum tut die Politik nichts für eine Aufwertung des Platzes? Sicher ist nur eins...der Klosterplatz versinkt in der Einsamkeit. Und schön ist das eigentlich nicht...
Klosterplatz

Kurzmeldungen



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Nachbarschaftsfest der Freien Scholle

Die Bielefelder Wohnungsbaugenossenschaft "Freie Scholle" befindet sich immer noch im 100. Jubiläumsjahr. Darum reißen auch die Feiern in diesem Jahr nicht ab. Anfang September veranstaltete die Freie Scholle an der Meinolfstraße im Bielefelder Osten ein Nachbarschaftsfest. Neben Speis und Trank gab es auch jede Menge für Groß und Klein zu entdecken. Die Bielefelder Band "Randale" sorgte zudem für musikalische Unterhaltung. Zur Freude aller spielte zudem auch noch das Wetter mit. So konnte die Freie Scholle auf ein erfolgreiches Wochenende zurückschauen. Nachbarschaftsfeste dieser Art finden immer mal wieder statt. Sie dienen dazu, das Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter zu verbessern.
Meinolfstraße

Dauerbaustelle Engersche Straße

Wer in den letzten Monaten mit seinem Auto durch Schildesche musste, erlebte schnell sein blaues...äh rot-weiß gestreiftes Wunder. Die Engersche Straße ist zu einer wahren Dauerbaustelle geworden. Es wird gebaggert, gebuddelt, geteert. Alles soll schöner, besser und moderner werden. Doch für die Anwohner ist das ganze eine einzige Tortur. Sie müssen jeden Tag Lärm und Dreck ertragen. Für die ansässigen Geschäftsleute ist die Situation besonders schlimm. Die Kunden bleiben aus und damit auch die nötigen Einnahmen. Christian Bökenkamp von "Spielwaren Bökenkamp" hat die Zeit genutzt und sein Geschäft erst einmal gründlich renoviert. Im Oktober soll endlich alles fertig sein. Dann können die Bürger in Schildesche wieder aufatmen.
Mein Lieblingsplatz_AOK-Baskekballplatz

Mein Lieblingsplatz: Sparrenburg

Die Sparrenburg ist nicht nur das Wahrzeichen unserer Stadt. Sie ist auch beliebtes Ausflugsziel und für manch Einen sogar der Lieblingsplatz. Hier kann man Ruhe und Kraft tanken, die Seele baumeln lassen oder einfach nur die schöne Aussicht genießen. Auch für ein Treffen mit Freunden oder um der Kreativität freien Raum zu lassen bietet die Sparrenburg eine gute Vorlage. Ein Lieblingsplatz für alle Bieleferinnen und Bielefelder.
Mein Lieblingsplatz_AOK-Baskekballplatz

Wo in Bielefeld?

Graffiti-Kunstwerk "Mit moBiel zum Spiel"

Auf dem Weg von der Stadtbahnhaltestelle "Rudolf-Oetker-Halle" zur Schüco-Arena kommt man unweigerlich an einem besonderen Kunstwerk vorbei. Das Graffiti-Kunstwerk "Mit moBiel zum Spiel" sorgt direkt am Nordzugang zur Haltestelle für bunte Hingucker. Mit Sprühlack und der Airbrushtechnik zauberte der Bielefelder Künstler Tim Methfessel Bilder zum Thema Fußball, Arminia und Stadtbahn auf die kargen Wände. Das Kunstwerk mit dem Namen "Mit moBiel zum Spiel" wurde von den Sponsoren DSC Arminia Bielefeld und dem Verkehrsunternehmen moBiel ermöglicht. So zeigt das Kunstwerk seit 2003, dass Bielefeld keine langweiligen Haltestellen hat.
Wo in Bielefeld?

Stadtteilportrait: Teil 7 - Schildesche

Schildesche liegt nördlich der Bielefelder Innenstadt und zählt ca. 12.300 Einwohner. Im Jahre 939 erstmalig erwähnt ist Schildesche älter als Bielefeld. Der Stadtteil hat eine Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten. Von historischer Bedeutung ist der Ortskern mit seinen hübsch anzusehenden Fachwerkbauten. Der Mittelpunkt stellt der Stiftsplatz mit der Stiftskirche dar. Ruhe kann man am Obersee tanken. Der Seekrug, Düne 13 oder die Talbrücke sind Besonderheiten, die direkt am See liegen. Auch der Schildescher Friedhof ist einen Besuch wert. Zudem endet im Stadtteil die Stadtbahnlinie 1. Direkt nebenan steht die Martin-Niemöller-Gesamtschule, die erste Gesamtschule der Stadt Bielefeld. Schildesche hat sich seine eigene Identität bewahrt und ist durchaus ein lebenswerter Stadtteil mit allem, was man als Bürger zum Leben braucht.
StadtteilportraitSchildesche

Sendearchiv 78. Sendung




Foto-Aktion des "SZ-Magazins" auf dem Siegfriedplatz

Der Siegfriedplatz, oder kurz auch "Siggi" genannt, wird eine besondere Ehre zu Teil. Das SZ-Magazin, also die jeden Freitag erscheinende Beilage der Süddeutschen Zeitung, wird den Platz im Bielefelder Westen in der Ausgabe vom 26. August in einer doppelseitigen Aufnahme vorstellen. Das Besondere ist dabei, dass nur vier Plätze in Deutschland im SZ-Magazin vorgestellt werden. Die "Konkurrenten" sind das Dresdener Elbufer, die Admiralbrücke in Berlin und der Münchener Gärtnerplatz. Am Montag, dem 1. August fand die Foto-Aktion statt. Mit einem riesigen Kran wurde der Siegfriedplatz abgelichtet. Die Neue Westfälische rief per Facebook die Bielefelder Bürger dazu auf, zahlreich zu erscheinen. Und das taten diese dann auch. Alle zusammen sorgten bei herrlichem Sonnenschein dafür, dass der Siggi gut gefüllt aussah. Schließlich macht man sich ja hübsch bei einem Fototermin...
Siggi

Kurzmeldungen



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WiB-Küche: Typisch Westfälisch!

Pickert, Puffer, Pumpernickel - Wirklich lecker klingen tun diese Gerichte nicht wirklich. Aber sie sind typisch westfälisch und lecker schmecken tun sie auf jeden Fall. Allerdings gibt es auch Gerichte westfälischer Art, die eher unbekannt sind. In der August-Ausgabe der WiB-Küche stellt Jürgen Bobsin, Chefkoch im "Brauhaus Johannes Albrecht", so ein Rezept vor. Es gibt geschmortes Bäckchen vom Vilsendorfer Schwein in Kupfersud, frischen Pfifferlingen und Erbsenpürree. Wie´s gemacht wird, sehen Sie in der WiB-Küche oder Sie kochen es nach.



Das Rezept dazu finden Sie hier: Typisch Westfälisch!
WiB-Küche_Westfälisch

Mein Lieblingsplatz: Der AOK-Basketballplatz an der Oelmühlenstraße

Jeder Mensch hat seinen persönlichen Lieblingsplatz. Ob nun der Burghof auf der Sparrenburg, die Parkbank um die Ecke oder die eigene Terrasse. Für jede Person gibt es einen Ort, wo man sich am wohlsten fühlt. Von nun an stellen wir Ihnen in jeder Sendung einen dieser Lieblingsplätze vor. Den Anfang macht Sebastian Keller, Auszubildender aus Bielefeld. Sein LIeblingsplatz ist der AOK-Basketballplatz im Schatten des Klinikums Mitte. Dort spielt er gerne mit seinen Kumpels ne Runde Basketball.
Mein Lieblingsplatz_AOK-Baskekballplatz

Wo in Bielefeld?

Bültmannshof

Im Bielefelder Westen zwischen Universität und Schüco-Arena steht ein historisches Gebäude. Umzingelt von Blockhäusern und Betonbauten hält der Bültmannshof hier die Stellung. Dabei hat der Hof schon eine lange Geschichte hinter sich: Im Jahre 1806 erbaut, diente es zunächst als Bauernhaus. 1923 ging der Hof in den Besitz der Familie Jürging über. In den 60er Jahren erwarb die Stadt Bielefeld den Hof. Bis 2004 befand sich dort eine Gaststätte. Nach einer Pause wurde der Bültmannshof im Jahre 2008 wiederbelebt. Zum Areal um das Hauptgebäude gehört noch eine kurze Fußgängerzone mit Geschäften, sowie eine Park- und Teichlandschaft.
Wo in Bielefeld?

Stadtteilportrait: Teil 6 - Stieghorst

Der Stadtteil Stieghorst befindet sich im Bielefelder Osten am Fuße des Teutoburger Waldes. Schon im 13. Jahrhundert gab es erste urkundliche Nennungen. Bevor Stieghorst 1930 zu Bielefeld eingemeindet wurde, gehörte es zur Grafschaft Ravensberg. Heute ist der Stadtteil ein beliebtes Wohnviertel mit Ortszentrum und guter Infrastruktur. Die Linie 3 endet hier und über die Detmolder Straße ist man schnell in der Bielefelder Innenstadt. In Stieghorst leben überdurchschnittlich ältere Menschen, so z.B. im Wohnstift Salzburg. Hier ist auch eine von zwei letzten Kasernen der Stadt angesiedelt. Noch arbeiten hier englische Soldaten. Sehenswürdig sind der Stieghorstpark, der Wochenmarkt und der Stieghorster Friedhof. Ob nun Senioren oder Familien - in Stieghorst hat man seine Ruhe.
StadtteilportraitQuelle

Sendearchiv 77. Sendung




Einweihung Park- und Festplatz Johannisberg

Am Sonntag, den 17. Juli, fand die Einweihung des Park- und Festplatzes Johannisberg statt. Hoch oben auf dem Berg wurde damit die Fertigstellung der Anlagen gefeiert. Mehrere Monate wurde das gesamte 5600 Quadratmeter große Areal links und rechts der Zufahrt zum „ParkInn“ - Hotel umgestaltet. Dabei wurden neue Parkplätze, Wege und Rasenflächen angelegt. Zudem wurde der Kletterpark erweitert. Auch die historischen Mauern vergangener Zeiten sind wieder freigelegt worden. An das Zwangsarbeiterlager auf dem Johannisberg erinnert nun das Denkmal „Unter Zwang“, welches aus einem Cortenstahlband und einer Betonplatte besteht. Bei der Einweihung betonte Pit Clausen die große Bedeutung des Berges für die Stadt. Zum Festakt gehörten unter anderem eine Musikkapelle, Tanzdarbietungen, Spiele für Klein und Groß und ein Streichelzoo.
FestplatzJohannisberg

Kurzmeldungen



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Tag der Offenen Tür bei MoBiel

Anfang Juli öffnete das Bielefelder Verkehrsunternehmen MoBiel seine Pforten des Betriebshofs in Sieker. Hier konnten die Besucher einen Einblick in die Arbeit des Tochterunternehmens der Stadtwerke werfen. Alles war einsehbar: Auch die Stadtbahnen und Busse. Highlight an dem Tag war sicherlich das erste Erscheinen der neuen Stadtbahn „Vamos“. Das erste Fahrzeug dieser Klasse wurde nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der „Vamos“ ist breiter und komfortabler als die bisherigen Bahnen. Es können auch mehr Fahrgäste befördert werden als bisher. So hieß es Probesitzen, untersuchen und bewerten. Begeistert waren die meisten von der hohen Technologie des „Vamos“. Ein anderes Highlight war auch die Verkehrsleitstelle mit der großen Videotafel, die anzeigt, wo sich welche Bahn gerade befindet. Kurzum: Ein sehr informativer Tag für alle Bahnbegeisterte und die, die es noch werden wollen.
MoBiel_Vamos

BGW-Viertel "Am Großen Holz"

Seit vielen Jahren saniert die Bielefelder Gemeinnützige Wohungsgesellschaft, oder kurz BGW, nach und nach ihren gesamten Wohnbestand. Nun ist ein weiteres Viertel fertiggestellt worden. An der Straße „Am Großen Holz“ wurde man dabei musikalisch. Auf die typisch für die BGW äußerst bunt gestalteten Hausfassaden erkennt man nun Motive zum Thema Musik und Zitate von berühmten Musikern. Die Designerin Petra Breuer ist verantwortlich für die Gestaltung und möchte jedem Quartier sein eigenes Bild geben. Interessant dabei ist, dass Graffiti-Sprayer die Häuser der BGW weitesgehend in Ruhe lassen. Aber mal ehrlich: Wo schon etwas bunt genug ist und gut aussieht, braucht man ja nicht noch drübermalen...
Am Großen Holz

Wo in Bielefeld?

Radrennbahn

Im Bielefelder Osten nahe den Heeper Fichten steht eine Sehenswürdigkeit der Stadt, die leider von vielen Bürgern nicht wahrgenommen wird. Viele verstehen unter der Radrennbahn nur den Kirmes- und Festplatz davor. Das dahinter sich etwas ganz Besonderes verbirgt, wissen wahrscheinlich nur die älteren Mitmenschen. In den 50er Jahren extra für den Steherrennsport erbaut, war die Radrennbahn lange Zeit bei Veranstaltungen immer gut besucht. Nachdem der Sport nicht mehr so angesagt war, blieben auch die Besucher aus und die Anlage verwilderte zusehends und geriet in Vergessenheit. Heute sieht die Sachlage wieder anders aus. Regelmäßig finden wieder Stehersportevents an. Zudem spielen hier die „Bielefeld Bulldogs“ hier ihre Football – Spiele. So wird versucht, die Radrennbahn wieder bekannter und zu einem beliebten Ausflugsziel, nicht nur für Sportfans, zu machen.
Wo in Bielefeld?

Stadtteilportrait: Teil 5 - Quelle

Am Südhang des Teutoburger Waldes liegt der idyllische und beschauliche Stadtteil Quelle. Er ist Teil des Stadtbezirks Brackwede und hat ca. 8.500 Einwohner. Der Name leitet sich von der Quelle der Lutter, die hier entspringt. Die ruhige Lage zieht viele Bürger nach Quelle. Trotzdem hat der Stadtteil auch Einiges zu bieten. Allen voran natürlich das Wahrzeichen hoch oben auf der Hünenburg: der Fernsehturm. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Naturbad, die Kultgaststätte „Zweischlingen“, der Haller Willem und die Klosterruine auf dem Jostberg. Auch das Luttertal und die Ökosiedlung „Waldquelle“ sind einen Besuch wert. Und wer sich dann stärken will, dem bietet sich ein regel Geschäftszentrum entlang der Carl-Severing-Straße. Ob nun Bahnhof, Friedhof, Feuerwehr, Grund- oder Gesamtschule: Hier gibt es alles, was man zum Leben braucht. Vielleicht ist deshalb der Stadtteil Quelle so beliebt.
StadtteilportraitQuelle

Sendearchiv 76. Sendung

Schwerpunktthema: "Sommer in der Stadt"




WiB-Test: Spielplätze

Spielplätze sind gerade jetzt im Sommer beliebter Treffpunkt von Müttern mit ihren Kindern. Die lieben Kleinen können sich mal so richtig austoben und die Mütter ein kleines Pläuschen halten. In Bielefeld gibt es eine große Auswahl an Spielplätzen im Vergleich zu anderen Städten. Doch wie ist der Zustand der Anlagen? Schließlich werden die Geräte nicht jeden Tag kontrolliert. Das ist ein Fall für unsere Tester im Einsatz. Sie untersuchen, wie sicher die einzelnen Spielgeräte sind und schauen nach Müll, Dreck oder Unordnung. Auch die nähe zu Straßen und der Spaßfaktor sind Kriterien, die eine Rolle spielen. Drei Spielplätze in Quelle, Gellershagen und Rußheide wurden untersucht. Insgesamt sind die Anlagen, die unter die Lupe genommen wurden, in einem guten Zustand. Einzelne Punktabzüge gab es beim Thema Müll und Lärm. Vielleicht sind mehr Kontrollen keine so schlechte Idee...
WiB-Tipp_Spielplätze

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WiB-Tipp: Hitze im Auto

Der Sommer ist wohl die Schönste der vier Jahreszeiten. Doch er kann auch zur Qual werden. Autobesitzer können davon ein Lied singen. Wenn die Sonne gnadenlos auf die Karosserie knallt, kann die Temperatur im Auto bis auf über 50 Grad ansteigen. Das hält selbst der größte Hitze-Fan nicht mehr aus. Erst recht nicht, wenn man gleichzeitig noch auf den Verkehr achten soll. Unaufmerksamkeit, Konzentrationsbeschwerden und Gereiztheit sind die Folge. Man kann allerdings Maßnahmen ergreifen, die es im Auto erträglicher machen. Natürlich sollte man sich zum Parken eher ein schattiges Plätzchen aussuchen. Handtücher, die man auf die Sitze legt und über das Lenkrad hängt, schonen die Haut. Vor dem Losfahren natürlich erst einmal die Fenster aufreißen. Wem das nicht genug ist, der kann auch darüber nachdenken, sich eine Klimaanlage anzuschaffen. Vorteil: Es ist im Auto sehr angenehm. Nachteil: Eher teurer Spaß und saugt eine Menge Benzin. Und wenn alles nichts hilft, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Nach Grönland auswandern oder daran denken, dass jeder Sommer auch mal vorbei ist.
WiB-Tipp_Hitze

WiB-Küche: Leichte Gerichte mit "KochKuntz"

In der zum Teil sehr heißen Sommerzeit sind fettige Speisen wie Pommes, Pizza, Hamburger und Co. nicht wirklich angesagt. Was hat man auch davon, mit schwerem Magen schwimmen zu gehen oder andere Tätigkeiten aus zu üben? Magenschonender sind da Salate mit hohem Gemüseanteil und Brot. Das ist ebenfalls ideal für diejenigen, die die Nase voll vom Grillen haben.
WiB-Küche_Leichte_Gerichte

Wo in Bielefeld?

Brunnen am Kronenplatz

Wer durch die Bahnhofstraße vom Jahnplatz aus Richtung Hauptbahnhof geht, kommt irgendwann zum Kronenplatz. Nicht viele kennen die Bezeichnung des Platzes und wo er sich befindet, obwohl sie schon so oft darüber gelaufen sind. Der Kronenplatz ist die Freifläche an der Kreuzung Bahnhofstraße / Feilenstraße am C&A-Gebäude. Dort steht auch ein Brunnen, der im Volksmund auch Leinentuchbrunnen genannt wird. Im Zuge der Sanierung der Fußgängerzonen in der City wurde er angelegt. Darstellen soll er ein auf eine Rolle aufgedrehtes Leinentuch.
Wo in Bielefeld?

Stadtteilportrait vom Burgviertel

Die Sparrenburg und der Bereich unterhalb des Sparrenbergs wird Burgviertel genannt. Mit der Burganlage als Mittelpunkt besitzt der Stadtteil den wohl schönsten Blick auf Bielefeld, den es in der Stadt gibt. Hier oben gibt es eine Menge Dinge zu sehen. Da wären der Burgturm, die Rondelle, der Burghof, das Restaurant oder die Gewölbe. Auch die Promenade und die Rasenflächen unterhalb der Burgmauern laden zum Verweilen ein. Noch weiter unten ein anderes Bild: Zum Viertel gehören auch die Bebauung bis zur Kreuzstraße und das Umfeld des Adenauerplatzes. Hier stehen das 360-Grad-Haus, die Musikschule "POW!" und das Naturkundemuseum. Das Burgviertel: Geschichte trifft Moderne!
StadtteilportraitBaumheide

Sendearchiv 75. Sendung




Lange Lage - Hochschulcampus Nord

Im Bielefelder Westen nahe der Universität befindet sich die wohl zur Zeit größte Baustelle der Stadt. Auf einem 14 Hektar großen Areal wird in den nächsten Jahren ein komplett neues Studentenviertel entstehen. Geplant ist ein Neubau der Fachhochschule, in der alle Bereiche der Institution in einem Gebäude zusammengeschlossen sind. Somit ist alles an einem Standort. Lange Fahrten durch die Stadt sollen dann ein Ende haben. Zusätzlich wird die Stadtbahnlinie 4 vom Lohmannshof aus bis zur Schlosshofstraße verlängert. Diese würde dann den neuen Campus durchqueren. Im Moment werden gerade Anschlüsse verlegt. Die Grundsteinlegung des Hauptgebäudes ist auch schon vollzogen worden. Der Bau weiterer Gebäude wie Mensa, Studentenwohnheime und eines Forschungszentrums stehen noch an. Spätestens Ende 2013 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Lange Lage

Kurzmeldungen



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WiB-Test: Eiscafés

Die Temperaturen sind wieder angenehm und das Wetter meistens sonnig. Zeit, sich endlich einmal wieder ein leckeres Eis in einer der hiesigen Eiscafés zu gönnen. Frage ist da nur, für welches Café entscheidet man sich denn jetzt. Unsere Tester im Einsatz haben sich in zwei „Eishöhlen“ gewagt und den ultimativen Test gemacht. Ob nun Sauberkeit, Atmosphäre, Angebot, Service, Preis oder Besonderheiten – alles wurde unter die Lupe genommen. Fazit: Die Eisdielen unterscheiden sich eigentlich kaum. Geschmacklich sind beide gut und vom Preis her human. Lediglich beim Thema Atmosphäre ist die Eisdiele in Heepen besser als diejenige in der Obernstraße. Aber testen Sie selbst und machen Sie sich ein eigenes Bild, denn über Geschmack lässt sich ja gerne mal streiten.
WiB-Test Eiscafé

WiB-Tipp: Balkonpflanzen

Der Winter ist nun endgültig vorbei. Wer jetzt noch nicht seinen Balkon auf Vordermann gebracht hat, der sollte das nun bald mal tun. Zumindest wenn man lauschige und gemütliche Sommerabende auf seinem Balkon genießen will. Dekorationsmöglichkeiten gibt es dafür eine ganze Menge. Eine perfekte Pflanze für den Balkon ist die Geranie. Trend in diesem Jahr ist die Duftgeranie. Ob nun Zitrone, Orange oder sogar Cola – die Auswahl ist groß. Weitere Dekorationsmaterialien sind zum Beispiel Steinköpfe, kleine Brunnen oder Nutzpflanzen, wie Orangenbäume oder diverse Kräuter. Farben spielen da auch eine große Rolle. Und da sind dieses Jahr gerade die Pastelltöne sehr beliebt. Wir von „Wohnen in Bielefeld“ wünschen Ihnen viel Spaß beim Dekorieren.
WiB-Tipp Balkonpflanzen

Wo in Bielefeld?

Meierteichpark Im Stadtteil Sudbrack befindet sich ein eher unscheinbarer und nicht ganz so bekannter Park – der Meierteichpark. Rund um den gleichnamigen Teich kann man spazieren gehen oder ein wenig Ruhe tanken. In den 50er Jahren wurde das Areal vom damaligen Gartenamt angelegt. Insgesamt zwei Teiche wurden durch den Schlosshofbach gestaut. Ebenfalls wurden Sandkästen, Spielgeräte und ein Hockeyfeld gebaut. Der schon vorhandene Sportplatz wurde gut in das Gelände integriert. Ein aktuelles Problem des Parks ist die Verschlammung der Teiche. Das Bielefelder Umweltamt versucht allerdings, das Problem zu lösen. Wer den Park besuchen will, braucht einfach nur mit der Stadtbahnlinie 3 Richtung „Babenhausen Süd“ fahren und an der Haltestelle „Auf der Hufe“ aussteigen. Der Park liegt dann unmittelbar in Sichtweite.
Wo in Bielefeld?

Stadtteilportrait aus Baumheide

Im Bielefelder Osten zwischen Schildesche, Brake und Heepen liegt der Bielefelder Stadtteil Baumheide. Geprägt von Blockhäusern und einzelnen Reihenhäusern ist Baumheide eine Großsiedlung, in der die unterschiedlichsten Nationalitäten friedlich nebeneinander leben und wohnen. Ob nun Schulen, Kindergärten oder Einkaufsmöglichkeiten – den Einwohnern fehlt es an nichts. Auch an den öffentlichen Nahverkehr ist Baumheide gut angeschlossen. Die Stadtbahnlinie 2 durchquert den Stadtteil genauso wie die Buslinie 25. Entgegen der allgemeinen Meinung gibt es in Baumheide viel grün und wenig Kriminalität.
StadtteilportraitBaumheide

Sendearchiv 74. Sendung




100 Jahre "Freie Scholle"

Es ist nun genau 100 Jahre her. 1911 wurde die heutige Wohnungsbaugenossenschaft „Freie Scholle“ gegründet. Seit dem entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter und kann heute auf ungefähr 5000 Wohnungen verweisen. Viele Wohngebiete sind in Scholle-Hand: Von Dornberg im Westen über Stieghorst im Osten bis Sennestadt im Süden – überall in Bielefeld hat die freie „Freie Scholle“ Wohnungen anzubieten. Jetzt, im Jahre 2011 feiert das Unternehmen Jubiläum. Deshalb fand am Samstag, den 9. April, ein Tag der offenen Tür im Verwaltungsgebäude an der Jöllenbecker Straße statt. Hier konnten die Besucher einen Einblick in den Arbeitsalltag erleben oder draußen vor der Tür sich stärken. Alles in allem ein gelungener Festakt. Wir von „Wohnen in Bielefeld“ gratulieren ganz herzlich und freuen uns auf weitere 100 Jahre erfolgreiches Wohnunternehmen!
Freie Scholle2

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Wohnen in der Innenstadt: Vor- und Nachteile

Die Bielefelder Innenstadt ist der Bereich der Stadt, in der die Menschen auf engstem Raum zusammen wohnen. Das kann Vorteile, aber auch Nachteile mit sich bringen. Die meisten ziehen in die City, weil es hier an nichts mangelt. Ob nun Supermärkte, Kneipen, Geschäfte oder öffentliche Einrichtungen: Alles liegt in der Nähe. Ebenso ist die Verkehrsanbindung optimal. An keiner Stelle in der Innenstadt ist die nächste Bus- oder Bahnhaltestelle weit entfernt. Und es ist immer etwas los. Dieses kann allerdings wiederum ein Nachteil sein. Der Lärm von der Straße oder den Biergärten kann den Schlaf stören. Ein weiterer Nachteil ist der Dreck und Schmutz: Kot von den Tauben, Graffitis und Müll verschandeln das Stadtbild. Und dann wäre da noch der Ärger mit den lieben Nachbarn. Wer also seine Ruhe haben will, sollte nicht in die Innenstadt ziehen. Für alle anderen ist dieser Bereich von Bielefeld geradezu ideal.
VorNachteile

WiB-Küche: Gerichte für Singles

Gerade in der Bielefelder Innenstadt wohnen viele Singles. Und mindestens die Hälfte davon kocht nicht jeden Tag für sich selbst. Bietet sich ja auch an. An jeder Ecke befindet sich eine Dönerbude und das Unternehmen mit dem goldenen M ist auch nicht weit weg. Ebenso der Gang in den Supermarkt endet mit einem Fertiggericht. Ist ja auch einfach, sich schnell mal eine Pizza in den Ofen zu schieben als kompliziert selber alles mit frischen Zutaten zu kochen. Kompliziert? Muss nicht sein. Man kann auch schnell und einfach sich selbst etwas zaubern ohne viel Zeit zu verlieren.

Unter dem folgenden Link können Sie die Rezepte nachlesen...und vor allem nachkochen:

Gerichte für Singles
WiB-Küche

Aktuelle Situation der Bielefelder Einkaufspassagen

Bielefeld hat eine Menge an Einkaufspassagen zu bieten. Leider ist deren Situation nicht die Allerbeste. Bis auf die City-Passage haben alle Anderen mit einem Besucherrückgang zu kämpfen. Die Arcade steuert schon seit Jahren kaum jemand an. Die Marktpassage musste vor kurzem sogar Insolvenz anmelden. Kloster-Passage und Altstadt Carrée sind kaum bekannt und durch das Jahnplatz-Forum laufen die Kunden auch eher bei Regen. Was vielen Passagen fehlt ist ein gängiges Konzept. Einige Geschäfte sind einfach zu uninteressant. Manchmal ist die Lage schlecht oder die Passagen unterliegen dem Sackgassenprinzip sowie zum Beispiel bei der Marktpassage, wo der Kunde an der Zimmerstraße herauskommt und einen hinterhofähnlichen Zustand vorfindet. Es muss definitiv etwas getan werden, denn die Passagen der Stadt sind schon allein aus städtebaulicher Sicht kleine Schätze. Es wäre schade, wenn man sie aufgeben müsste.
WiB-Küche

Wo in Bielefeld?

Alte Hauptpost an der Herforder Straße

Zwischen Kesselbrink und Herforder Straße steht ein Gebäude von historischer Bedeutung: Die alte Hauptpost der Stadt. Im Jahre 1904 wurde sie erbaut und ging schnell in den Besitz der Deutschen Post über. In den 90er Jahren zog die Post in das neue Gebäude an der Naharyiastraße um. Lange Zeit standen die Räume leer und verschandelten das Stadtbild erheblich. Noch mehr, als Bretter vor den Haupteingang genagelt wurden. Seit einigen Tagen ist die Sparkasse dort eingezogen und belebt das Gebäude wieder. Besonderheit ist die Sonnenuhr zur Friedrich-Ebert-Straße hin.
Wo in Bielefeld?

Stadtteilportrait aus der City

Die City – Das Herz der Stadt. Hektik, Trubel, Anonymität: Das sind nur drei von vielen Begriffen, die die Bielefelder Innenstadt umschreiben. Viele Bilder sind typisch für diesen für Bielefeld sehr wichtigen Stadtteil. Jeder Bielefelder war schon mal da. Keiner kommt an ihm vorbei. Der wartende Junge an der Jahnplatzuhr, der Taxifahrer am Hauptbahnhof, der hetzende Bankkaufmann am Kesselbrink, der shoppinggeile Teenie in der Bahnhofstraße – sie alle stehen für diesen abwechslungsreichen Stadtteil.
StadtteilportraitUbbedissen

Sendearchiv 73. Sendung


WiB-Test: Frisch gekocht vs. Fertiggericht

Beim Thema Essen scheiden sich oftmals die Geister. Für die Einen muss es total schnell gehen. Zum Teil aus Zeitmangel oder weil man zu faul zum Kochen ist, schwören sie auf Fertiggerichte aus dem Supermarkt. Ist ja auch einfach: Packung aufreißen, in die Mikrowelle oder in den Backofen damit, ein paar Minuten warten, Fertig! Vielen Anderen ist das zu ungesund. Sie kochen alles mit frischen Zutaten, weil man aus deren Sicht dann weiß, welche Inhaltsstoffe im Gericht vorhanden sind. Doch welche Art der Essenszubereitung ist einfacher und vor allem welches Ergebnis schmeckt am Ende besser? Unsere Tester haben am Beispiel von Pizza Erstaunliches festgestellt. Vom Geschmack her war die Fertigpizza deutlich besser. Gut...das lag vielleicht auch an deren Kochkünsten...
WiB-Test

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Bayern gegen Westfalen

Deutschland hat 16 Bundesländer und jedes davon hat seine Eigenarten. Je weiter die Länder auseinander liegen, desto größer sind die Unterschiede. Gerade die Bayern und die Westfalen könnten gegensätzlicher nicht sein. Ob in Sprache, Mentalität, Essen oder Kultur: Das Sprichwort 'Andere Länder – andere Sitten“ passt immer. Die Westfalen gelten als stur, humorlos und langweilig. Die Bayern dagegen als neugierig, lebenslustig und gesellig. Auch sprachlich haben beide Parteien ihre eigenen Wortkreationen. Da stehen sich „Pölter“, „Puschen“ und „Pillepoppen“ dem bayerischen „Ja mei“ und „gell“ gegenüber. Und wer lecker essen will, kann ebenfalls in beiden Regionen fündig werden. Doch wer ist jetzt besser? Das sollte jeder für sich selbst beantworten...
BayernWestfalen

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Tierpark Olderdissen

Unweit der Bielefelder Innenstadt, idyllisch in der Natur des Teutoburger Waldes gelegen, befindet sich der Tierpark Olderdissen. Die Anlage ist die beliebteste Sehenswürdigkeit der Stadt und ist vor allem am Wochenende bei schönem Wetter gut besucht. 15 Hektar misst die gesamte Fläche mit Tieren vorwiegend aus unseren Gefilden. Zentraler Punkt ist der Meierhof zu Olderdissen, welches ein Café und ein Restaurant, sowie einen Kinderspielplatz beherbergt. Zu den größten Attraktionen zählen zweifelsohne das Bärengehege. In den letzten Jahren sind viele Investitionen getätigt worden. Finanzieren tut sich der Park nicht durch den Eintrittpreis, denn der Eintritt ist frei, sondern durch Spenden und der Parkplatzgebühr. Das Gelände ist zudem von mehreren Seiten zugänglich. So ist der Tierpark das perfekte Ausflugsziel für die ganze Familie.
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Stadtteilportrait aus Ubbedissen

Ganz im Osten von Bielefeld liegt der Stadtteil Ubbedissen. Durch die Nähe zum Teutoburger Wald und der ruhigen Lage wohnen hier vorwiegend Familien. Nach dem Bau der B66n ist der dichte Verkehr auf der Detmolder Straße verschwunden. So ist es dort auch verkehrssicherer geworden. Sehenswürdigkeiten sind die Sternwarte und die Ubbedisser Kirche sowie der angrenzende Friedhof. Von Ubbedisser Berg hat man einen schönen Blick über den Stadtteil sowie den umliegenden Gemeinden. Auch das wertvolle Wasser von Carolinen-Brunnen ist hier beheimatet. Wer also Ruhe und Frieden mag, sollte einmal einen Spaziergang durch den kleinen Ortsteil wagen.
StadtteilportraitUbbedissen

Sendearchiv 72. Sendung


Tester im Einsatz: Bielefelds Bowlingbahnen

Wohin gehen Sie eigentlich aus, wenn Sie mit Freunden unterwegs sind? Viele entscheiden sich dabei für einen Besuch in einer Bowlingbahn. In Bielefeld gibt es, wie in jeder größeren Stadt, diverse solcher Vergnügungsstätten. Doch welche ist da die Beste. Wir von „Wohnen in Bielefeld“ haben zwei Bowlingbahnen getestet. „Elite Bowling“ an der Huberstraße und „Bowling am Boulevard“ im Neuen Bahnhofsviertel. Ergebnis ist, dass beide Einrichtungen im Grunde kaum Unterschiede aufweisen. Preis-Leistungs-Verhältnis und Spaßfaktor sind gleich gut. Nur bei der Sauberkeit steht „Elite Bowling“ etwas besser da. Aber als Fazit kann man ziehen, dass man in Bielefeld sich keine Sorgen machen muss. Der Bowling-Fan kommt definitiv auf seine Kosten!
Bowlingbahn-Test

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WiB-Tipp: Gesunder Schlaf

Sicherlich kennen Sie das auch? Sie wachen morgens auf und fühlen sich wie gerädert. Die Knochen tun weh, der Rücken schmerzt und irgendwie sind Sie einfach nicht ausgeschlafen. Viele denken dann, das liegt an der falschen Matratze oder am falschen Kopfkissen. Dabei gibt es eine Menge anderer Faktoren, die Einem einen guten Schlaf garantieren. Zunächst einmal sollte man sein gesamtes Bettsystem überprüfen lassen. Nur die richtige Komposition aus Lattenrost, Matratze und Nackenkissen bieten eine gute Grundlage, damit man gut schläft. Auch die Zimmertemperatur spielt eine Rolle. 15 bis 20 Grad ist da optimal. Auch sollte man vor dem Schlafen gehen nicht mehr fern sehen, rauchen oder Alkohol trinken. Und vermeiden Sie am Besten auch diverse Parfüms. Alles, was anregt, sollte vermieden werden. Schließlich braucht man zum Schlafen vor allem eins: Ruhe!

WiB-Tipp: Gesunder Schlaf

Bericht: Exotische Tiere in der Wohnung

Ein Haustier zu halten ist schon etwas Besonderes. Doch viele Tierfreunde reicht da ein Hund oder eine Katze nicht mehr. Es muss eine Spur exotischer sein. Spinnen, Schlangen, Eidechsen – der Markt an wilden Tieren ist spürbar größer geworden. Allerdings ist so manchem nicht geheuer, wenn Sie sich vorstellen, in der Nebenwohnung haust so etwas Unheimliches. Besitzer solcher Tiere müssen auf Einiges achten. Die Terrarien sollen sicher verschlossen sein. Außerdem sind die Unterhaltskosten um Einiges größer und das Futter war schon einmal lebendig. Aufpassen ist das A und O, denn viele Tiere sind beileibe nicht ungefährlich. Zwar ist es jedem selber überlassen, was man sich für ein Tier anschafft. Aber die Verantwortung muss dabei natürlich unweigerlich größer sein. Denn man hält sich nun einmal keinen Hamster...
Exotische Tiere

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Ringlokschuppen
Unweit der Stadtwerke direkt an der Eisenbahnlinie steht ein imposantes Gebäude. Der Ringlokschuppen an der Stadtheider Straße hat schon eine lange Geschichte hinter sich. Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut, besaß der Schuppen zunächst 18 Gleise. Später kamen noch 4 weitere dazu. Zu der Zeit wurde auch die Drehscheibe angelegt, die noch heute zu sehen ist. Jahrelang wurde der Betrieb aufrecht erhalten. Danach verfiel das Gebäude zu einer Ruine. Erst Ende der 90er kamen Pläne einer Neunutzung auf. Nach einer aufwendigen Sanierung erstrahlt der Ringlokschuppen jetzt in neuem Glanz. Heute befindet sich dort ein Veranstaltungszentrum mit hauseigener Diskothek.
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Sendearchiv 71. Sendung


Bericht: Großprojekte am Adenauerplatz

Der Adenauerplatz in der Bielefelder Innenstadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hier laufen die Bundesstraßen 66 und 61 zusammen. Außerdem fahren hier mehrere Buslinien und die Linie 1 Richtung Senne bzw. Schildesche. Von Süden her ist der Platz außerdem so etwas wie das Tor zur City. Die Nähe zur Sparrenburg und zum Ostwestfalendamm unterstützen noch seine Wichtigkeit. Neben der Kunsthalle sind in den letzten Jahren noch mehr Objekte entstanden. Der Platz verändert sein Aussehen und das liegt vor allem daran, dass sich dort durch die Nähe zum Landgericht viele Anwaltskanzleien ansiedeln. Das Streibörger-Kontor und vor allem das 360°-Haus sind Hingucker und prägen das Gesicht des Platzes. Nun sollen weitere Bauprojekte folgen. An der Kreuzstraße 35 / Ecke Am Sparrenberg wird im Moment die alte Volksfürsorge abgerissen. Ihr folgen soll ein gläserner Bürokomplex mit Tiefgerage und moderner Optik, entworfen vom Architektenteam Borchart & Dietrich. Darüber hinaus planen die Architekten Crayen + Bergedieck zwischen dem 360°-Haus und dem HUK-Coburg-Gebäude den sogenannten „Cube“, ein würfelartiges Gebäude. Ende 2011 / Anfang 2012 soll alles fertig sein. Mal sehen, wie der Platz dann aussieht...
Großprojekte am Adenauerplatz

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WiB-Küche: Kalorienarme Gerichte

Weihnachten und Silvester liegen hinter uns. Da kam ordentlich was auf den Tisch und natürlich hat man zugeschlagen. Schokolade, Kekse, Knabberzeug und natürlich der Weihnachtsbraten haben die Pfunde in die Höhe getrieben. So manch Einer erlebt bei dem Gang auf die Waage in diesen Tagen eine böse Überraschung. Deshalb nehmen sich Viele nun vor, abzunehmen. Doch so einfach ist das natürlich nicht. „Wohnen in Bielefeld“ schafft da Abhilfe. Klicken Sie einfach auf den unten stehenden Link. Dort finden Sie vielleicht die ultimative Lösung: Kalorienarme Rezepte!



Rezept WiB-Küche



WiB-Küche: Kalorienarme Gerichte

Bericht: Neu in Bielefeld

Bielefeld ist eine Studentenstadt. Jedes Jahr ziehen neue Lernwillige in die Stadt. Doch erst einmal angekommen, wissen viele Neu-Teutonen gar nicht, was sie hier machen sollen. Hat die Stadt doch in Nicht-OWL ein äußerst langweiliges Image. Doch es gibt eine Menge zu entdecken. Morgens kann man in den vielen Coffee-Shops der Altstadt lecker brunchen. Am Nachmittag ist Shopping angesagt. Die Bahnhofstraße bietet da nicht nur die großen Warenhäuser. Wer nicht shoppen will, kann sich auch sportlich betätigen. Hallenbäder in der Stadt sorgen für Wasserspaß. Und wer Abends gerne ausgeht, sollte in das neue Bahnhofsviertel gehen. Am Boulevard hat man die Wahl zwischen Großkino, House-und Elektroclubs, Bowlingbahn, Bars und Kneipen oder der Großdiskothek. Kurzum: Neue Bürger der Stadt werden schnell merken, dass es in Bielefeld gar so nicht langweilig ist...egal, was andere sagen!
Neu in der Stadt

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Haus Obernstraße Nr. 51
Das älteste Bürgerhaus in Bielefeld steht an der Obernstraße in der Altstadt. Es trägt den Namen Müllerhaus. Dieser Name kommt von der Bäckerfamilie Müller, die das Haus lange Zeit bewohnte. Hier erfand August Oetker das berühmte Backpulver. 1486 wurde das Haus errichtet und hat über die Jahrzehnte hinweg sein Aussehen kaum verändert. Sogar den Luftangriff im Zweiten Weltkrieg überstand das Haus weitgehend unbeschadet. Schon immer war eine Bäckerei dort ansässig. Heute befindet sich im Haus eine Bio-Bäckerei, ein Bio-Kleidergeschäft und im Keller eine Tapas-Bar.
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Sendearchiv 70. Sendung


Winterfeste Wohnung

Dieses Jahr kam der Winter außergewöhnlich früh. Das heißt Schnee schippen und Sand streuen. Doch nicht nur vor der Tür muss etwas getan werden. Auch die Wohnung muss winterfest gemacht werden. Man sollte in der kalten Zeit niemals die Fenster dauerhaft auf Kippe stellen, sondern lieber 5 Minuten stoß lüften. Ebenso ist es besser, dass die Fenster nicht komplett dicht sind, da es sonst zu Hitzestau von den Heizungen kommen kann. A propos Heizung: Diese sollte nicht zugestellt werden, da es so schnell zu Bränden kommen kann. Als weiteres wird Mietern geraten, die Heizung im Winter nie ganz aus zu machen, sondern auf Stufe 1 lassen. So spart man Energie und Heizkosten, da sich die Heizung nie ganz abkühlt. Eine komplett ausgekühlte Heizung muss mehr Energie aufbringen, um sich aufzuwärmen. Und wenn Sie noch etwas für die Umwelt tun möchten, dann sollten Sie sich Gedanken um spezielle Heizkörper machen, die nicht mit Öl, sondern mit Holz heizen. Informationen dazu gibt es bei einem Energieberater.
Winterfeste Wohnung

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Nach-Weihnachts-Tipps

Die Geschenke sind verteilt und der Festtagsbraten verputzt. Kurzum: Weihnachten ist vorbei! Doch nun fängt neuer Stress an. Wohin z.B. mit dem Weihnachtsbaum? Schmeißen Sie ihn doch bitte nicht einfach aus dem Fenster, sondern entsorgen Sie ihn auf einen der ausgewiesenen Plätze in Bielefeld. Beim Abnehmen hier unser Tipp: Bewegung und „Friss' die Hälfte“. Beim Umtausch von Geschenken fangen Sie am besten mit dem Feilschen an. Gerade jetzt gibt es eine Menge Schnäppchen.
WiB-Tipp: Nach-Weihnachts-Tipps

Bericht: Der Coffee-Store-Test

Im November hat in Bielefeld die erste Starbucks-Filiale eröffnet. Doch in unserer Stadt gab es schon vorher eine Menge Coffee-Stores. Kaffee in allen möglichen Variationen, dazu Gebäck und Brötchen kann der Kunde in diesen Läden bekommen. Nun hat sich zwischen Jahnplatz und Gehrenberg schon fast eine Kaffeemeile entwickelt. Für uns Grund genug, zwei ausgewählte Läden zu untersuchen. Wie Sauber sind die Toiletten? Wo schmeckt der Kaffee besser? Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Wir haben das „M Kaffee“ am Gehrenberg und „Meyerbeer“ am Jahnplatz gegenübergestellt.
Bericht: Der Coffee-Store-Test

WiB-Küche: Raclette vs. Fondue!

Zu Silvester sitzt man gerne zusammen und isst gemeinsam. Dabei gibt es zwei Sachen, die immer wieder gerne gemacht werden: Raclette und Fondue. Doch was ist besser? In der WiB-Küche stellen wir beide gegenüber. Und was sollen wir sagen? Keines von beiden ist besser. Es schmeckt einfach beides gut. Was sie dafür brauchen und wie Sie es zubereiten, haben wir für Sie noch einmal in Textform. Klicken Sie einfach auf den folgenden Link: Rezept WiB-Küche
WiB-Küche: Raquelette vs. Fondue!

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Hedwig-Dornbusch-Schule: Der Ortskern von Schildesche hat eine Menge schöner Häuser zu bieten. Die Stiftskirche im Mittelpunkt und diverse Fachwerkbauten drum herum. Ein Gebäude davon ist die frühere Stiftsschule, heute Hedwig-Dornbusch-Schule genannt. Diese war zunächst auch ein Fachwerkhaus. Als die Räume zu klein wurden, baute man an. Seitdem prangt an der Vorderseite eine prächtiger, roter Backsteinbau. Verfeinert mit Rundbögen und kleinen Statuen ist das Gebäude ein Hingucker.
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Sendearchiv 69. Sendung


Straßenschäden in Bielefeld

Der Winter 2009 / 2010 war ein harter Winter. Wochenlang Temperaturen unter Null haben an Bielefelds Straßen genagt. Folgen davon sind Risse, Dellen und tiefe Schlaglöcher. Da hilft es nicht, die kaputten Stellen einfach nur notdürftig zu flicken. Es muss mehr getan werden. 1300 Kilometer groß ist das Bielefelder Straßennetz. Davon sind 70 % in einem schlechten Zustand. Davon sind noch einmal mindestens 20 % so kaputt, dass definitiv daran gearbeitet werden muss. Das Amt für Verkehr bemüht sich darum, die betroffenen Straßen wieder in Stand zu setzen. Im Moment wird an folgenden Verkehrsachsen gearbeitet: Detmolder Straße, Engersche Straße, Wertherstraße, Herforder Straße und diverse kleine Straßen.
Straßenschäden in Bielefeld

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WiB-Tipp: Was macht man in seiner Wohnung an Regentagen?

Draußen an der frischen Luft zu sein und etwas zu unternehmen sind Dinge, die man gerne tut. Leider gibt es gerade jetzt im Herbst viele Regentage. So muss man notgedrungen seine Freizeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Bevor Langeweile auftritt, hier 7 Tipps, was man in der Wohnung so machen kann.
  • Tipp 1: Gesellschaftsspiele spielen
  • Tipp 2: Zusammen musizieren
  • Tipp 3: kreativ sein, z.B. ein Bild malen
  • Tipp 4: sich sportlich betätigen
  • Tipp 5: die Wohnung putzen
  • Tipp 6: Wellness, sprich einfach mal die Seele baumeln lassen
  • Tipp 7: etwas zusammen kochen
Und wenn alles nichts hilft, buchen Sie sich doch einfach eine Reise ins Warme und lassen Sie den Regen hinter sich!
WiB-Tipp: Was macht man in seiner Wohnung an Regentagen?

Wo in Bielefeld?

Bartholomäuskirche in Brackwede: Im beschaulichen Bielefelder Stadtteil Brackwede steht die Bartholomäuskirche gut sichtbar gegenüber dem Treppenplatz. 1216 erstmalig erwähnt, bietet sie allen Gläubigen Zuflucht vom Alltag. Allerdings gab es in der jüngeren Geschichte der Kirche ein dunkles Kapitel. 1990 brach bei Schweißarbeiten am Gebäude ein Feuer aus, welches sich zu einem Großbrand entwickelte. Dabei fiel das gesamte Kirchenschiff den Flammen zum Opfer. Der Kirchturm krachte in das Schiff. Nur die Grundmauern blieben stehen. Nach der Katastrophe wurde die Kirche wieder aufgebaut. So erstrahlt sie heute wieder in neuem Glanz.
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Sendearchiv 68. Sendung


Märchenhäuser

Es gibt schon verrückte Gebäude auf unserer lieben Erde. Die Eskimos leben in Iglus, die Indianer in Zelten, in Afrikanischen Dörfern stehen Holzhütten und in so manchem Urwald gibt es Baumhäuser. Doch man glaubt gar nicht, dass es in unserer Nachbarschaft auch seltsame Häuser gibt. Kai Schaede aus Herford ist Künstler und Häuslebauer. Er baut Holzhäuser, die aussehen, als seien sie einem Märchen entsprungen. Ob nun Häuser für den Garten, Vogelhäuser und Therapiehäuser: Egal, was der Kunde wünscht, Kai Schaede baut alles und gibt dabei allem seine persönliche Note. Er selber wohnte schon einmal in einem seiner selbstgebauten Häuser, wo er beim Bau auf das Sparen von Materialien und Ressourcen geachtet hat.
Märchenhäuser

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WiB-Küche: Halloween

Ende Oktober ist es wieder soweit! Hexen, Zombies und andere Monster laufen wieder durch unsere Straßen und fordern Süßes oder Saures. Halloween steht vor der Tür. Doch zu einer richtigen Halloween-Party gehört weit mehr als eine gruselige Verkleidung. Auch für das leibliche Wohl muss gesorgt sein. Wie wäre es da mit einem schaurigen Menü? Dieses Mal in der WiB-Küche: Eine Kürbis-Curry-Suppe, eine Kürbis-Quiche und zum Nachtisch leckerer Glibberschleim. Klicken Sie auf den Link und sie können das ganze Menü zu Hause nachkochen.

WiB-Küche: Halloween Rezept zum Nachkochen
WiB-Küche: Halloween

Wo in Bielefeld?

Die Bethel-Pforte: Wenn man in Bethel hinauf zum Gilead-Krankenhaus fährt, kommt man an einem kleinen Gebäude vorbei, welches eine große Bedeutung für den Stadtteil hat. Schließlich war und ist es das Tor zu Bethel. Fachwerkgiebel mit Turmcharakter prägen das Haus. Darin war (und ist es noch heute) die Hauptverwaltung der Von Bodelschwinghschen Stiftungen untergebracht. Karl Siebold, der Hauptbauverantwortliche der Stiftungen hat die Pforte entworfen. In den Jahren hat man nie etwas am Aussehen verändert und sogar den Zweiten Weltkrieg hat es überstanden. Da die Pforte zu klein wurde, fing man schnell mit einem größeren Neubau dahinter an. Dort ist neben der Verwaltung auch die Bethel-Bücherei ansässig.
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 67. Sendung


Aktueller Stand – Baustelle Detmolder Straße

Seit nun mehr drei Jahren wird die Detmolder Straße saniert und umgebaut. Neben einer neuen Fahrbahndecke, Gehwegen und Stadtbahngleisen wurden bzw. werden auch die maroden Abwasserkanäle erneuert. Zusätzlich bekamen die Haltestellen Mozartstraße und Prießalle neue Hochbahnsteige. Aktuell ist der letzte Abschnitt im Bau. Dieser erstreckt sich stadtauswärts vom Niederwall bis zur Teutoburger Straße. Somit bleibt hier die Einbahnstraßenregelung aufrecht erhalten. Die Autofahrer können hier nur aus der Innenstadt heraus fahren. Stadteinwärts muss man weiterhin die Umleitung über Prießallee und Oldentruper Straße benutzen. Auch die Stadtbahnlinie 2 kann nur über ein Gleis fahren. So kann es hier auch zu Verzögerungen kommen. Mit diesem Abschnitt enden dann im Frühjahr 2011 die gesamten Bauarbeiten auf der Detmolder Straße.
Aktueller Stand – Baustelle Detmolder Straße

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WiB-Tipp: Partytipps

Wer eine eigene Wohnung hat, möchte sich auch gerne das ein oder andere Mal Gäste einladen. Doch worauf muss man eigentlich dabei achten? Natürlich sollte man zunächst einmal den Nachbarn Bescheid geben, eventuell mit einem kleinen Präsent. Zu einer guten Party gehört natürlich Essen und Trinken. Mit Bier und Chips kann man allerdings nie wirklich etwas falsch machen. Nach 22.00 Uhr darf man nur noch innerhalb der Wohnung feiern. Der Balkon ist tabu. Nach Mitternacht sollte zudem die Lautstärke deutlich verringert werden. Schaffen Sie sich viel Platz zum Tanzen und miteinander reden. So findet man schnell Anschluss und die Party wird vielleicht sogar unvergesslich.
WiB-Tipp: Partytipps

Wo in Bielefeld?

Landgericht: Direkt am Anfang der Detmolder Straße steht das Landgericht Bielefeld. Das älteste Gebäude des Komplexes steht an der Ecke zum Niederwall und wurde um die Jahrhundertwende gebaut. Mitte der 60er Jahre merkte man schnell, dass der Platz zu klein wurde und der Anbau am Niederwall wurde erbaut. Nach der Gebietsreform wurde auch dort der Platz zu klein. So wurden weitere Neubauten erforderlich. In den 80er Jahren wurden dann an der Rohrteich- bzw. Gerichtstraße das Amtsgericht, sowie die Staatsanwaltschaft gebaut. Mit dem Arbeitsgericht an der Detmolder Straße ist der Gerichtskomplex in Bielefeld komplett.
Wo in Bielefeld?

Glosse: "Ode an die Detmolder"

Die Detmolder Straße ist eine sehr wichtige Straße für Bielefeld. Sie ist so wichtig, doch noch niemand hat ihr mal eine Liebeserklärung gewidmet. Wir von „Wohnen in Bielefeld“ wollen diesen unzufriedenen Umstand ein für alle mal ändern. Mit der „Ode an die Detmolder“ zollen wir dieser Straße Respekt...jedenfalls versuchen wir es.
Glosse:

Sendearchiv 66. Sendung


Spatenstich für Mehrzweckhalle in Sieker

Am 2. August war es soweit: Der Spatenstich für das zukünftige Kommunikations- und Unterhaltungszentrum Sieker auf dem GAB-Gelände wurde vollzogen. Bürger und Verantwortliche trafen sich an diesem Tag zusammen, unter anderem der stellvertretende Oberbürgermeister Horst Grube und der Geschäftsführer der GAB, Franz Schaible. Die neue Mehrzweckhalle soll in Zukunft diverse Veranstaltungen beherbergen, so zum Beispiel Rassegeflügelschauen, Konzerte oder Aufführungen. Ebenso werden in dem Neubau Seminarräume eingerichtet. Die Gesamtkosten liegen bei 3,5 Millionen Euro. Das Projekt soll der Abschluss der Bautätigkeiten auf dem GAB-Gelände und damit eine Bereicherung für den Stadtteil Sieker werden. Abgeschlossen sollen die Bauarbeiten im Frühjahr 2011 sein.
Spatenstich für Mehrzweckhalle in Sieker

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Wohnungssuche in Bielefeld

Umziehen kann ganz schön stressig sein. Schon allein die Suche nach einer Wohnung gestaltet sich meist schwierig. Entweder findet man schon bei der Besichtigung Mängel oder die Lage ist schlichtweg die Falsche. Und dann stellt sich dabei noch eine Frage: Eigene Wohnung oder WG? Die Vorteile der eigenen vier Wände liegen auf der Hand. Man ist sein eigener Herr und niemand stört. Andererseits bleiben solche Sachen wie putzen, kochen und vieles mehr an einem selbst hängen. Das ist in einer WG anders. Man hat immer einen zum quatschen und der Haushalt wird geteilt. Aber man muss als Team funktionieren. Das kann auch in die Hose gehen. Egal, für was man sich entscheidet. Man sollte bei der Wahl einer Wohnung / eines WG-Zimmers auf einiges achten. Sind Mängel vorhanden, wie ist die Lage (Supermarkt in der Nähe / Bus- oder Bahnanschluss) und welche Nebenkosten können entstehen? Nur wer auf gewisse Sachen achtet, der wird sich am Ende auch wohl fühlen.
Wohnungssuche in Bielefeld

Wo in Bielefeld?

Ravensberger Spinnerei: Am östlichen Rand der Innenstadt steht ein für die Bielefelder Industriegeschichte sehr wichtiges Gebäude: Die Ravensberger Spinnerei oder auch kurz „Raspi“ von vielen Bielefeldern genannt. Erbaut in den Jahren 1855-1857, war sie im 19. Jahrhundert eine der größten Flachsspinnereien Europas und machte damit Bielefeld zu einer bedeutsamen Stadt innerhalb des Leinengewerbes. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Gebäude lange Zeit als Ruine leer. Die Stadtväter beschlossen, den Bau abzureißen um Platz zu schaffen für große Verkehrsachsen. Nach großem Protest aus der Bevölkerung haben die Verantwortlichen eingelenkt und stattdessen entschieden, das Gebäude zu sanieren. So wurde die „Raspi“ eine Sehenswürdigkeit der Stadt. Seit 1986 befindet sich in dem Gebäude die Volkshochschule. Das gesamte Gelände um die Spinnerei hat sich in den letzten Jahren zu einem kulturellen Treffpunkt entwickelt.
Rückblick: Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 65. Sendung


Großer Freibad-Test im August

Endlich ist der Hochsommer da! Da bietet es sich förmlich an, ein Freibad zu besuchen. Bielefeld hat eine Menge Freibäder zu bieten. Ob nun das klassische Wiesenbad oder das neue Naturbad in Brackwede. Man hat eine groþe Auswahl. Doch welches Bad wählt man denn nun? Wir von "Wohnen in Bielefeld" wollen Ihnen eine kleine Hilfestellung geben. Aus diesem Grund wird es im August einen großen Freibad-Test geben. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon in dieser Ausgabe. Schauen Sie mal rein!
Trailer: Großer Freibad-Test im August

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WiB-Tipp: Tipps gegen die Hitze

Der Sommer ist eine schöne Jahreszeit. Und doch gibt es auch Schattenseiten. Nicht jeder kommt mit der Hitze klar. Vor allem dann nicht, wenn sie in die Wohnung gelangt. Dann können Viele nicht ein- oder durchschlafen oder der Kreislauf macht, was er will. Man kann allerdings Maßnahmen ergreifen. Um die Wohnung kühl zu halten, machen Sie morgens und spät abends die Fenster auf und lüften Sie einmal gut durch. Lassen Sie tagsüber die Jalousinen oder Rollläden unten. Trinken Sie viel Wasser - aber nichts zu Kaltes oder zu Heißes. Falls Ihnen schwindelig wird, lassen Sie Wasser über Ihre Arme laufen. Und vor allem: Ruhig Blut! Tun Sie alles etwas langsamer als sonst. Dann kommen Sie gut durch den Sommer.
WiB-Küche: Ausgabe 1

Wo in Bielefeld?

Merkurbrunnen: Auf dem Bunnemannplatz direkt vor dem Hotel Mercure steht ein Brunnen mit Geschichte. Der Merkurbrunnen bekam seinen Namen von dem Gott Merkur, der für den Handel steht. Ende der 60er Jahre wurde der Brunnen mitsamt des Denkmals auf dem Alten Markt als Abschluss der Wiederaufbaumaßnahmen errichtet. Ein paar Jahre stand er dort bis im Jahr 2005 der Brunnen umziehen musste, da die gesamte Fußgängerzone der Altstadt saniert wurde. An seiner Stelle sprudelt heute der sogenannte Puddingbrunnen.
Rückblick: Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 64. Sendung


Bericht: WM-Fieber in Bielefeld

Die ganze Welt ist im WM-Fieber. Auch die Bielefelder Bürger sind in heller Aufregung. Viele haben sich wie auch schon in den letzten Jahren auf das beliebte Public Viewing gefreut. Doch dieses Jahr wird es kein Öffentliches geben, weder auf dem Jahnplatz noch im Ravensberger Park. Gründe dafür sind das fehlende Geld seitens der Stadt und die Lärmbelästigung. Gerade am Jahnplatz wären unglaubliche logistische Bemühungen nötig, zum Beispiel die Umleitung sämtlicher Buslinien. Ein letzter Versuch wurde gestartet, in dem ein Veranstalter aus Werther alle Fußballspiele auf dem Gleisdreieck in Brackwede übertragen wollte. Doch wegen fehlender Sponsoren wurde auch dieses Projekt abgesagt. Nun freuen sich die Bielefelder Kneipen und Bars. Viele übertragen die Spiele live und in Farbe. Das Black Rose an der Heeper Straße als Beispiel ist bei jedem Spiel überfüllt. So können die Fußballfans doch noch auf ihre Kosten kommen und die WM in Südafrika genießen.
Bericht: WM-Fieber in Bielefeld

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WiB-Küche: Ausgabe 1

Die Küche ist in einer Wohnung ein zentraler Ort. Meist trifft sich die ganze Familie dort. Hier werden Neuigkeiten ausgetauscht und der ein oder andere Kaffee getrunken. Wir von "Wohnen in Bielefeld" wollen Ihnen nun in loser Folge Küchen vorstellen. In der ersten Episode sehen Sie eine Küche in Bielefeld-Dornberg, wo natürlich auch gekocht wird. Dieses Mal mit einem mediterranen Drei-Gänge-Menü.

WiB-Küche Ausgabe 1 - das Rezept
WiB-Küche: Ausgabe 1

Wo in Bielefeld?

Milser Mühle: Weithin sichtbar im Bielefelder Stadtteil Milse ist ein hohes Gebäude zu sehen. Die Milser Mühle an der Mehlstraße hat schon eine lange Geschichte hinter sich. Mehr als 100 Jahre wird hier Getreide verarbeitet. Die Familie Borgstedt betreibt das Unternehmen. Früher wurde dort eher Tierfutter hergestellt. Heute widmet man sich mehr der menschlichen Nahrung. Optimal an der Lutter und nahe der Herforder Straße gelegen, kann von hier aus die ganze Gegend mit Mehl beliefert werden.
Rückblick: Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 63. Sendung


Bericht: Unfallschwerpunkte in Bielefeld

Unfälle passieren immer und überall. Jeden Tag! Oft auch mit Schwerverletzten oder sogar Toten. Auch in Bielefeld. An manchen Stellen ereignen sich allerdings fast dauernd die gleichen Unfälle. In unserer Stadt sind es allerdings eher Streckenabschnitte als Stellen. Die meisten Unfälle sind laut Unfallstatistik an folgenden Straßen zu beobachten:
  • Detmolder Straße
  • Herforder Straße
  • Oldentruper Straße
  • Ostwestfalendamm
  • Artur-Ladebeck-Straße
  • Eckendorfer Straße
  • B68
Die Stadt Bielefeld und die örtliche Polizei arbeiten eng zusammen. In einer Unfallkommission beraten beide Parteien, wie man diese Unfallstrecken sicherer machen kann. Es wird genauestens geprüft, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, zum Beispiel die Aufstellung neuer Verkehrszeichen, Umänderung von Ampelschaltungen oder Bodenbeschriftungen und Einrichten von 30er-Zonen. So können Unfälle zwar nicht komplett vermieden, aber die Anzahl deutlich gesenkt werden.
Bericht: Unfallschwerpunkte in Bielefeld

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Bericht: Über den Dächern von Bielefeld

Jeder Bürger unserer Stadt kennt den Blick von der Sparrenburg über Bielefeld. Die Skyline mit dem Telekom-Hochhaus, dem Stadtwerke-Schornstein und den Kirchtürmen hat jeder im Kopf. Doch Bielefeld hat mehr zu bieten. Zwar gibt es nicht viele Hochhäuser oder sonstige hohe Gebäude, aber von denen, die wir haben, kann man eine gute Aussicht genießen. Vor allem bei schönem und sonnigen Wetter. Da wäre zum Beispiel die Außenterasse des "Bernstein". Einen besseren Blick über den Jahnplatz gibt es nicht. Auch von den Kirchtürmen der Stadt hat man eine grandiose Aussicht. Ob nun die Altstädter Nicolaikirche oder die Neustädter Marienkirche. Zum schönen Blick über die Stadt kann man noch das jeweilige Glockenspiel genießen. Sonst ist auch der Fernsehturm auf der Hünenburg oder der Eiserne Anton einen Besuch wert.
Bericht: Über den Dächern von Bielefeld

Wo in Bielefeld?

Kletterpark auf dem Johannisberg: Zum Klettern muss man nicht in die Alpen fahren. Auch in Bielefeld gibt es die Möglichkeit, seine Kletterkünste zu beweisen. Hoch oben über der Stadt auf dem Johannisberg steht ein Kletterpark mit allerlei Herausforderungen. Von März bis September geöffnet kann der Besucher sich durch Tauen, Balken und Plattformen durchkämpfen. Natürlich mit Seilen gesichert. Geschultes Personal steht natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Wer also mal etwas Besonderes erleben möchte, sollte sich dorthin begeben. Und wer sich schon vorher warm machen möchte, kann ja erst einmal den Johannisberg hinauf wandern...
Rückblick: Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 62. Sendung


Bericht: Der Jugendgästehaus-Test

Im Allgemeinen gelten Jugendherbergen als öde und langweilig. Meist weit abgeschlagen am Rande der Stadt und mitten in der Natur. Für Jugendliche ein Graus. Dabei hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan. In Bielefeld stand die Jugendherberge früher auf dem Rütli. Heute befindet sich das örtliche Jugendgästehaus mitten in der City. Die Wege zum Jahnplatz oder zu einem Supermarkt sind kürzer. Auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind schnell erreichbar und die Linie 3 quasi vor der Tür. Auch freizeitmäßig wird im Haus etwas geboten, zum Beispiel ein Fernsehraum, ein Partyraum, Billardtisch und Tischtennisplatte, sowie ein Basketballkorb hinter dem Haus. Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet. Vorbei die Zeiten von engen Hochbetten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Eine gute Küche und ein kleines Bistro bieten den Gästen Leckereien vom Feinsten. Hochmodern auch die Architektur: Keine engen Gänge oder altbackende Farben. Alles auf dem neuesten Stand. Also das nächste Mal vielleicht Urlaub im Jugendgästehaus? Für die heutige Jugend jedenfalls alles andere als öde...
Bericht: Der Jugendgästehaus-Test

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WiB-Tipp: Gartentipps für den Frühling

Der Frühling ist da! Nach dem harten Winter atmen alle auf, dass es endlich wieder wärmer wird. Aber wenn man einen Garten besitzt, kommen nun anstrengende Zeiten. Gerade junge Gartenbesitzer wissen oft nicht, was nun zu tun ist. Zunächst sollte man den Rasen trainieren, sprich das Moos entfernen und neue Rasensamen hinzufügen. Wenn man Rosen besitzt, so ist jetzt der letzte Termin sie zurück zu schneiden. Weiter sollte man im ganzen Garten überprüfen, welche Pflanzen unter dem starken Frost gelitten haben und diese ebenfalls zurückschneiden.
Gartentipps für den Frühling

Bericht: WG-Alltag

Wenn Jugendliche von zu Hause ausziehen, dann wählen sie oft und gerne eine Wohngemeinschaft, kurz WG. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Man teilt sich die Miete und den Hausputz, immer ist jemand zum Reden da und eine spontane Party ist auch mal drin. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich untereinander gut versteht. Sonst könnte es Probleme geben, wobei kleine Streitereien immer dazu gehören. Jeder Mitbewohner hat sein eigenes Reich, in dem er oder sie sich entfalten kann. Und meistens übernimmt jeder Mitbewohner auch eine kleine Rolle innerhalb der WG. Einer ist der faule Sack und macht nichts, der andere ist widerum ein Putzteufel, während der Nächste der gute Zuhörer ist. Letztendlich ist so eine WG auch so etwas wie eine Probe für den Ernst des Lebens. Hier kann man üben für die Zukunft, wenn man später seine eigenen vier Wände hat.
Bericht: WG-Alltag

Wo in Bielefeld?

Café Europa: Das Café Europa, direkt am Jahnplatz gelegen, ist ein geschichtsträchtiger Ort. In den 20er Jahren erbaut, ist es seitdem Anziehungspunkt über Generationen hinweg. Zunächst hieß es "Goldener Stern" und war eine Kneipe. Da die Bielefelder Bürger Mitte der 30er Jahre lieber Konzertcafés aufsuchten, um ihren Tanztee zu genießen, wurde die Kneipe geschlossen. Das Café Europa war geboren! Im Zweiten Weltkrieg wurde das gesamte Haus durch Bomben zerstört, danach aber wieder aufgebaut. In den folgenden Jahrzehnten war das Café Europa mehr eine Diskothek als ein Café. In den 70ern mit typischer Disco-Musik, kam Ende der 80er Jahre die große Technowelle. Dafür war es sogar auf der ganzen Welt bekannt. Heute ist das Café Europa die bekannteste Diskothek in Bielefeld mit House- und Elektromusik. Von Mittwoch bis Samstag geöffnet, bietet es allen Tanzwütigen und Nachtschwärmern einen unvergesslichen Abend. Übrigens: über die Jahre hinweg hat sich der weithin sichtbare, rote Schriftzug nie geändert.
Rückblick: Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 61. Sendung


Bericht: Frühlingserwachen

Der Winter 2009/2010 war lang, hart und extrem schneereich. Bielefeld lag fast 2 Monate am Stück unter einer weißen Schicht. Doch jetzt im März taut die Stadt immer mehr auf. Die Tage werden länger, die Sonne scheint wieder mehr und das merkt man überall. Da wären zum Beispiel die Eiscafés, die zum Teil schon geöffnet haben. Die Bürger genießen die Frühlingssonne bei einem leckeren Eis. Im Tierpark Olderdissen freut es auch die Tiere, dass der Frühling nun endlich da ist. Viele erwachen sogar wirklich aus ihrem Winterschlaf. Zusammengefasst: Der Winter war zwar auch nett, aber genug ist genug! Freuen wir uns auf einen schönen und vor allem warmen Frühling!
Bericht: Frühlingserwachen

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WiB-Tipp: Haustiere

Wer Mieter einer Wohnung ist und sich ein Haustier anschaffen möchte, der sollte schon auf Einiges achten. Schon allein die Frage, welche Art von Tier es sein soll, kann wichtig sein. Wenn man sich zum Beispiel einen Hund anschaffen möchte, ist es erst einmal wichtig, sich beim Vermieter zu erkundigen, ob die Tierhaltung überhaupt erlaubt ist. Ebenso gibt es Unterschiede zwischen großen und kleinen Hunden, da man bei Hunden ab 40cm und/oder 20 kg Körpergewicht einen Sachkundenachweis benötigt. Man sollte sich vor allem im Klaren sein, dass eine Neuanschaffung eines Tieres nicht gerade billig ist. Kosten wie Futter, Tierarztbesuche oder Hundesteuer müssen bedacht werden. Wer bedenkt, sich ein Haustier anzuschaffen, sollte sich und dem Tier zuliebe vorher genauestens informieren.
WiB-Tipp: Haushalstunfälle

Bericht: Der neue "Vamos"

Nun ist es amtlich! Bielefeld bekommt nächstes Jahr neue Stadtbahnwagen. Unter dem Namen "Vamos" geht eine neue Generation von Zügen auf die Gleise. Jetzt im März wird mit der Fertigung der Wagen in Leipzig begonnen. Hersteller ist die Firma "HeiterBlick". Etwa im Sommer 2011 sollen laut MoBiel die ersten Züge auf der Linie 2 und der Uni-Linie 4 fahren. Das Bielefelder Verkehrsunternehmen erhofft sich dadurch eine Entlastung, da die Fahrzeuge größere Kapazitäten besitzen. So zum Beispiel sind sie breiter, haben mehr Türen und können eine höhere Anzahl von Passagieren befördern. Allerdings müssen auch Umbaumaßnahmen an einigen Haltestellen durchgeführt werden, da die Züge länger sind als ihre Vorgänger. A propos: Von denen werden übrigens alle der noch aus den 80ern stammenden Zügen nach und nach aus dem Verkehr gezogen.
Bericht: Der neue "Vamos"

Wo in Bielefeld?

Der Anker im Kreisel vor dem Bezirksamt Senne: Im Stadtteil Senne steht inmitten eines Kreisels etwas, was man eigentlich im Straßenverkehr nicht vermuten würde - ein Schiffsanker, gestiftet von der Senner Partnerstadt Concarneau. Geborgen wurde der Anker vor der französischen Küste aus 400 Meter Tiefe. Als Zeichen der Freundschaft stiftete die Bevölkerung von Concarneau den Senner Bürgern den Anker. Lange Zeit stand dieser dann am Senner Waldbad, bis man ihn im Jahre 2004 an seinen jetzigen Standort innerhalb der Windelsbleicher Straße brachte. Dort präsentiert er sich seitdem nun jedem, der am Bezirksamt Senne vorbeikommt.
Rückblick: Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 60. Sendung


Reportage: Wohnen auf dem Bauernhof

Bielefeld ist eine Großstadt, und doch gibt es eine Vielzahl von Bauernhöfen, vor allem in den Außenbezirken. Wie lebt und arbeitet man eigentlich auf einem Bauernhof? Beides, Wohnen und Arbeiten, verschwimmt ein wenig. Davon hat sich auch unsere Außenreporterin Katharina Thiel überzeugt und hat Familie Kampmann auf ihrem Hof besucht. Kühe, Hühner, Kartoffeln - alles, was ein guter landwirtschaftlicher Betrieb braucht, ist hier anzutreffen. Historische Möbel in Kombination mit moderner Technik stehen in der Wohnung der Familie Kampmann im Vordergrund. Und natürlich die Tradition über Generationen weiter zu führen.
Reportage: Wohnen auf dem Bauernhof

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WiB-Tipp: Haushalstunfälle

Unfälle passieren nicht nur außer Haus - Auch im Alltag kann es durch Unwissenheit oder Unterschätzung zu schwerwiegenden Verletzungen kommen. Bekannte Utensilien wie zum Beispiel Nagellackentferner, Haarspray oder Öl können zu schlimmen Verbrennungen führen, wenn man leichtsinnig damit umgeht.
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So sollte man beispielsweise nie Föhn und Haarspray gleichzeitig nutzen. Haarspray ist sehr leicht entflammbar - die Hitze des Föhns könnte für manch einen zum Verhängnis werden.
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So auch brennendes Fett. Wenn dieses auf der Pfanne anfängt zu "brennen", so ist vom Löschen mit Wasser dringend abzuraten. Brennendes Fett erreicht sehr hohe Temperaturen - kommt es mit Wasser in Verbindung, verdampft dieses sofort - Es entsteht also Wasserdampf.
Zitat Wikipedia: Aus einem Liter Wasser entstehen ca 1700 Liter Wasserdampf. Weil das Wasser jedoch einige Sekundenbruchteile benötigt, um im heißen Fett zu verdampfen, sinkt es vorher noch in dieses ein. Durch die explosionsartige Verdampfung wird das brennende Fett mit dem Wasserdampf aus dem Behälter gerissen, mit für den Löschenden und die Umgebung meist verheerenden Auswirkungen.
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Zu den weiteren Utensilien gehören unter anderem auch Nagellackentferner und Verdünnungsmittel. Im Nagellack ist die Chemikalie "Aceton" enthalten - Diese ist auch leicht entflammbar und bildet mit Luft eine explosive Mischung. Verdünnungsmittel sind meist giftig und ebenfalls "feuergefährlich" - Wer diese also im Haushalt nutzt, sollte immer darauf achten, dass genug Luft im Raum vorhanden ist und nach dem Gebrauch entlüftet wird.
WiB-Tipp: Haushalstunfälle

Bericht: Graffiti in Bielefeld

Egal, wo man in Bielefeld lang geht, man erblickt auch immer wieder ein Graffiti. Ob nun an Hauswänden, öffentlichen Gebäuden oder in Eisenbahnunterführungen. Die ganze Stadt ist voll davon. Manche finden Graffiti schön, manche nicht. Ein Thema also, wo die Meinungen auseinander gehen. Jedenfalls sind die Hausbesitzer, die solch ein Bild unfreiwillig an die Wand gesprüht bekommen haben, meist nicht begeistert. Ihnen bleibt der Ärger mit der Entsorgung. Viel tun kann ein Hausbesitzer eh nicht, da Sprayer oft schnell und im Verborgenen ihre Graffiti sprühen. Überhaupt hat Bielefeld eine relativ kleine, aber fest verankerte Sprüher-Szene vorzuweisen. Erst vor kurzem wurde eine kleine Gruppe von der Polizei gefasst, die mehr als 100 Delikte u.a. in Milse und Sennestadt verübt haben. Bleibt eine Frage: Ist Graffiti eigentlich Kunst?
Bericht: Graffiti in Bielefeld

Wo in Bielefeld?

Der Torbogen Hassebrock ist das letzte Überbleibsel von Heepen Nr. 11. Einer der sieben Kamphöfe, die zwischen 1200 und 1250 aus dem Kampland des Gut Lübrassen entstanden sind. Die Kamphofbauern genossen besondere Rechte und waren maßgeblich an der Einführung der Reformation in der Heeper Kirche beteiligt. Auf dem Hof Hassebrock gab es im Lauf der Zeit immer weniger Landwirtschaft, dafür bot er unter anderem Unterkunft für das erste Heeper Postamt, einer Gastwirtschaft, einer 4. Klasse der Volksschule, Kegelbahn und Hotel. Im ersten Weltkrieg diente der Hof als Lager für Lebensmittel. Im zweiten Weltkrieg war die Gastwirtschaft ein beliebter Treffpunkt für Soldaten. Das alte Fachwerkhaus stand von 1728 bis 1979 an der Stelle, an dem nun der Torbogen Hassebrock an der nach ihm benannten Straße steht. Für seinen Erhalt hatte sich seinerzeit der Heimatverein Heepen stark gemacht.
Rückblick: Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 59. Sendung


5 Jahre Wohnen in Bielefeld:
Es ist nun 5 Jahre her, als im Januar 2005 eine Sendung zum ersten Mal in Ihren Fernsehern lief, die sich mit dem Wohnen und Leben in Bielefeld beschäftigt. In erster Linie als Service- und Informationsmagazin gedacht, haben wir jedes Mal auf´s Neue versucht, Sie ständig auf dem Laufenden zu halten. Ob nun zu den Themen Wohnen und Stadtentwicklung oder mit Kurzmeldungen. Wir waren immer aktuell. Nun sind 5 Jahre vergangen. Zeit, zurück zu blicken und ein wenig zu feiern!

Rückblick: Studio-Dekoration

In den letzten 5 Jahren haben wir von Wohnen in Bielefeld immer wieder und gerne mit der Studiodekoration experimentiert. Manchmal war der Hintergrund blau, dann wieder grau oder wie im Moment schwarz. Auch ein wichtiges Utensil waren und sind die großen WIB-Buchstaben. Bisher haben wir fast 60 Sendungen im Studio aufgezeichnet. Bis auf drei mal stand auch immer Susanne Kuscholke als Moderatorin vor der Kamera.
Rückblick: Studio-Dekoration

Rückblick Berichte: Wohnen

So wie die Redaktionsmitglieder wechselten auch über die Jahre die Themen und die Art der Berichte. Mittlerweile wurden über 160 dieser Berichte produziert. Viele davon drehten sich in der Vergangenheit natürlich um das Thema Wohnen. Wir haben Hausbesuche bei Familien gemacht und waren vor Ort, wo wir mit Experten gesprochen haben. Außerdem haben wir verschiedene Wohnformen, u.a. ein Kinderheim oder eine Studenten-WG, vorgestellt. Sogar im Gefängnis waren wir schon. Natürlich nur, um über die Häftlinge und ihre Art des Wohnens zu berichten. Eines war uns jedesfalls immer wichtig: Nah an den Meschen sein.
Rückblick Berichte: Wohnen

Rückblick Berichte: Stadtentwicklung

Ein weiteres großes Thema bei den Berichten war auch immer wieder die Entwicklung der Stadt Bielefeld. Dazu haben wir mit Demographen und Stadtentwicklern gesprochen, haben uns diverse Bauvorhaben, z.B. A33 oder Detmolder Straße, angeschaut oder die Struktur der Bevölkerung im Blick gehabt. Eine Stadt wie Bielefeld ändert ständig ihr Bild. Dazu gehören Baustellen, genauso wie farbliche Veränderungen. Wir haben Sie immer darüber informiert und werden dieses auch weiterhin tun.
Rückblick Berichte: Stadtentwicklung

Rückblick: Wo in Bielefeld?

n jeder Ausgabe von Wohnen in Bielefeld gibt es eine Rubrik mit dem Namen "Wo in Bielefeld?". Wir zeigen Ihnen ein Vorschaubild und sie müssen erraten, wo es in Bielefeld aufgenommen worden ist. Am Ende jeder Sendung gab es die Auflösung. Und es waren schon eine Menge Orte, die wir Ihnen vorgestellt haben. Ob nun das Leineweberdenkmal, die Sparrenburg oder der Viadukt in Schildesche. Immer im Hinterkopf, Ihnen Bielefeld von der schönen Seite zu zeigen.
Rückblick: Wo in Bielefeld?

Interview: Oliver Meyer & Benjamin Petzak

Bisher gab es zwei Redaktionsleiter bei Wohnen in Bielefeld. Von Januar 2005 bis Juni 2009 war es Oliver Meyer. Danach übernahm Benjamin Petzak das Zepter. Ein Redaktionsleiter ist für den gesamten Inhalt der Sendung verantwortlich und betreut die Berichte und die Redaktionsmitglieder, die daran arbeiten. Im Gespräch mit Susanne Kuscholke erzählt Oliver Meyer über die Anfänge und die Entwicklung der Sendung. Benjamin Petzak über den Wechsel und die Zeit bis heute.
Interview: Oliver Meyer & Benjamin Petzak

Statement: Norbert Müller (BGW)

Ein wichtiger Koorperationspartner von Kanal 21 und Wohnen in Bielefeld war von Anfang an die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft, kurz BGW. Norbert Müller, Geschäftsführer der BGW erzählt, wie es zu der Zusammenarbeit gekommen ist.
Statement: Norbert Müller (BGW)

Sendearchiv 58. Sendung


Modernes Wohnen

Was ist eigentlich modern? Das Wort benutzt man ja im Allgemeinen immer dann, wenn etwas neumodisch oder auf dem neuesten Stand der Dinge sein soll. Doch was ist dann "Modernes Wohnen"? Da sieht die Sachlage doch etwas schwieriger aus. Man muss in diesem Fall zwischen Innen- und Außenarchitektur unterscheiden. Von außen betrachtet ist ein Haus dann modern, wenn es keine Schnörkel gibt und das Haus nicht altbacken aussieht. Ein Altbau am Siggi ist also nicht wirklich modern. Das Haus muss also geradlinig sein und farbliche Akzente besitzen. Innerhalb einer Wohnung ist das anders. Nicht kühl, aber funktional muss sie sein. Außerdem am besten auf dem neuesten Stand der möglichen Technik. Trends spielen natürlich auch eine entscheidende Rolle. Aber am Wichtigsten ist wohl, dass man sich im Haus und in der Wohnung wohl fühlt. Und liegt Modernität nicht eh im Auge des Betrachters?
Modernes Wohnen

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Das Leben in den 20er Jahren

Die Geschichte des Bielefelders Herr Kuhlmann ist zwar rein fiktional, dennoch könnte sie sich in den 20igern des vergangen Jahrhunderts ähnlich zugetragen haben. Die Industrie florierte und die Menschen zogen vom Land in die Stadt. Rund 90.000 Einwohner zählte Bielefeld im Jahr 1929. Der Held unserer Geschichte arbeitete bei "Dürkopp & Co", die als erste deutsche Firma mit der Serienproduktion von Fahrrädern begannen und noch bis heute als ein Markenzeichen Bielefelds gilt. Auch die Infrastruktur Bielefelds war äußerst fortschrittlich, 1900 fuhr hier die erste Elektrische Straßenbahn. Herr Kuhlmann stammt aus der Arbeiterschicht. Seine Situation entspricht der von Millionen Menschen in der Weimarer Republik. Die Gewerkschaften kämpften für die allgemeine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse z.B. Mindestlohn, Kündigungsschutz, 40-Stunden Woche, aber auch einige Unternehmer gaben sich (zumindest in Maßen) wohltätig. So wurden für die Arbeiter der Ravensberger Spinnerei Wohnungen gebaut, wie jene an der Schlosserstrasse (die auch Kulisse für unsere Aufnahmen waren)
Das Leben in den 20er Jahren

Wo in Bielefeld?

Wo ist Weihnachten:
Weihnachten steht vor der Tür. Die Menschen jagen in die Kaufhäuser und suchen nach Geschenken, die Weihnachtsmärkte sind gut besucht und die Städte mit Lichtern bunt geschmückt. Doch wo ist Weihnachten in Bielefeld wirklich? Denn der Stress in dieser Zeit ist ja nicht wirklich besinnlich. Viel mehr möchte man in Ruhe mit seinen Lieben das Fest feiern, gemütlich essen und einfach beisammen sein. Schließlich sagt man ja, Weihnachten sei das Fest der Liebe. Also kommt Weihnachten eher aus dem Herzen eines jeden Menschen, oder?
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 57. Sendung


Feng Shui

Jeder Mensch möchte sich in seinen eigenen vier Wänden wohl fühlen. Doch wie richtet man die Wohnung so ein, dass dieser Wohlfühlfaktor entsteht? Eine Möglichkeit wäre die Lehre des sogenannten "Feng Shui". Ziel dieser Lehre ist die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung. Hierbei spielen die Anordnung des Hauses und der Möbel, sowie die künstlerische Gestaltung der Zimmer eine große Rolle. Außerdem muss man beim Feng Shui darauf achten, dass die fünf Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer bei der Einrichtung zum Zuge kommen. Feng Shui ist in den letzten Jahren in der westlichen Kultur immer beliebter geworden und auch in Bielefeld, genauer gesagt am Lohmannshof, steht ein Haus, dass ganz nach dieser Lehre gebaut worden ist. Ob Feng Shui aber dabei hilft, ausgeglichener zu werden, muss dann doch jeder selbst entscheiden.
Feng Shui

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Der Offene Vollzug

Wie wohnt man eigentlich im Gefängnis, speziell im Offenen Vollzug? Wenn man überhaupt von "Wohnen" sprechen kann. Viel mehr ist es eher ein Aufenthalt. Der entscheidende Unterschied zum Geschlossenen Vollzug ist, dass die Häftlinge im Offenen Vollzug mehr Freiheiten und Möglichkeiten haben. Die Zimmer und Außenanlagen sind geöffnet und die Häftlinge können sich dort frei bewegen. Neben ihrer täglichen Arbeit können sie auch ihrer Freizeit nachgehen. In Fragen der Zimmergestaltung sind zwar diverse Einschränkungen zu beachten, aber im Grunde genommen können die Häftlinge selbt hier frei entscheiden. Nun könnte man meinen, das Leben im Offenen Vollzug sei ein Zuckerschlecken, doch dem ist nicht so. Man muss sich auch an Regeln, z.B. Zeiten halten und von Freunden und Familien getrennt zu sein, ist nicht leicht. Man hat viel Zeit nachzudenken. Aber das ist ja auch Sinn und Zweck des Ganzen.
Der Offene Vollzug

Wo in Bielefeld?

Lutherkirche in Sieker:
Wer schon einmal die Otto-Brenner-Straße gefahren ist, der kann sie eigentlich gar nicht übersehen: Die Evangelische Lutherkirche in Sieker. 1902 erbaut, ist sie der Blickfang im Bielefelder Osten. Da die Bürger im Stadtteil einen weiten Weg zur Peter-und-Paulskirche in Heepen auf sich nehmen mussten, wurde beschlossen, direkt in Sieker eine neue Kirche zu bauen. Viele verschiedene Sehenswürdigkeiten befinden sich innerhalb und außerhalb des Sakralbaus. Dazu gehört auch das neue Gemeindehaus, welches sich architektonisch abhebt von dem Hauptgebäude. Fazit: Definitiv einen Besuch wert!
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 56. Sendung


Die Immobilienbranche im Zeichen der Finanzkrise

Die Immobilienkrise in den USA war mit Auslöser der Weltwirtschaftskrise und hat die Welt in eine tiefe Depression gestürzt. Hat jetzt diese Finanzkrise Auswirkungen auf den Immobilienmarkt in Bielefeld? Eine interessante Frage. Schon allein deshalb, weil gerade in diesen schweren Zeiten die Menschen Angst um ihr Haus und Gut haben. Doch bei genauer Betrachtung stellt man fest: Der Immobilienbranche geht es zumindest in unserer Stadt recht gut. Die Maklerunternehmen der Stadt sind sich darin einig. Denn eines ist sicher: Gewohnt wird immer. Dieser Wirtschaftszweig hat fortlaufende Prozesse und somit hat die schwerste Finanzkrise seit den 20er Jahren keinen Einfluss auf die Immobilienbranche. Und das ist doch mal eine gute Nachricht...
Die Immobilienbranche im Zeichen der Finanzkrise

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Der Ruf der Windflöte

Im Süden von Bielefeld steht eine Siedlung, die leider keinen guten Ruf hat: Die Windflöte. Einen hohen Ausländeranteil, Blockhäuser, weit ab vom Schuss, in sich abgeschlossen. Das sind die gängigen Klischees des Ortsteils von Senne. Doch die ehemalige Arbeitersiedlung ist anders, als manche Bürger sie beschreiben. Hier wird alles versucht, den schlechten Ruf zu verbessern. Ob nun Kirchengemeinde, Karnevalsverein oder Baugenossenschaft. Sie alle wollen die Siedlung aufwerten. Die Gemeinnützige Siedlungs-und Wohnungsbaugenossenschaft Senne (GSWG) versucht es mit neuen Projekten, wie z.B. barrierefreies Wohnen oder einen neuen Quartierszentrum mit Supermarkt. So hat eigentlich die Siedlung folgenden Ruf verdient: Ruhig, lebenswert, kaum Kriminalität und ein gutes Miteinander zwischen den Nationalitäten. Wenn man jetzt noch etwas mehr positive Werbung machen würde...wer weiß, welchen guten Ruf die Siedlung haben könnte.
Der Ruf der Windflöte

Wo in Bielefeld?

Klosterruine auf dem Jostberg:
Beim Wandern durch den Teutoburger Wald in Quelle unterhalb des Fernsehturms ist bestimmt schon jedem mal eine kleine Ruine zwischen den Bäumen aufgefallen. Es handelt sich hierbei um die Klosterruine auf dem Jostberg. Bevor die Mönche nämlich in die Altstadt umgezogen sind, wohnten sie hier. Das war um 1500. Nach nur 9 Jahren wurde es allerdings wegen Wasserknappheit aufgegeben. Vor kurzem wurde die gesamte Anlage restauriert, damit auch die zukünftigen Generationen noch einen Blick in die Vergangenheit werfen können.
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 55. Sendung


Trickbetrug

Seit 2008 ist Bielefeld wieder die sicherste Stadt Deutschlands. Trotzdem steigt die Anzahl einiger Delikte auch bei uns. Die Rede ist von Trickbetrug an der Haustür, der meistens tagsüber passiert. Immer wieder gelingt es Kriminellen, sich Einlass in fremde Wohnungen zu erschleichen. Dabei versuchen sie es auf verschiedene Weise, z.B. bei dem Enkeltrick, bei dem sich ein Betrüger am Telefon als Enkel ausgibt und Geld von der Oma verlangt. Der andere Betrüger geht dann zur Wohnung der Oma, gibt sich als Freund des Enkels aus und nimmt das Geld entgegen. Ein anderer Fall hat sich erst vor kurzem in der Stadt ereignet: Dabei haben sich die Betrüger als Handwerker ausgegeben. Erst in der Wohnung offenbahrten sie ihr eigentliches Gesicht und verlangten Geld. Und so rät die Polizei: Vertrauen ist gut, Vorsicht ist besser! Gerade ältere Bewohner sollten Fremden an der Haustür generell nicht trauen.

Weitere Informationen der Polizei:

Faltblatt: Der Goldene Herbst - Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren

Broschüre: Der Goldene Herbst - Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren
Trickbetrug

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Die Lutter in Bielefeld

"Bielefeld liegt an der Lutter!" Das ist die Antwort auf die Frage von Nicht-Einheimischen, ob unsere Stadt an einem Fluss liegt. Die Lutter ist zwar nur ein Bach, trotzdem ist ihre Bedeutung für Bielefeld nicht gerade klein. Sie ist ja auch etwas Besonderes, schon allein deshalb, weil nicht die Natur dafür verantwortlich ist, dass sie durch die Innenstadt fließt. Im 15. Jahrhundert wurde die Lutter wegen Wassermangel über den Teutoburger Wald in Richtung Altstadt verlegt. Aus diesem Grund hat sie zwar eine Quelle, aber zwei Läufe. Eine Richtung Ems und eine Richtung Weser. Somit fließßt die Weser-Lutter heute mitten durch die Stadt. Im 19. Jahrundert wurde die Lutter aus hygienischen Gründen verrohrt. Das hatte zur Folge, dass lange Zeit nur wenig von ihr zu sehen war. Erst im Jahre 2001 kam der Verein "proLutter e.V." darauf, den Bach wieder freizulegen. Ein Abschnitt am Waldhof ist schon fertig gestellt. Ein weiterer wird in den nächsten Jahren vom Finanzamt bis zum Stauteich I gebaut. So wird die Lutter schon bald das Stadtbild wieder prägen und für alle zu sehen sein. Ein Fortschritt für Bielefeld.
Die Lutter in Bielefeld

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Fußgängerbrücke in Oldentrup:
Im Bielefelder Stadtteil Oldentrup steht ein markantes Bauwerk quer über der Oldentruper Straße. 1971 wurde die Fußgängerbrücke von "Architekt Meyer" aus Leopoldshöhe gebaut. 200.000 DM kostete das Bauwerk. Zehn Wochen dauerte es bis zur Fertigstellung. Die Brücke wurde gebaut um die Grünanlagen auf der Nord-und Südseite der Oldentruper Straße zu verbinden. Zwei Sanierungen hat die Brücke schon hinter sich. 2002 wurde der Beton auf der Brückenoberseite instand gesetzt. Vier Jahre später war dann die Brückenunterseite an der Reihe. Die Brücke stellt immer noch einen sicheren Übergang der Oldentruper Straße dar.
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 54. Sendung


Baustellen in Bielefeld

"Bielefeld - die freundliche Baustelle am Teutoburger Wald". Diesen saloppen Spruch hört man immer wieder. Da kann man sich ruhig mal die Frage stellen, ob es wirklich so viele Baustellen in der Stadt gibt und wenn ja, ob die Bürgerinnen und Bürger schon genervt sind von Bauschutt, Bagger und Behinderungen. Denn ob nun Autos, Busse oder Stadtbahnen: Alle sind von Umleitungen und Sperrungen betroffen. Autofahrer müssen weite Umwege und Staus in Kauf nehmen, Fahrgäste müssen umsteigen oder Ersatzbusse nehmen und die Anwohner müssen Dreck, Staub und Lärm ertragen. Doch anscheinend ist es in Bielefeld wohl eher so, dass sich die Bewohner schnell an Baustellen gewöhnen und sich drauf einstellen. Jedenfalls war dieses das Ergebnis einer Umfrage von der Redaktion "Wohnen in Bielefeld". Wahrscheinlich gehören Baustellen genauso zum Stadtbild wie die Sparrenburg und der Jahnplatz...
Baustellen in Bielefeld

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Ökosiedlung Waldquelle

Viele Bürger kennen die Ökosiedlung Waldquelle im Bielefelder Stadtteil Quelle. Doch das sich dahinter mehr als umweltbewusstes Wohnen verbirgt, wissen wohl die Wenigsten. 1996 wurde die Waldquellensiedlung fertiggestellt. Einem Dorf nachempfunden, bietet sie einer breiten Bevölkerungsstruktur ein Zuhause. Vom Millionär bis zum ALG-II-Empfänger ist alles dabei. Sogar eine eigene Kita ist in der Siedlung vorhanden. Schon beim Bau wurde auf eine "Planung von unten" geachtet, d.h. durch die Miteinbeziehung der zukünftigen Bewohner in die Planung lebt man nun dort ökologisch sowie ökonomisch. Und gemütlich es dort auch noch, sozusagen eine Oase der Ruhe inmitten der Großstadt. Wo gibt es das dann noch in einer Zeit, in der Stress und Lärm unseren Alltag bestimmen? "Grünes Wohnen" wird hier halt groß geschrieben.
Ökosiedlung Waldquelle

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Sennefriedhof:
Im Bielefelder Süden gibt es einen Ort der Ruhe. Die Rede ist vom Sennefriedhof. Er gehört zu den drei größten Stadtfriedhöfen in Deutschland. Mit über 100 Hektar beträgt seine Ausdehnung von Norden nach Süden ca. 2 km. Als die Gräber auf dem Alten Friedhof in der Innenstadt knapp wurden, legte man den Sennefriedhof 1912 als typischen Waldfriedhof an. So gleicht die Anlage eher einem Park als einer reinen Begräbnisstätte. Nicht nur christliche Gräber sind hier zu finden, auch für muslimische, jesidische und orthodoxe Glaubensgemeinschaften sind seperate Grabfelder vorhanden. Mittelpunkt ist schon lange nicht mehr die Alte Kapelle, denn der Friedhof wurde über die Jahre hinweg immer mehr erweitert. Heute befinden sich einige markante Punkte auf der Anlage, z.B. die Neue Kapelle oder die Soldatengräber. Somit ist der Sennefriedhof eine einzigartige Sehenswürdigkeit im Stadtteil Senne.
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Sendearchiv 53. Sendung


Jüdische Gemeinde

Von außen erkennt man die Beit Tikwa - Synagoge an der Detmolder Straße sofort, aber was es im Inneren zu sehen gibt, bleibt den Meisten verborgen. Vergleicht man eine Synagoge mit einer Kirche, dann hat eine Synagoge viel mehr Funktionen. Die Thora-Rollen, also die fünf Bücher Mose, bilden das Zentrum in dem Haus der Begegnung. Diese haben für konservative, aber auch für moderne Juden eine Bedeutung. Ebenso sind Frauen in der Gemeinde gleichberechtigt, sprich sie ist sehr liberal eingestellt. Dazu gehört auch, dass sich viele Gemeindemitglieder erst auf dem Weg in ihre Religion befinden und sich in der modernen Gesellschaft orientieren wollen. Also Nachwuchsprobleme wird die Jüdische Gemeinde nicht bekommen. Schließlich sind die zukünftigen Rabbis schon in Sicht...
Jüdische Gemeinde

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Tipp: vegetarisches Grillen

Für alle, die unsere Rezeptideen selbst ausprobieren wollen, gibt es hier die Rezepte noch einmal zum Nachgrillen: Rezepte vegetarisches Grillen
Gutes Gelingen und guten Appetit!
vegetarisches Grillen

Leidenschaft des Radfahrens

Bielefeld ist eine Fahrradstadt. Wer`s nicht glaubt, braucht sich einfach nur mal in der Stadt umschauen. Die Leidenschaft für das Radfahren ist gerade jetzt im Sommer ungebrochen. Überall wird kräftig in die Pedalen getreten. Dafür braucht man geeignete Routen, z.B. die Bielefeld-Rundwege oder die BahnRadRouten. Informationen darüber gibt es beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC). Und auch das Verkehramt ist bemüht, mehr für die Radbegeisterten zu tun. Neue Radwege sind nur eine Option. Stetig ist man bemüht, die Leidenschaft für das Radfahren zu fördern. Und für manche ist Radfahren weit mehr als eine Leidenschaft...für manche ist das Gefühl auf dem Fahrrad wie Fliegen. Man muss nur die Augen offen halten und man wird sehen: WIR können uns definitiv mit einer typischen Fahrradstadt wie Münster messen!
Leidenschaft des Radfahrens

Wo in Bielefeld?

Filzgolfanlage im Nordpark (Nähe Jöllenbeckerstraße, Apfelstraße im Nordpark):
Minigolf - ein Erlebnis für die ganze Familie.
Im Nordpark kann man etwas ganz Besonderes erleben, denn dort wurde 1999 eine Filzgolfanlage neu strukturiert und bekam einen Untergrund für die Golfbahnen. Dieser besteht aus Filz und ist zum Minigolfspielen besser geeignet als der sonstige Betonboden, aus denen Miniaturbahnen eigentlich bestehen, da diese Bahnen Holz- anstatt Metallbanden besitzen. An vielen Bahnen der Filzgolfanlage gibt es zusätzlich noch Schwierigkeitsgrade, die man individuell verstellen kann, was die Minigolfanlage zu etwas ganz Besonderem macht. Die Besonderheit des Filzes stammt aus Schweden und ist einmalig in Ostwestfalen. Diese gibt es nur in Bielefeld. Die Minigolfanlage in der Apfelstraße hat 18 Bahnen, auf die man sogar beim Spielen treten darf, was das Golfen erheblich erleichtert. Diese Filzgolfanlage ist eine von 2-300 Anlagen. Im Gegensatz dazu bestehen ca. 6000 normale Miniaturbahnen in Deutschland.
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 52. Sendung


Freizeitgewässer

Sommer, Sonne, Badesee. - Welcher Badesee? Bei dieser Frage gibt es in Bielefeld lange Gesichter. Dabei haben wir wirklich schöne Freibäder. Doch Wasser ist mystisch und der Kampf um den Untersee dauert jetzt schon Jahrzehnte. Bislang ist er aber so unrealistisch, wie der erträumte Sennesee am Rande der neuen A33. Doch es gibt bei uns sehr viel Wasser in Form von mehr oder weniger kleinen Bächen. Die Lutter durchquert die ganze Stadt vom Bielefelder Pass bis nach Heepen. Bevor sie verrohrt wurde, galt Bielefeld als das "Venedig Westfalens". Und somit ist das Ziel des Umweltamts auch, die bestehenden Gewässer sichtbarer und schöner zu machen.
Freizeitgewässer

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Ratten

Bei wilden Ratten hört bei den Menschen alle Tierliebe auf. Allein in einer Kommune wie Bielefeld sind 6 hauptberufliche Rattenbekämpfer rund um die Uhr damit beschäftigt, unseren kleinen "Mitbewohnern" den Garaus zu machen.
Die Hartnäckigkeit der Ratten führt dazu, dass Menschen alle möglichen Phantasien auf die Ratten projizieren.

Ein gutes Buch zu diesem Thema ist: Heide Platen; /Das Rattenbuch. Über die Allgegenwart unserer heimlichen Nachbarn
Wohnen in Bethel

Tipp von Ernie Erdmann

Zu einen aktuellen Sommerthema: Grillen im Garten
Hallo, hier ist wieder euer Erni Erdmann,
und ich bin froh das ich hier im Erdloch nicht grillen kann,
auch wenn die Grillsaison wieder eröffnet ist,
gibt es unter den Nachbarn sehr oft Streit wie Ihr wisst.
Frei nach dem Motto: "...und grillt der Nachbar mal wieder
gegen meinen Willen,
dann möchte ich am liebsten meinen Nachbarn grillen."
Jetzt mal im ernst, das kann doch nicht Euer Ernst sein.
Den Nachbarn beschimpfen, das ist nicht fein.
Fürs gemeinsame Grillen solltet Ihr euch engagieren.
Mit Rechtstreitigkeiten könnt Ihr euch nur blamieren.
Wer gegen das Grillen ist, der soll sich lieber vergraben,
so wie ich, dann kann man nichts mehr dagegen haben.
Ernie Erdmann

Wo in Bielefeld?

Die "Fallende Steine" von Nikolaus Gerhart, Standort Fußgängerbrücke zum Johannistal in der Nähe des Adenauerplatzes:
Am Rande des Adenauerplatzes in Bielefeld stehen fünf zusammengefügte Steinblöcke, die das Kunstwerk "Fallende Steine" ergeben. Erschaffen und fertiggestellt wurd es 1981 von dem Bildhauer und Steinmetz Nikolaus Gerhart. Mit einer Länge von 2,20 m und einer Breite von 73 cm, schmücken die massiven Kalksteine die Fußßgängerbrücke zum Johannestal.
Die Steine bestehen ausschließlich aus San Gottardo-Kalkstein, welcher eine geringe Dichte besitzt und sich daher leicht bearbeiten lässt. Die Skulptur besteht aus einem aufrecht stehendem Stein, mit einer negativ-pyramidalen Vertiefung. Die vier kleineren Stein-Qader lösen sich mit einer Verspitzung, fallend aus der Vertiefung heraus. Dadurch entsteht ein Steckkasten-System, wodurch der Künstler das Phänomen der Verspannung verdeutlichen will. Ähnlich wie es in Kirchengewölben oder auch bei Brücken in Erscheinung tritt. Bei seinen Werken interessiert sich Nikolaus Gerhart nicht um die hohe Qualität des Materials, sondern eher um die innewohnende Kraft und Dynamik des einzelnen Steins. Durch die schiefe Anordnung der Steine, die Spielbauklötzen von Kindern sehr ähnlich sehen, soll der homo ludens angesprochen werden. Das ist der Mensch, der durch handlungsfreies Denken und Spielen seine Fähigkeiten selbst erlernt und weiterbildet.
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 51. Sendung


Videoüberwachung in Bielefeld

In Geschäften, auf Bahnhöfen und U-Bahn-Stationen sind sie allgegenwärtig: Videokameras. Seit dem Februar 2001 wird in Bielefeld auch öffentlicher Raum videoüberwacht. Im Ravenberger Park stehen 4 Kameras der Polizei. Polizeioberrat Michael Borchardt spricht von einem Rückgang der Delikte im Ravensberger Park und wertet die Videoüberwachung als Erfolg.
Der Datenschützer Padeluun warnt jedoch vor einem Überwachungsstaat. Durch die moderne Technik sind fast alle Daten eines Menschen erfasst und mit der Videoüberwachung können sogar Bewegungsprofile erstellt werden.
Videoüberwachung in Bielefeld

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Wohnen in Bethel

Der Unterschied zwischen einem Krankenhaus und einem Heim ist der, dass man in einem Krankenhaus in aller Regel nicht wohnt. In einem Heim dagegen wohnt man, bzw- frau. In Bethel gibt es sowohl Krankenhäuser als auch zahlreiche Heime.
Die Geschichte Bethels, des größten Krankenhaus- und Heimkomplexes in ganz Europa, ist zu einem großen Teil eine Geschichte des Wohnens. Uns heute mag das Leben und Schlafen mit vielen Menschen in großen Sälen als zu wenig privat erscheinen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts galt jedoch ein kleines Zimmer erst als überbevölkert, wenn mehr als 6 Leute darin wohnten. Die gesetzliche Vorgabe für Heime waren zwanzig Kubikmeter Luftraum pro Person. In einem Saal mit einer Deckenhöhe von drei Metern bedeutet das, dass zwischen den Betten ein Gang von einem Meter Breite Platz hat. Wer es sich leisten konnte, bekam durchaus ein Einzelzimmer. Auch Arbeitslosen versuchte man im Laufe der Zeit eigene kleine Kammern anzubieten. Trennwände brachten später in den Sälen einen Zuwachs von Privatsphäre.
Erst in den 80er Jahren wurden die letzten Schlafsäle in Bethel abgeschafft. In Bethel lebten verschiedenste Arten von Menschen, die in der Gesellschaft sonst keinen Platz hatten, Epilepsiekranke, Arbeitslose, Alkoholkranke und, und und. Angefangen hatte die Geschichte Bethels im Haus Ebenezer. Als man dann das Haus Groß-Bethel baute, musste man feststellen dass selbst dort nicht genug Platz war, um die verschiedenen Gruppen gemeinsam unterbringen zu können. Zusätzlich wurden verschiedene Gebäude benötigt, in denen die Bewohner Bethels auch arbeiten konnten. Das Wohnen von Kranken machte zahlreiche Erfindungen erforderlich, die das Leben von Kranken und Pflegepersonal erleichtern konnten. Ein Beispiel sind hier Betten, in denen an Stelle von Matratzen eine Schicht Torf als Unterlage dient. Nässte ein Patient ins Bett, musste nicht eine ganze Matratze gereinigt werden, sondern nur die Torfstelle ausgetauscht werden, die die Feuchtigkeit aufgesaugt hatte. Auch liegt man sich auf Torf nicht leicht wund. Diese Erfindung wurde auf der Weltausstellung in St. Louis (USA) 1904 mit einem Preis ausgezeichnet.
Betrachtet man all diese Geschichten im Rückblick, so stellt sich die unangenehme Frage, ob in diesen Einrichtungen der gute Wille leitend war oder das Bedürfnis, Menschen von der Gesellschaft fernzuhalten. Auch kann die Befürchtung aufkeimen, dass bei einer wirtschaftlichen Dauerkrise manche dieser Bilder Bilder aus der Zukunft sein könnten. Wird die Gesellschaft die Lebensbedingungen der Menschen weiter verbessern können, oder wird sie wieder zurückschreiten?
Wohnen in Bethel

Wo in Bielefeld?

Der Vogel und der Sohn des Vogels: Bunte Farben. Kreise. Spitze Formen. Modellierte Masse, zusammengefügt zu einem Ganzen. Der Vogel und der Sohn des Vogels. Schon seit 1972 steht diese abstrakte Großplastik an der Lerchenstraße, Ecke Otto-Brenner-Straße in Bielefeld.
Ursprünglich wurde sie von dem Künstler Erich Engelbrecht im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen geschaffen, um die noch damalige kühle Kulisse der Bielefelder Fachhochschule, Fachbereich Wirtschaft aufzuwärmen. Heute verziert sie den Hof der Polizeiwache Sieker Ost und der Verkehrssicherheitsberatung.
Der Ingenieur und Künstler Erich Engelbrecht, kombiniert in seiner Plastik die Modellierung von Massen mit Schweißtechniken, Verschraubungen und Vernietungen. Das Gebilde ist ungefähr 650 cm hoch und besitzt einen Durchmesser von 400-500 cm. Die Stärke der Stahlplatten beträgt 50 mm.

Mehr über den Künstler: www.engelbrecht.fr/
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Sendearchiv 50. Sendung


Beitrag: Ausbau des Stadtbahnnetzes in Bielefeld

Der Ausbau des Stadtbahnnetzes in Bielefeld wird von vielen Bürgern als dringend erforderlich betrachtet.Größere Projekte werden vom Rat der Stadt beschlossen. Ein Teil der Planung wird vom Amt für Verkehr geführt. Der Betreiber Mobiel übernimmt einen anderen Teil der Vorbereitung.
Der Ausbau geschieht in verschiedenen Stufen. Zunächst gibt es einige konkrete Baumaßnahmen wie den Umbau der Endhaltestelle Sieker und des Hochbahnsteiges an der Detmolder Straße. Es folgen der Ausbau nach Milse Ost, zur Langen Lage zum neuen Hochschulcampus, nach Hillegossen, Theesen und die Mikroerweiterung auf das Gelände Dürkopp Tor 6.
Der Stadtrat hat einstimmig den Bau einer Linie nach Heepen beschlossen. Im Moment wird hier die Planung vorbereitet, bei der bis zu 20% der Baukosten anfallen. Schwierig ist die Finanzierung der Projekte, die ohne Förderung des Landes kaum möglich ist.
Im Rahmen der Zukunftsvision MoMiel 2030 sind weitere Erweiterungen angedacht, etwa nach Jöllenbeck, Großdornberg, Ummeln oder Sennestadt. SPD und Bündnis90/Die Grünen werfen der CDU vor, in der Amtszeit des Oberbürgermeisters David den Ausbau des Stadtbahnnetzes nicht entschlossen vorangetrieben zu haben.
Beitrag: Ausbau des Stadtbahnnetzes in Bielefeld

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Beitrag: Quartiershelfer

Der Beitrag hat beim 5. Bürgermedienpreis der LfM gewonnen!
Text aus der 40. Sendung: Die Stadt Bielefeld möchte für ein Jahr 20 neue Quartiershelfer einstellen. Das sind vormalige Langzeitarbeitslose, die das 50. Lebensjahr zumeist überschritten haben. Sie sollen die Stadt arbeitstechnisch unterstützen und einfache Arbeiten verrichten. Hierzu gehört es, defekte Ampelrufknöpfe, hochstehende Gehwegplatten und Autos mit abgelaufenen TÜV- oder AU-Plaketten zu melden. Außerdem sollen sie einfache Dienstleistungen durchführen, wie Wildkräuter entfernen und verschmutzte Straßenschilder reinigen. Zuletzt sollen sie durch Präsenz in ihren Quartieren die subjektive Sicherheit erhöhen und sollen als Ansprechpartner bei Problemen fungieren. Ob sichergestellt ist, dass sie hierbei keine Menschen des ersten Arbeitsmarktes verdrängen, kann jeder Bürger für sich selbst beantworten.
Die Helfer werden mit 1.000 Euro pro Monat entlohnt, wobei Dreiviertel durch Bundesmittel, Einviertel durch die Stadt gezahlt werden. Durch diese Maßnahme soll den Erwerbslosen der erneute Einstieg ins Arbeitsleben erleichtert werden. Ob die Quartiershelfer auf diese Weise wirklich qualifiziert werden, mag bezweifelt werden. Sicher ist allerdings, dass die Quartiershelfer für die Zeit ihrer Tätigkeit aus der Arbeitlosenstatistik verschwinden und diese somit "beschönigen".
Beitrag: Quartiershelfer

Gartentipp: von Ernie Erdmann

Gegen Chemie im Garten.
Gartentipp: von Ernie Erdmann

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DAV-Kletterzentrum "Speicher 1": Das Kletterzentrum "Speicher1" in Bielefeld Sieker Mitte gehört mit seinen 1100m² zu einen der größten Kletteranlagen aus Nordrhein-Westfalen. Denn der ehemalige Kornspeicher eignete sich auf Grund der fehlenden Böden ideal zum Einbau einer Kletterwand. Am 29. Juni 2004 hatte die Mitgliederversammlung der DAV-Sektion Bielefeld den Bau beschlossen und bereits am 18. November konnte das Kletterzentrum eröffnet werden.
Hauptwand, Schulungswand, Außenanlage und Boulderbereich des Kletterzentrums "Speicher 1" bieten insgesamt über 1100m² Kletterfläche. Die Hauptwand hat bei einer Höhe von 15m eine bekletterbare Fläche von rund 350m². Die davon getrennte Schulungswand weist bei acht Metern Höhe weitere 120m² Kletterfläche auf und die Außenwand mit einer felsähnlichen Oberfläche weitere 200m².
Der Boulderbereich kann mit mehr als 500m² Kletterfläche als Meisterstück bezeichnet werden, in dem Richard Proske mit viel Liebe zum Detail variantenreiche Bouldermöglichkeiten geschaffen hat.
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Sendearchiv 49. Sendung


Beitrag: Immobilientage in Zeiten der Wirtschaftskrise

Immobilien in Zeiten der Wirtschaftskrise. Wie passt das zusammen, zumal alles mit dem Zusammenbruch des Immobilienmarkts in den USA begann? Besucher und Anbieter auf den Bielefelder Immobilientagen in der Stadthalle sind da gelassen. Der Immobilienmarkt in Bielefeld ist stabil und man setzt weiterhin auf "Betongeld". Jetzt müssen verschuldete Hausbesitzer die Wirtschaftskrise nur noch ohne Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit überstehen.
Beitrag: Immobilientage in Zeiten der Wirtschaftskrise

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Beitrag: Wohnen um 1945

Am 30.September 1944 erfolgte der schwerste Luftangriff auf Bielefeld. Mehr als 650 Menschen kamen in Bielefeld an jenem Tag ums Leben, Großteile der historischen Bauten in der Altstadt wurden zerstört.
Während des gesamten Krieges wurden ca. 15600 Wohnungen zerstört oder schwer beschädigt.
Hinter all diesen nüchternen Fakten stecken Geschichten und Gesichter. Ein öffentliches Zeitzeugengespräch, organisiert vom Museum Wäschefabrik, bot WiB die Möglichkeit, ein Gesicht und eine Geschichte von den Zeiten des Krieges erzählen zu lassen.
Beitrag: Wohnen um 1945

Wo in Bielefeld?

Skulptur "Male/Female" vor der IHK: Male / Female... Zu Deutsch männlich / weiblich... So heißt die Plastik vom amerikanischem Bildhauer Jonathan Borofsky, die man nicht fern vom Bielefelder Jahnplatz, direkt vor der Industrie- und Handelskammer bestaunen kann. Eine männliche Silhouette die eine weibliche in sich fast.
1,5 Tonnen schwer und 11 Meter hoch ist die Statur aus geschliffenem Aluminium und verziert seit nun zehn Jahren das Kammergebäude. - Mittlere Maße, wenn man "Male/Female" mit Borofskys "Molecule Man" in Berlin vergleicht, der es auf gut 30 Meter Höhe bringt.
Aus Amerika eingeschifft, stand die Statur pünktlich zum 150. Jubiläum der Industrie- und Handelskammer auf ihrem Platz und ist seit da an nun auch auf dem Logo der IHK für ganz Ostwestfalen zu sehen. Auf einen Sockel ist bewusst verzichtet worden, es soll zeigen, dass diese imposant große Statur auf demselben Boden wie jede/r steht.
Rund 600.000 DM war es der IHK zum Jubiläum Wert, für Gesprächstoff und Diskussionen zu sorgen. Übernimmt das Männliche das Weibliche? Oder ist das Weibliche in dieser Plastik das Herz? Einige erinnert die Plastik an die Schöpfungsgeschichte, wonach Eva aus einer Rippe von Adam erschaffen wurde. Der Bildhauer selbst sagt, dass auch eine gegensätzliche Plastik existiert, wo der Mann im inneren der Frau eingefasst ist. Es soll ausdrücken, dass ein/e jede/r den eigenen Gegensatz in sich trägt und wir im Grunde alle eins sind. "Steig in ein Flugzeug und fliegst du hoch genug, so siehst Du nur eine Erde."
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 48. Sendung

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Beitrag: Obdachloser

Speedy hat seinen Platz in der Bahnhofstraße. Er bettelt nicht, aber man kann ihm Geld geben. Der Bielefelder Student Martin Tscholl hat Speedy in 2008 vor der Kamera erzählen lassen: von seinem Leben, früher, jetzt und überhaupt.
Beitrag: Obdachloser

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Beitrag: Verkaufsschau im Jahre 2025

WiB wagt einen Blick in die Fernsehzukunft. Verkaufsschaus im Fernsehen sehen in 16 Jahren ähnlich aus wie heute, vielleicht etwas flotter, weil die Menschen der Zukunft noch weniger Zeit haben. Haushaltsprodukte der Zukunft sind ein "Nanosolario XL-Adapter" und ein "Pocket-Hologramm". Mit dem "Nanosolario" gibt es immer und überall Strom aus der Sonne. Das "Pocket-Hologramm" erzeugt räumliche Bilder wo und wie man will.
Beitrag: Verkaufsschau im Jahre 2025

Wo in Bielefeld?

Turm des Ratsgymnasiums: Diese Turmspitze gehört auf den höchsten Turm des Ratsgymnasiums. Aktuell liegt sie zur Reperatur in einer Schlosserei. Vor 424 Jahren wurde das Gebäude des heutigen Ratsgymnasiums inklusive Turm und Spitze gebaut. Das Gebäude änderte Aussehen und Funktion. Die Turmspitze wurde vermutlich in der Zeit nur einmal abgenommen, - um 1870. In 2004 wurde sie wieder herunter geholt, weil die drohte abzustürzen. Noch in 2009 soll sie restauriert wieder auf den Turm gesetzt werden.
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 47. Sendung


Beitrag: Türen

Türen sind aus dem alltäglichen Leben nicht mehr weg zu denken. Aber bei dem Versuch sie zu beschreiben, kann man schon mal ins Stocken kommen. "Was ist eine Tür?, Ist ein Leben ohne Türen überhaupt vorstellbar? Und welche Tür würden Sie gerne einmal öffnen?" - Diesen Fragen mussten sich die Bielefelder Bürgerinnen und Bürger bei unserer Straßenumfrage stellen. Das Ergebnis: Kaum eine/r kann sich ein Leben ohne Tür vorstellen und die beliebteste Tür bleibt die Tür zum Herzen.
Beitrag: Türen

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Beitrag: Archäologische Ausgrabungen

2000 - 2002 wurde an der Welle ausgegraben. Hier wurden Reste der ersten Bielefelder Siedlung gefunden. Die Anfänge Bielefelds werden seit dem auf vor das Jahr 800 datiert. Brigitte Brand (Kulturamtsleiterin und Archäologin) findet besonders bemerkenswert, dass die Funde darauf schließen lassen, dass es in den Anfängen Bielefelds viele Gerber und Gusseinsenproduzenten gab.
Aktuell wird die Sparrenburg renoviert. Auch hier werden bislang unbekannte Funde gemacht. Die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Festung stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Beitrag: Archäologische Ausgrabungen

Wo in Bielefeld?

Der Bielefelder Trümmerberg liegt an der Brückenstraße. (Nah-) Erholungssuchende wandelen hier oder fahren bei Schnee Schlitten auf den Trümmern des 2. Weltkriegs. Keine Hinweistafel sagt, um was es sich hier handelt. Auch dies ist ein Weg, die beschämende Nazivergangenheit nicht sehen zu müssen. Ein offener Umgang mit der eigenen Geschichte sieht anders aus.
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Sendearchiv 46. Sendung


Bericht: Sennestadt Architekturtag

 
Bericht: Sennestadt Architekturtag

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Bericht: Farbhäuser

Bielefeld wird bunt, zumindest wenn es nach der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (BGW) geht. In den letzten Jahren hat das Unternehmen damit begonnen, ihre Miethäuser zu sanieren und in kräftigen Farben zu lackieren. Entworfen hat die Farbkonzepte für die Häuser die diplomierte Designerin Petra Breuer. Sie achtet darauf, dass jede Wohnsiedlung ihr eigenes Gesicht bekommt. Doch in der Stadt regt sich Widerstand. Sigurd Prinz, Vorsitzender des Beirats zur Stadtgestaltung, findet einige Häuser nicht gut getroffen. Um herauszufinden, wie die Bielefelder Bürger über die Farbprojekte denken, hat die BGW eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis ist eine große Zustimmung.
Bericht: Farbhäuser

Wo in Bielefeld?

Das gesuchte Objekt ist das Plumpsklohäuschen auf dem Museumshof Senne in der Buschkampstraße. Es wurde um 1903 erbaut und gehört zum historischen Handwerkerhaus von "Johann im Kampe". 1982 wurden das Plumpsklo sowie alle anderen Gebäude von einer Bürgerinitiative vor der Zerstörung bewahrt. Vom damaligen Ausbau der B 68 bedroht, wurden die Objekte im Umkreis von 2 km abgetragen, restauriert und originalgetreu hier wieder aufgebaut. Heute stehen sie unter Denkmalschutz.
Übrigens ist ein Plumpsklo auch heute noch eine vollwertige Toilette. Ein Urlauber hat im süd-schwedischen Schärengebiet eine einsam gelegene Hütte mit Toilette gemietet. Dort fand er allerdings nur ein Plumpsklo vor. Er klagte, aber das Landesgericht Hamburg entschied, dass für ein Ferienhaus ein Plumpsklo ausreicht, ohne das der Vermieter explizit darauf hinweisen muss.
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Sendearchiv 45. Sendung


Bericht: Energiespartour

Wir lassen uns Tipps zum Energiesparen von Fachleuten geben. Dazu besuchen wir ein Haus in Schildesche, das modernisiert wird und ein Elektrofachgeschäft in Sieker. Maler und Dachdecker empfehlen eine Dämmung des Hauses. Das rechnet sich nach ca. 16 Jahren und steigert das Wohlbefinden im Haus, das leichter warm zu halten ist. Der Elektro-Fachverkäufer empfiehlt, Haushaltsgeräte, wie Waschmaschine oder Kühlschrank, die älter als ca. 10 Jahre alt sind, auszutauschen, weil die neuen Geräte deutlich weniger Energie und Wasser verbrauchen.
Bericht: Energiespartour

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Bericht: Stadtentwicklungstage

Stadtentwicklungstage: StudiVZ, ICQ, Ballerspiele - die Jugend sitzt nur noch vor dem Computer und interessiert sich nicht für die reale Welt vor ihrer Tür. Weitgefehlt! Ein neuer Trend macht sich breit, der auch auf den diesjährigen Stadtentwicklungstagen zu spüren war. Der Medientheoretiker Prof. Dr. Norbert Bolz verfolgt die These, dass die Jugend wieder in die Stadt will. Eine neue Generation hat die Nase voll von der virtuellen Welt und möchte wieder etwas erleben. Sie zieht in citynahe Wohnungen, wie Norbert Müller von der Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft feststellt. Aber eine Stadt wie Bielefeld bietet auch viel: Kneipen und Bars um die Ecke, gute Verkehrsverbindungen und nahe Einkaufsmöglichkeiten. Und wer Natur will, hat es auch nicht weit. Gerade Studenten sind eine beliebte Zielgruppe, speziell für die Stadt Bielefeld. Baudezernent Gregor Moss plant auf jeden Fall schon den neuen Campus an der Langen Lage, eine Investition in die Zukunft. Der Jugend wird also eine Menge geboten. Also kein Grund, nur vor dem Rechner zu hocken!
Bericht: Stadtentwicklungstage

Wo in Bielefeld?

Am Rabenplatz, vor dem Freizeitzentrum Baumheide, haben arbeitslose Jugendliche, Baumheider Schüler und gelernte Arbeiter mit geholfen, Skulpturen zu bauen. Hier haben Deutsche und Zugewanderte zusammen gearbeitet.Die Skulpturen sind hier zum Beispiel zwei Hände die einen Ring fassen, schlangenförmige Bänke, eine Rabentafel und eine Planetenwanderung. Die Bauarbeiten dauerten zwei Jahre und wurden durch die Recyclingbörse in Herford und durch die Baumheider Projektkonferenz geleitet. Die Skulpturen entstanden vollständig aus Stahlabfällen und wurden als Zeichen für ein tolerantes Miteinander und gegen Rassismus gebaut.
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 44. Sendung


Bericht: "Hotel Mama" vs. eigene Bude

Mit Anfang Zwanzig tut sich die Frage auf: Soll ich ausziehen? Natürlich muss man irgendwann das gepolsterte Nest verlassen, das Mama und/oder Papa so schön eingerichtet haben. Aber ist man schon bereit für soviel Selbstständigkeit? Die Miete aufbringen, Möbel kaufen oder den Haushalt selbst schmeißen sind da nur einige unerfreuliche Aspekte des Alleinwohnens. Ist es da nicht entspannter den Rund-um-die-Uhr-Service bei den Eltern zu genießen? Oder gewinnt die eigene Bude, in der Freiheit und Selbstständigkeit eine Symbiose der Unabhängigkeit bilden? So oder so ist die Entscheidung nicht leicht zu treffen.
Um herauszufinden, ob der Schritt in die eigenen vier Wände der richtige ist oder man den Komfort von Hotel Mama genießen sollte, haben wir Michael Fuchs und Anton Meier besucht. Die beiden Zivis berichten von Vor- und Nachteilen, bei den Eltern bzw. alleine zu wohnen.
Bericht: "Hotel Mama" vs. eigene Bude

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Geschichte: Leben in den 20er Jahren

Die Geschichte des Bielefelders Herr Kuhlmann ist zwar rein fiktional, dennoch könnte sie sich in den 20igern des vergangen Jahrhunderts ähnlich zugetragen haben. Die Industrie florierte und die Menschen zogen vom Land in die Stadt. Rund 90.000 Einwohner zählte Bielefeld im Jahr 1929.
Der Held unserer Geschichte arbeitete bei "Dürkopp & Co", die als erste deutsche Firma mit der Serienproduktion von Fahrrädern begannen und noch bis heute als ein Markenzeichen Bielefelds gilt. Auch die Infrastruktur Bielefelds war äußerst fortschrittlich, 1900 fuhr hier die erste Elektrische Straßenbahn. Herr Kuhlmann stammt aus der Arbeiterschicht. Seine Situation entspricht der von Millionen Menschen in der Weimarer Republik.
Die Gewerkschaften kämpften für die allgemeine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse z.B. Mindestlohn, Kündigungsschutz, 40-Stunden Woche, aber auch einige Unternehmer gaben sich (zumindest in Maßen) wohltätig. So wurden für die Arbeiter der Ravensberger Spinnerei Wohnungen gebaut, wie jene an der Schlosserstrasse (die auch Kulisse für unsere Aufnahmen waren).
Geschichte: Leben in den 20er Jahren

Wo in Bielefeld?

Am Lohmannshof zwischen Rudower- und Treptower Straße befindet sich der Hofeichen Park. Laut einer Inschrift auf einem Mauerstück im Norden des Gebietes wurde im Jahre 1860 auf diesem Gelände von Heinrich und Anne-Marie Lohmann ein Haus gebaut. Von diesem ist heute leider nichts mehr erhalten.
Nachdem die Sonnenuhr, die sich auf einem Sockel im Park befand, mehrfach gesthlen wurde, entschied man sich im Jahre 2002 ein modernes Kunstwerk aufzustellen.
Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 43. Sendung


Bericht: Straßennamen

"Manchmal geh ich selber an der Krücke." - Die Bewohner der Straße "An der Krücke" nehmen den Namen ihrer Straße meistens mit Humor. Unsere Straßennamen stammen oft von alten Orts- oder Landschaftsbezeichnung ab. Und oft kann man nur schwer sagen, was sie einmal bedeutet haben. - So ist es mit Straße "An der Krücke". Woanders gibt es eine Häufung von Namen zu einem Thema: Vögel, Blumen, Komponisten uvm. Diese Themen werden zwischen Katasteramt und der jeweiligen Bezirksvertretung abgestimmt. Problematisch sind Straßennamen, wenn sich herausstellt, dass die Namensgeber keine reine Weste haben. Karl Peters war ein Afrikaforscher im 19 Jahrhundert, der Verbrechen an der Bevölkerung beging. Weil aber eine Umbenennung der Karl-Peters-Straße mit Kosten für Bewohner und Stadt verbunden ist, heißt die Karl-Peters-Straße weiterhin so. Der Namensgeber ist jetzt allerdings der Bielefelder Industrielle Karl Peters.
Bericht: Straßennamen

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Bericht: Etikettenschwindel

Wer einen Haushalt führt, muss tagtäglich entscheiden, welche Lebensmittel er kauft. Dabei ist man immer wieder mit neuen Werbestrategien der Hersteller konfrontiert. Die Unternehmen versuchen uns durch immer neue Werbestrategien davon zu überzeugen, dass ihr Produkt das Beste ist, aber alles, was uns da verkauft werden soll entspricht nicht unbedingt der Wahrheit. Fettarme Produkte sind der Renner und laut Packung spart man da eine Menge böses Fett ein. So ein fettarmer Gouda hat z.B. 12 % Fett absolut, während sein korpulenter Kollege ganze 45 % Fett i. Tr. hat. - "i.Tr." bedeutet in der Trockenmasse und misst den Fettgehalt ohne das enthaltene Wasser. Absolut hingegen rechnet den Fettanteil mit Wasser aus, was den Fettanteil künstlich nach unten drückt. Also sollte man lieber in die Nährwertkennzeichnung schauen, da zeigt sich, dass der Unterschied nicht so groß ist. Lediglich 12% zu 30%. Das macht statt einem Viertel des Fettes nur noch die Hälfte eingespartes Fett.
Auch die leckeren Fruchtzwerge von Danone werben jetzt "Mit der Süße aus Früchten" "Ohne Zusatz von Kristallzucker". Diese "Traubenfruchtsüße" von Danone besteht aus Fruchtsüße und Traubensüße, alias Fructose und Glucose, den Bausteinen des Kristallzuckers. Also Eltern, kauft Fruchtzwerge höchstens aus Geschmacksgründen nicht aus Gesundheitsgründen.
Richtig gesund sind Omega-3-Fettsäuren, da sie angeblich vor Herz- und Kreislaufbeschwerden schützen. Darum gibt es jetzt das Omega-3-Ei. Durch besondere Fütterung der Hühner mit Algen oder Leinsamen hat ein Omega-3-Ei einen sechsfach höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zum Otto-Normal-Ei. Durch diesen 6mal höheren Wert hat so ein Ei immerhin soviel Omega-3 wie 7g Leinsamen oder 5g Lachs.
Genau so teuer wie Biomilch, ist die Landliebe Milch von Campina. Zu Campina gehören übrigens auch weitere Milchmarken wie "Tuffi" oder "Alpa". Landliebe hält sich zwar an die "strengen Kriterien der Babynahrung", das ist aber auch nicht schwierig, da keine Milch von Campina diese Werte übersteigt. Außerdem werben sie mit Sprüchen wie, "Wohlergehen" der Milchkühe oder Milch von "ausgewählten" Höfen. Bedeutet das, dass die übrige Milch von Campina von x-beliebigen Höfen kommt und die Kühe dort nicht gesund sind? Was man bei Landliebe teuer erkauft sind eher Gefühle von Land-Idylle als ein Produkt von nachgewiesenener besonderer Qualität.
Vielleicht sollte man als Verbraucher wieder anfangen zu bemerken, dass Werbung keinesfalls eine Abbildung der Realität ist.
Bericht: Etikettenschwindel

Wo in Bielefeld?

Die Mercatorstraße ist absolute City, - nur einen Katzensprung von der Bahnhofstraße entfernt. Aber wenige Menschen kennen die kleine Seitenstraße. Und noch erstaunter ist man, hier versteckt und rätselhaft eine kleine rote Backsteinkirche zu finden. Es die Katholisch-Apostolische Gemeindekirche.
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Sendearchiv 41. Sendung


Bericht: Lärm in der Stadt

Lärm in der Stadt: Das Landesumweltamt NRW hat vor Kurzem die Lärmkarte Bielefelds veröffentlicht. Diese ist unter www.bielefeld.de abrufbar.
Die Lärmkarte zeigt, dass an allen größeren Bielefelder Straßen eine Lärmbelastung herrscht, die gesundheitsschädliche Auswirkungen auf den Menschen haben kann. Die gemessenen Werte liegen in einem Bereich, in dem laut diverser Studien das Risiko deutlich erhöht ist an z.B. Herz- und Kreislaufleiden zu erkranken.
Die Karten dienen der Aufstellung so genannter Lärmaktionspläne. Diese sollen verbindliche Maßnahmen enthalten, die getroffen werden sollen, um die Lärmbelastung der Bielefelder Bürger zu reduzieren. Um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich über das Thema Lärm in Bielefeld zu informieren, finden im August und September fünf Termine statt, zu denen die Bürger auch eigene Vorschläge und Einwände vorbringen können. Die Termine lauten:
  • Bezirke Dornberg, Jöllenbeck und Schildesche:
    Mittwoch, 13. August, 17.00 Uhr
    in der Großen Mensa der Martin-Niemöller-Gesamtschule

  • Bezirke Brackwede und Gadderbaum:
    Donnerstag, 14. August, 17.00 Uhr
    in der Aula des Brackweder Gymnasiums

  • Bezirke Heepen und Stieghorst:
    Mittwoch, 3. September, 18.00 Uhr
    im Freizeitzentrum Stieghorst

  • Bezirk Mitte:
    Dienstag, 9. September, 18.00 Uhr
    im Großen Saal des Neuen Rathauses


Bericht: Lärm in der Stadt

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Portrait: Westerfeldsiedlung

Die Stapelbrede, auch bekannt als Westerfeldsiedlung, ist eine lange u-förmige Straße mitten in Schildesche.
Neben vielen Grünflächen und einer ausreichenden Infrastruktur profitieren die Anwohner von einem kleinen Lebensmittelladen, der von allen als Treffpunkt genutzt wird.

Portrait: Westerfeldsiedlung

Wo in Bielefeld?

Der Johannisfriedhof ist einer der ältesten und schönsten Friedhöfe Bielefelds. Der klassische Parkfriedhof wurde 1874 angelegt. Künstlerisch gestaltete Grabmäler und prunkvolle Monumente schmücken die weitläufige Anlage. Im so genannten "Arboretum" finden Besucher eine Vielzahl alter Baumarten. Nach altem Brauch wurden damals auf den anliegenden Reihengrabfeldern anstelle von Grabsteinen Bäume gepflanzt. Die modern anmutende Kapelle des Friedhofs musste nach dem zweiten Weltkrieg neu aufgebaut werden. Die besondere Lage des Johannisfriedhof ermöglicht einen einzigartigen Blick auf die Sparrenburg.
Abseits vom Großstadtlärm lädt dieser friedliche Ort zum Spazieren und Verweilen ein.

Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 40. Sendung


Bericht: A33

30 Wohnhäuser mussten und müssen der A33 zwischen A2 und Gütersloher Straße weichen. Marco Bentlage hat seit seiner Kindheit an der Senner Straße gewohnt. Das Haus ist jetzt abgerissen. Wie andere Betroffene auch, musste er in Verhandlungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW gehen um eine möglichst angemessene Entschädigung für Haus und Grundstück zu bekommen. Anders ergeht es Familie Klumpe im Ortsteil Südwestfeld. Wer knapp neben der Trasse wohnt, muss den Wertverlust und den Verlust des bisherigen Umfelds hinnehmen. Wie an anderen Stellen auch, führt die A33 am Südwestfeld durch ein Naherholungsgebiet: den Bockschatzwald. Hans-Herbert Oldemeyer vom Landesbetrieb sagt, dass bei der Ostwestfälischen Steubebauung, Häuser und Wohngebiete nicht unberührt bleiben können. Barbara Zimmermann von der Umweltschutzinitiative Bielefeld-Senne beklagt, dass die Trassenführung unnötig nahe an Wohngebieten entlang führe und Ortsteile zerschneide. Der Landwirt Siegfried Wißbrock verliert durch die Autobahn Land und muss längere Anfahrtswege zu seinen Feldern in Kauf nehmen. Den Preis für gut ausgebaute und schnelle Straßen müssen die Menschen zahlen, die in der Nähe der neuen A33 wohnen oder gewohnt haben. Der Bielefelder Süden wird sich verändern.

Bericht: A 33

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Glosse: Quartiershelfer

Die Stadt Bielefeld möchte für ein Jahr 20 neue Quartiershelfer einstellen. Das sind vormalige Langzeitarbeitslose, die das 50. Lebensjahr zumeist überschritten haben. Sie sollen die Stadt arbeitstechnisch unterstützen und einfache Arbeiten verrichten. Hierzu gehört es, defekte Ampelrufknöpfe, hochstehende Gehwegplatten und Autos mit abgelaufenen TÜV- oder AU-Plaketten zu melden. Außerdem sollen sie einfache Dienstleistungen durchführen, wie Wildkräuter entfernen und verschmutzte Straßenschilder reinigen. Zuletzt sollen sie durch Präsenz in ihren Quartieren die subjektive Sicherheit erhöhen und sollen als Ansprechpartner bei Problemen fungieren. Ob sichergestellt ist, dass sie hierbei keine Menschen des ersten Arbeitsmarktes verdrängen, kann jeder Bürger für sich selbst beantworten.
Die Helfer werden mit 1.000 Euro pro Monat entlohnt, wobei Dreiviertel durch Bundesmittel, Einviertel durch die Stadt gezahlt werden. Durch diese Maßnahme soll den Erwerbslosen der erneute Einstieg ins Arbeitsleben erleichtert werden. Ob die Quartiershelfer auf diese Weise wirklich qualifiziert werden, mag bezweifelt werden. Sicher ist allerdings, dass die Quartiershelfer für die Zeit ihrer Tätigkeit aus der Arbeitlosenstatistik verschwinden und diese somit "beschönigen".

Glosse: Quartiershelfer

Wo in Bielefeld?

Die Aktion Stolpersteine ist eine europaweite Aktion des Künstlers Gunther Demnig, die seit 1995 läuft. Dieser Stolperstein liegt an der Detmolder Strasse 76. Er erinnert an Lotte Windmüller. Sie wurde von den Nationalsozialisten ermordet, weil sie Jüdin war.
Lotte Windmüller wurde 1922 geboren und lebte hier bis zum Todesjahr ihres Vaters 1937. Ihre Mutter war bereits sechs Jahre zuvor gestorben. Bis 1938 war sie Schülerin des Auguste-Viktoria-Gymnasium, das heute Gymnasium am Waldhof heißt. Nach dem Tod ihres Vaters zog sie in die Bahnhofstrasse, in die Pension von Johanne Peppmöller, die früher bei ihren Eltern als Hausdame eingestellt war.
Johanne Peppmöller war keine Jüdin, aber durch ihren christlichen Glauben antifaschistisch eingestellt. Sie hatte Lotte seit ihrer frühsten Kindheit sehr lieb gewonnen und war so etwas wie eine Ersatzmutter für Lotte. Sie setzte sich für ihr Pflegekind Lotte ein, wo sie nur konnte und erreichte bei der Gestapo mehrmals einen Aufschub der Deportation Lottes. 1942 musste Lotte in das Bielefelder Arbeitslager Schloßhof umziehen. Dort hatte sie schon bei früheren Besuchen Paul Hoffmann kennen gelernt.
Paul war als Sohn armer jüdischer Eltern in Iserlohn geboren worden. Sie verliebten sich und planten, im Sommer 1943 zu heiraten. Doch schon am 2. März 1943 wurden Lotte und Paul zusammen mit vielen anderen von Bielefeld nach Auschwitz deportiert. Wann Lotte dort ermordet wurde, ist unklar. Paul Hoffmann überlebte, unter anderem durch Pakete, die ihm Johanne Peppmöller nach Auschwitz schickte.
Dieser Stolperstein ist einer von 40, die in Bielefeld bisher verlegt wurden. Durch die kleinen Steine auf dem Gehweg wird an Juden, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas und Euthanasieopfer erinnert, die der Verfolgung im Dritten Reich zum Opfer gefallen sind. Möchte man an ein Opfer des Nationalsozialismus erinnern, dem noch kein Stein gewidmet ist, kann man für 95 Euro die Patenschaft für einen Stein übernehmen.

www.stolpersteine.com

Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 39. Sendung


Beginen

Am 25.April 2008 wurde an der Karl-Oldewurtelstraße, zentral im Stadtteil Senne, der symbolische Erste Spatenstich für das Haus der Bielefelder Beginen durchgeführt. Die reine Frauengruppe gibt es seit dem Jahr 2000 am Teuto. Sie wollen gemeinsam wohnen und leben. Die Geschichte der Beginen geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der Baupartner für den Bielefelder Beginenhof ist die Gemeinnützige Siedlungs- und Wohungsbaugenossenschaft Senne, kurz GSWG. Investor ist der langjährige Fußballprofi-Manager Rudi Assauer.

www.bielefelder-beginenhoefe.de

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Heimunterhaltung

Die DVD-VIDEO ist inzwischen aus den Fernsehhaushalten kaum noch wegzudenken. Anfang des Jahrtausends stieg der Verkauf der DVDs und ihrer Abspielgeräte exponentiell an. Die Vorteile der DVD gegenüber der VHS sind zahlreich: Neben Zusatz-Features wie Making Of und weiteren Tonspuren zeigt sich die Scheibe weitaus bequemer als die alte Videokassette.
Die Zukunft verspricht mit der "High Definition" - kurz "HD"-Technologie weitere Bildverbesserung für das Heimkino. Der DVD-Nachfolger für HD-Filme heißt "Blu-ray".
Wer einen Flachbildschirm (LCD- oder Plasma-Technologie) besitzt, wird oftmals durch den Ton aus den kleinen Lautsprechern im Gerät enttäuscht. Für guten Ton ist ein Soundsystem und gegebenenfalls ein Verstärker notwendig. Zwangsläufig muss niemand jetzt auf die neue Technologie umsteigen. Es wird mit Sicherheit noch mehrere Jahre dauern, bis der DVD-Player abgelöst wird. Zwar ist es sicherlich nicht falsch, einen LCD-Fernseher zu kaufen, wenn die alte Röhre kaputt geht, doch auch dieser wertet einen DVD-Abend nicht all zu viel auf. Vor allem kommt es auf den Film an und die Freunde, mit denen man den Film gemeinsam schaut.

Heimunterhaltung

Wo in Bielefeld?

Hier flaniert Bielefeld. Auf der Promenade, unweit der Sparrenburg, geht man an einer Ansammlung von Hinweisschildern vorbei. Die Schilder mit rotem Rand stehen für Wasserhydranten und die blauen Schilder stehen für Schieber an Wasserleitungen. An der Promenade befinden sich viele dieser Schilder, weil hier zwei Wasserbehälter stehen. U.a. befindet sich in ihnen das Bielefelder Trinkwasser. Es wird aus der Senne hier hoch gepumpt. Der Behälter "Sparrenberg 1" aus dem Jahre 1889 ist der älteste in ganz Bielefeld.

In anderen Städten gibt es Wassertürme, bei uns funktioniert der Teuto wie ein natürlicher Wasserturm. Aus über 20 Wasserbehältern auf den Hügeln des Teuto fließt das Trinkwasser in die Stadt. Nur besonders hohe Punkte, wie Jöllenbeck oder die oberen Stockwerke des Fernmeldehochhauses, benötigen zusätzliche Pumpen.

Die Hinweise auf den Schildern sagen aus, wo welche sogenannte "Armatur  zu finden ist. Die Armaturen sind unterirdisch eingebaut. Später sieht man nur noch Eisenplatten und die Schilder. Im oberen Bereich der Schilder steht, um was für eine Armatur es sich handelt und wie groß die Leitung ist. "H 300" ist z.B. ein Hydrant und das Rohr hat einen Durchmesser von 30 cm. Die Zahlen im unteren Bereich geben Auskunft über die Lage.

U.a. vom Sparrenberg erhält die Innenstadt ihr Wasser. Aber im weit verzweigten und zusammenhängenden System der Bielefelder Wasserversorgung ist dies die Stelle, an der die östliche sogenannte "Druckzone" von der westlichen getrennt ist - oder auch verbunden werden kann.

Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 38. Sendung


Ordnungspartnerschaft - Sicheres Wohnen in Bielefeld

Die eigenen vier Wände sind der einzige Ort, an dem man sich noch wirklich sicher fühlen kann. Zumindest sollte es so sein. Immer wieder wird von Einbrüchen und Übergriffen an der Haustür berichtet. Dieser Sachverhalt lässt einige Mieter schlecht schlafen, und das, obwohl keine direkte Gefahr besteht. Diesen Menschen das Gefühl von Sicherheit wiederzugeben hat sich die "Ordnungspartnerschaft - Sicheres Wohnen in Bielefeld" zur Aufgabe gemacht. Mitglieder sind Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die von der Polizei bei der Planung und Renovierung von Gebäuden beraten werden. Zwar ist diese Sicherheit mit zusätzlichen Kosten verbunden, trotzdem nehmen viele Wohnungsgesellschaften an der Ordnungspartnerschaft teil. Dies ist immerhin ein Schritt auf dem Weg zum glücklichen Mieter.

Ordnungspartnerschaft - Sicheres Wohnen in Bielefeld

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Couchsurfing

Wer heutzutage verreisen will, muss häufig erst einmal tief in die Tasche greifen. Das Teuerste dabei ist jedoch nicht die Reise selbst, sondern der Aufenthalt am jeweiligen Reiseziel. Gerade junge Leute, die noch nicht so viel verdienen, haben es in diesem Fall schwer, ein passendes Reiseziel zu finden.
Diesem Problem wirkt seit einigen Jahren die Internet-Community www.couchsurfing.com entgegen. Seit 2003 bietet sie Menschen aus aller Welt die Möglichkeit, kostengünstig zu reisen. Jeder Couchsurfer kann bei einem anderen auf Anfrage umsonst übernachten und hat zusätzlich die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen.

www.couchsurfing.com
Couchsurfing

Wo in Bielefeld?

Die Alcina Uhr.
Seit 12 Jahren steht sie als prägendes Element auf dem Jahnplatz. Im Februar 1996 wurde sie vom Familienunternehmen Alcina der Stadt gespendet. Hinter Alcina steht die Familie Wolf. Mit 300.000 DM übernahmen die Wolfs den Großteil der Kosten in Höhe von 400.000 DM. Die 11 Meter hohe Uhr wurde von der Bildgießerei Wittkamp (in Bronze) gegossen. Der Entwurf stammt von Jann van Borstel und Max Wehberg. Die Uhr soll wie eine im Boden steckende Pfeilspitze wirken. Nun steckt die Uhr in der Mitte der Stadt, und ist zu einem beliebten Treffpunkt der Bielefelder geworden.

Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 37. Sendung


Junges Wohnen auf den Immobilientagen

Bankenvertreter und Immobilienmakler argumentieren, dass Wohneigentum sogar preiswerter sei als eine Miete. Aber wieviel Eigenkapital und regelmäßiges Einkommen muss man mitbringen, um einen Finanzierungsplan auf die Beine zu stellen? - I.d.R. mehr als junge Menschen, z.B. Studierende, mitbringen. Da wird der Bausparvertrag empfohlen. Architektonisch gibt es unter dem Stichwort "Wohnwürfel" Modelle, die auf schmale Geldbeutel abgestellt sind. Zusammen mit einem Grundstück wird es dann aber doch teuer. So wohnen Studierende i.d.R. zur Miete. In Bielefeld gibt es z.Z. lange Wartelisten für die Studentenwohnheime.

Junges Wohnen auf den Immobilientagen

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Energiesparlampen

Seit Einführung der Energiesparlampen hat sich einiges getan. Energiesparlampen kann man mittlerweile fast überall in der Wohnung einsetzen. Es gibt fast alle Formen und auch verschiedene Lichtfarben. Manche Sparbirnen starten so schnell, wie die normale Glühbirne. Nachteilig ist die Entsorgung über den Sondermüll. Die Energieberater des Umweltzentrums Dorothea Schwartze und Dirk Lindner kritisieren die höhere elektromagnetische Strahlung von Energiesparlampen. Wer auf Nummer sicher gehen will, hat keine Energiesparlampen dauerhaft in Körpernähe. Die Hersteller der Sparbirnen sind aufgefordert, die Startzeit ihrer Energiesparlampen deutlich auf die Packung zu drucken.Umweltzentrum Bielefeld: www.umweltzentrum-bielefeld.de
Energiesparlampen

WiB-Tipp: Haushaltstipps

Beim Fensterputzen bleiben oft unschöne Streifen zurück. Dieses Problem kann man vermeiden, indem man die Scheiben zum Abschluss mit einer alten Zeitung trocken wischt. Das saugfähige Papier und die Druckerschwärze der Zeitung wirken den Schlieren entgegen und man bekommt auf einfache und günstige Weise glänzende Fenster.
Auch alte Holzmöbel können mit einfachen Mitteln wieder zum Glänzen gebracht werden. Dazu benötigen Sie lediglich eine Flasche Bier. Reiben Sie das Bier mit einem Tuch gleichmäßig in das Holz ihrer Möbel ein und sie erstrahlen wieder in einem edlen Glanz.
WiB-Tipp: Haushaltstipps

Wo in Bielefeld?

Bei einem Spaziergang im Bürgerpark fällt es einem schnell ins Auge: das lebensgroße Elchmodell, welches nah am Teich steht. Der sogenannte Gumbinner Elch dient nicht nur zur Zierde, er symbolisiert die Verbundenheit Bielefelds mit der Patenstadt Gumbinnen im ehemaligen Ostpreußen. Gumbinnen war eine kleine, aber für Ostpreußen bedeutende Stadt. Seine Geschichte ist geprägt durch Kriege, die radikalste Veränderung brachte wohl der Zweite Weltkrieg. Bis 1948 wurden alle ehemals über 25.000 Einwohner aus der Stadt vertrieben, Gumbinnen wurde in Gusew umbenannt und zählt seither zu Russland.
Viele Vertriebene aus Gumbinnen fanden Zuflucht in Bielefeld. Um ihnen ein Stück Heimat erhalten zu können, übernahm Bielefeld im Jahr 1954 die Patenschaft für den Kreis Gumbinnen. 1961 wurde als Symbol hierfür der Gumbinner Elch im Bürgerpark aufgestellt. Der Bildhauer Hans Martin Ruwoldt hatte ihn zuvor im Auftrag der Stadt Bielefeld erbaut. Orientiert hatte er sich hierfür an dem Elchmodell, das seit 1911 in Gumbinnen aufgestellt ist und das Wahrzeichen der Stadt darstellt.
Der Elch symbolisiert treffend die Wiederannäherung von Russen und Deutschen nach der großen Vertreibung, da es diese Tierart stets zurück in die Heimat zieht. Weitere Infos zu Gumbinnen: www.kreis-gumbinnen.de

Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 36. Sendung


Neues von den Gelben Säcken

Seit dem Jahreswechsel holt ein neues Unternehmen, "Remondis", die Gelben Säcke in Bielefeld ab. Doch dadurch ändert sich für den Bürger praktisch nichts. - Leider auch nicht die Reißfestigkeit der Säcke. Auch bei korrekter Befüllung schlitzen Blechdosen oder harte Plastikpackungen immer wieder die 'zarte gelbe Haut' auf. Die Gelben Säcke werden zentral von der "Duales System Deutschland GmbH" in die Region geliefert. Bei Beschwerden zur Qualität oder anderem kann die Telefonnummer, die auf den Gelben Säcken angegeben ist, angerufen werden.

Neues von den Gelben Säcken

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Individuelles Einrichten

Möbel aus großen Einrichtungshäusern können manchmal ganz schon eintönig wirken. Aber es gibt Alternativen, die ein induviduelleres Wohnen ermöglichen. Aus dem Angebot an Gebrauchtwarenhandel und individuellen neuen Möbeln in unserer Stadt haben wir drei Läden mit unterschiedlichen Schwerpunkten besucht.
Bei "Zeitwandel", einem Antikhandel in der Weststraße, findet wohl jedes Sammlerherz das ein oder andere nette Einrichtungsaccesscoir. "Ruempelstilzchen" in der August-Bebel-Straße bietet vor allem schrille und bunte 60er und 70er Jahre Möbel und Dekoartikel an. Das Möbelwerk "Trüggelmann" aus Eckardtsheim erstellt Ihnen, wenn Sie mögen, ein komplettes Wohnkonzept - ob stilvoll klassisch oder modern.
Individuelles Einrichten

Wo in Bielefeld?

Der Wandel der Zeit hinterließ den ein oder anderen Meilenstein in Bielefelds Landschaft. Einer davon ist das beliebte Wander- und Ausflugsziel, der Halleluja-Steinbruch auf dem Ebberg in Bethel.
Im Jahre 1890, als die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel den Steinbruch pachteten, waren dort noch viele Arbeiter tätig. Einer war der Steinmetz Gustav Nottebrock. Er errichtete im Winter 1897 mit Hilfe einiger Mitarbeiter ein Kreuz auf dem Berg des Steinbruchs, das die Inschrift "Halleluja" erhielt.
Zur Zeit des Nazi-Regimes wurde mit großem Aufwand ein 400 Zentner schwerer Stein aus dem Steinbruch gesprengt und nach Stieghorst transportiert, um dort als Gedenkstein zu Ehren des SA-Aktivisten Horst Wessel aufgebaut zu werden.
Eine der Legenden, die sich mit den Jahren um den Steinbruch rankten, erzählt, dass die Diakonin Era von Tiele-Winter vom Steinbruch gestürzt sei. Weil sich ihr weiter Rock während des Falls aufblähte, sei sie sanft zu Boden geschwebt. Zum Dank für dieses Wunder sei daraufhin das Kreuz aufgestellt worden.
Noch heute schwingt dem so genannten "einsamen Kreuz" eine düstere und kalte Stimmung wegen mancher ungeklärter Gerüchte mit. Doch eigentlich wurde es von den Arbeitern nur aus schlichtem Gottesglauben als Sinnbild der Ewigkeit aufgestellt.

Wo in Bielefeld?

Sendearchiv 35. Sendung


Umbau Schlachthofviertel

Ehemalige innerstädtische Industriegebiete werden heute für Wohnen und insbesondere soziales Wohnen restauriert und renoviert. Ein aktueller und typischer Fall hierfür ist das Schlachthofviertel an der Werner-Bock- und der Walther-Rathenau-Straße.
Wir zeigen die aktuelle Fortschritte auf dem Gelände.

Umbau Schlachthofviertel

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Unantastbarkeit der Wohnung

Häufig verbringt man den ganzen Tag unter Menschen, da möchte man zuhause die Privatsphäre geniessen - diese ist ein Recht, das man sich auch in den eigenen vier Wänden wünscht - diese wird jedoch immer wieder von mehr oder weniger ungebetenen Gästen gestört. Welche Möglichkeiten gibt es, beispielsweise dem regelmäßigen Besuch von Heizungsablesern vorzubeugen?
Unantastbarkeit der Wohnung

Wo in Bielefeld?

Der Leineweber: Hans Perathoner erstellte das 3 Meter hohe Denkmal, welches am 16. Juli 1909, im Rahmen der 300. Jahresfeier der Vereinigung des Ravensberger Landes mit dem Kurfürstentum Brandenburg,eingeweiht wurde. Der Leineweber Heinrich Heienbrok aus Jöllenbeck hat dem Bildhauer für diese Statue, in seiner zu der damaligen Zeit charakteristischen Tracht, Modell gestanden.
Von 1954 bis 1960 wurde das Denkmal im Bielefelder Bauhof eingelagert, da es dem Wiederaufbau der Nikolaikirche im Wege stand. Auch am Denkmal selber wurden in dieser Zeit Renovierungsarbeiten durchgeführt. Am 20.12.1960 wurde der Leineweber wieder an der Nikolaikirche aufgestellt und steht dort bis heute auf einem Sockel innerhalb einer Brunnenanlage.

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